Versuche einer Kommunalwährung
Monday December 04th 2006, 11:37 am
Filed under: Uncategorized

gibt es durchaus interesse fuer Ausprobieren von alternativen
waehrungsansaetzen. stichwort: “alternative Währungsreserve netznetz”
http://netznetz.net/wiki/index.php/17.Treffen
eSeL Fre Feb 25 13:03:37 CET 2005


4 Comments so far
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monochrom.atD I E B L U M E N W Ä H R U N G

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Ein hippyesker Post-Hippie-Versuch um die Welt zu verändern.

Und alles beginnt mit einem Ausflug für Kinder und Hacker.

Ein Experiment zur Erforschung eines neuen Systems zum Tausch von “Werten”,
das von Kindern gestartet und geleitet wird, um KünstlerInnen eine neue
Möglichkeit zur kollaborativen, interdisziplinären Arbeit zu eröffnen.

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Am Sonntag, den 17. April 2005 um 13:00 ist Treffpunkt im monochrom-Raum im
Museumsquartier Wien. Von dort aus wollen wir eine kleine Fahrt nach Baden
unternehmen, dort in den Wäldern spazieren gehen und die Kinder bitten
Blumen zu pflücken. Diese gepflückten Blumen sollen dann die Wertsicherung
(das so genannte „Backing“) für eine neue alternative Währung sein. Diese
Währung soll als Zahlungsmittel in der alternativen Szene erprobt werden.
Die Währungstransaktionen werden per digital verschlüsselten Emails erfolgen.

Im Laufe des Ausflugs werden wir natürlich für alle anwesenden Kinder,
Hacker, Eltern und Eltern-Hacker alles genau erklären.

Wer schon jetzt ein paar Infos haben möchte:
–> http://www.monochrom.at/flowerbank/

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Gez.:
monochrom
David Bovill

das ende der nahrungskette jg at monochrom.at
Die Apr 12 12:14:00 CEST 2005

Comment by kanonmedia 12.05.06 @ 5:09 pm

dada.ateine möglichkeit das horten und “the rich getting richer” zu
verhindern und eine gewisse dynamik zu erzeugen ist die einführung
des zeitfaktors :
wird die währung nicht ausgegeben, weitergegeben : so verliert sie an wert

ein erfolgreiches jedoch schnell niedergebügeltes beispiel dafür ist
die währung von wörgl :
http://www.dada.at/niemand/geld/

juja starsky at silverserver.at
Mit Apr 13 18:51:28 CEST 2005

Comment by kanonmedia 12.05.06 @ 5:13 pm

telepolis.deDieser TELEPOLIS Artikel wurde Ihnen
von frank grimes gesandt.
O.Univ.-Prof. für EDV-gestützte Methoden in Architektur und Raumplanung seit 1.3.1994
Aufmerksamkeit – Die neue Währung

Georg Franck 20.03.1996

Das Zeitalter der Geldökonomie geht zuende
Wir leben im Informationszeitalter und merken es daran, daß wir uns vor Information nicht mehr retten können. Nicht der Neuigkeitswert, die Kapazität zu seiner Realisierung ist zu einem knappen Gut geworden. Georg Franck analysiert die Auswirkungen der steigenden gesellschaftlichen Bedeutung der Aufmerksamkeit und sieht in der Umorientierung auch eine Chance, unseren Planeten vor den Verwüstungen der Industriegesellschaft zu bewahren.

Das unentwegte Wachstum reizender und sich interessant machender, aber eben auch lohnender und verpflichtender Möglichkeiten ist, was zu neuen Formen des Haushaltens zwingt. Das Symptom der von zu vielen Seiten mit zu hohem Nachdruck in Anspruch genommenen Aufmerksamkeit heißt Streß; das Symptom der nicht mehr nachkommenden Bewältigung heißt Hektik. Streß und Hektik sind die neuerdings alltäglich gewordenen Formen des Kostendrucks. Nicht, daß wir alle an den Grenzen der Belastbarkeit dahintaumelten, doch wir sind gezwungen, scharf zu selektieren und wegzulassen. Das aber fällt uns schwer. Folge dieses Entscheidungsdrucks sind Hektik und Streß.

Aufmerksamkeit ist nicht nur knapp als selbst aufzubringende Energie, sie ist auch knapp und begehrt als die Zuwendung, die wir von anderen Menschen empfangen. Auch in der Form dieser Zuwendung hat sich Aufmerksamkeit eine neue Rolle erobert. Noch nie huldigten die Menschen im Kollektiv mit solcher Hingabe ihrer Anziehungskraft auf fremde Aufmerksamkeit wie in den heute reichsten und höchst zivilisierten Gesellschaften. Je reicher und offener die Gesellschaft, um so unverhohlener rückt der gesellschaftliche Ehrgeiz ins Zentrum der Lebensinhalte. Nicht der sorglose Genuß, sondern die Sorge, daß die andern ja auch einen wahrnehmen, wird zum tragenden Lebensgefühl und zur herrschenden Lebensangst in der Wohlstandsgesellschaft.

Daß die Aufmerksamkeit auch als empfangene Zuwendung allmählich dem Geld den Rang abzulaufen beginnt, wird am deutlichsten an den dafür spezialisierten Märkten: den Medien (1). Hier bezahlen die Endabnehmer mit gespendeter Aufmerksamkeit für die ihnen in der Form gewidmete Aufmerksamkeit, daß die Anbieter herausfinden und produzieren, was dem Publikum gefällt. Die Rechnungseinheiten in diesem Geschäft sind Auflagenhöhen und Einschaltquoten. Der Reiz der Medien für die anbietende Seite ist, daß man über ihre Kanäle sehr viel mehr Aufmerksamkeit beziehen kann als über die Straße oder aus dem Saal. Die Medien erlauben – das ist der Kick ihrer Geschäftsidee -, Aufmerksamkeit gezielt, mit kalkulierbaren Aufwand und Ertrag, kontinuierlich und massenhaft anzuziehen.

In der Mediengesellschaft genügt es nicht mehr, nur reich zu sein, man muß auch prominent sein.

Das hohe Gut, das die persönliche Präsenz in den Medien verheißt, ist Prominenz. Prominente sind die Einkommensmillionäre in Sachen Aufmerksamkeit. Sie werden zu Großverdienern, indem sie Aufmerksamkeit über bloße Repräsentationen ihrer selbst einnehmen. Sie verbreiten anonym gestreute Information und empfangen dafür persönlich gewidmete Zuwendung. Es ist wie beim Kapital: für anonym ausgegebenes Geld wird persönliche gewidmete Zeit gezollt. Wie Kapital trägt Prominenz sogar für sich alleine Zinsen. Wer einmal prominent geworden ist, bezieht schon dafür ein Einkommen Aufmerksamkeit

Das Angebot der Medien wächst und wächst. Was mit diesem Wachstum zunimmt, ist mehr als nur der Beitrag des Publikationswesens zum Sozialprodukt und der Umsatz an Aufmerksamkeit. Was mit expandiert, ist die zur Attraktion von Aufmerksamkeit eigens herausgegebene Seite der Wirklichkeit. Alles, was in den Medien erscheint, muß durch einen hoch professionellen Formungs- und Prüfungsprozeß hindurch. Mit diesem Prozeß entsteht eine neue Schmiede der Realität, durchaus vergleichbar derjenigen, die einst mit den Fabriken entstanden war.

Die Ökonomie der Aufmerksamkeit

Die Ökonomie der Aufmerksamkeit blieb vorindustriell, solange die Publikationstechniken noch handwerklich und gesellschaftlich noch nicht durchgängig wirksam waren. Die Ökonomie der Aufmerksamkeit hatte ihre frühindustrielle Phase in der Periode der analogen Informations- und Kommunikationstechniken. Mit Presse, Rundfunk und Tonfilm kamen erstmals die kritischen Mengen anonym gespendeter Aufmerksamkeit zusammen, die den Starkult zum Massenphänomen werden ließen. Das Geschäft der Attraktion wurde professionalisiert, die gezielte Jagd auf die Aufmerksamkeit des allgemeinen Publikums entwickelte sich in der Werbung zur eigenen Industrie. Die hochindustrielle Phase hielt mit der Dominanz des Fernsehens Einzug. Erst mit dem Fernsehen beginnt die zweite, eigens zur Attraktion von Aufmerksamkeit herausgebrachte Schauseite der Wirklichkeit der ersten, unvermittelt angeschauten, Konkurrenz zu machen. Erst hier wird der überwiegende Teil der frei verfügbaren, d.h. konsumierenden Aufmerksamkeit durch die Medien geschleust; erst hier kommt es zur Popularisierung, nämlich eigenen Serienproduktion der Prominenz. Erst hier beginnt sich denn auch abzuzeichnen, daß das Einkommen an Aufmerksamkeit dabei ist, dem Geldeinkommen den Rang abzulaufen.

Geistige Arbeit unterscheidet sich von körperlicher darin, daß sie aufmerksame statt physische Energie einsetzt.

Inzwischen hat die Tendenz zur Entmaterialisierung den Wirtschaftsprozeß als ganzen erfaßt. Sowohl die Materiallastigkeit der Wertschöpfung als auch der Materialismus des wirtschaftlichen Strebens ist auf dem Rückzug. Eine der ökonomisch wichtigsten Umwälzungen in diesem Jahrhundert war, daß die dienstleistende Aufmerksamkeit alle anderen Produktionsfaktoren an wirtschaftlicher Bedeutung überrundet hat. Zugleich ist es zum Imperativ wirtschaftlicher Rationalität geworden, die Material- und Energieumsätze zu reduzieren. In den Dimensionen der stofflichen Umsätze kommt keine wirtschaftliche Überlegenheit, sondern der Niedergang unserer natürlichen Lebensgrundlagen und die Unmöglichkeit zum Ausdruck, die herrschende Materialwirtschaft noch lange aufrechtzuerhalten.

Der pekuniäre Ausdruck für die Produktivität dienstleistender Aufmerksamkeit ist der Anteil geistiger Arbeit an der Wertschöpfung. In allen entwickelten Gesellschaften sticht er denjenigen der körperlichen Arbeit aus. Geistige Arbeit unterscheidet sich nun aber von körperlicher sowohl darin, daß sie aufmerksame statt physische Energie einsetzt, als auch darin, daß sie mit geistigem statt physischem Kapital hantiert. Geistiges Kapital besteht aus Wissen und dessen persönliche Aneignung als “Humankapital”. Humankapital ist eine andere Art kapitalisierter Aufmerksamkeit.

Geistige Arbeit unterscheidet sich von körperlicher schließlich darin, daß sie zum Zweck der Beachtung durch andere Menschen produziert. Wo immer sie um die persönliche Anerkennung ihrer Leistung kämpft, ist sie in den allgemeinen Kampf um die Aufmerksamkeit eingebunden.

Das Einkommen an Aufmerksamkeit spielt keineswegs nur in den ausgesprochen publikumsorientierten Branchen eine wachsende Rolle. Die beachtende Anerkennung der Leistung ist für sehr viele schon zum schöneren Lohn, die Reputation in der Fachwelt zur eigentlichen Erfüllung des beruflichen Strebens geworden. Das Einkommen an Aufmerksamkeit überwiegt für viele auch in der Berufswahl. Je höher der Bildungsgrad, um so mehr entscheidet die Erwartung dieses immateriellen Einkommens über die Beliebtheit eines Berufs. Eine wissenschaftliche Karriere wird nicht deswegen einer besser verdienenden in der Industrie vorgezogen, weil es aufs Geld nicht ankäme, sondern weil die Chancen des Einkommens an Aufmerksamkeit höher sind.

Mindesteinkommen an Aufmerksamkeit

Der Rückzug, auf dem sich der wirtschaftliche Materialismus befindet, berührt mehr, als die Rede von der Informationsgesellschaft ahnen läßt. Information ist der selbst noch physische Aspekt der psychischen Ökonomie der Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit ist weit mehr als nur das Bereitstehen von Informationsverarbeitungskapazität. Sie verkörpert Qualitäten subjektiven Erlebens, die zur Informationsverarbeitung hinzukommen können, aber nicht müssen. Aufmerksamkeit ist der Inbegriff des bewußten Daseins im Sinn von sowohl selbstgewisser Existenz als auch wacher Geistesgegenwart. Sie ist das Medium, in dem alles vorkommen muß, was für uns als erlebende Wesen wirklich werden will. Aufmerksame Wesen sind Zentren einer je eigenen Welt. Diese Welt existiert so oft, wie ein aufmerksames Wesen in ihrem Zentrum “da” ist.

Der Empfang anderer Aufmerksamkeit bedeutet, in eine andere Welt einzugehen. Kein aufmerksames Wesen hat direkten Zugang zur Erlebniswelt eines anderen. Durch den Empfang von Aufmerksamkeit findet es aber Repräsentanz in einer anderen Welt. Es ist diese Repräsentanz der eigenen Person in einem anderen Bewußtsein, was den Wunsch nach Beachtung so unwiderstehlich macht. Nicht nur die Eitelkeit kann nicht genug davon bekommen. Uns alle hält die Frage gefangen, wie wir vor anderen dastehen. Wir halten es einfach nicht aus, keine Rolle im Seelenleben anderer zu spielen. Die Menschenseele fängt schon an zu leiden, wenn sie keine erste Rolle in einer anderen spielt. Und sie nimmt bleibenden Schaden, wenn sie kein Mindesteinkommen an Zuwendung bezieht. Der Entzug kann sogar tödlich sein. Kinder sterben an zu wenig Zuwendung, Erwachsene erleben die Isolation als Folter. Die Seele bedarf der Zuwendung von ihresgleichen wie der Leib seiner körpereigenen Morphine.

Es ist nicht weiters verwunderlich, daß die Menschen keinem Wesen mit solcher Hingaben huldigen wie der Attraktivität der eigenen Person. Der moderne Kult um das Einkommen an Aufmerksamkeit mußte nicht erst erfunden werden. Neu und erstaunlich ist allein die Vehemenz, mit der sich der professionelle Geschäftssinn auf die seelischen Energien stürzt. Und nur in der Macht, mit der die Sphäre der medial kanalisierten Beachtung nun dasteht, kann an der Entdeckung der neuen Ökonomie schockieren.

Dem allzu kulturkritisch eingenommenen Blick könnte nun allerdings entgehen, daß die Ablösung des Gelds als lebenspraktischer Leitwährung die Chance eines möglicherweise lebensrettenden Wertewandels birgt. Wir wissen schon lange und gut genug, daß wir mit jedem Tag, den wir zögern, aus der Materialschlacht gegen die – beziehungsweise gegen unsere eigene – Natur auszusteigen, schreckliches Leid auf künftige Generationen häufen. Bestes Wissen und schlechtestes Gewissen haben bisher jedoch nur verschwindende Minderheiten zur Umkehr bewegt. Es ist wohl illusionär, die gebotene Umkehr des wirtschaftlichen Strebens von massenhafter Abstinenz zu erwarten. Wenn nicht in Abstinenz, dann muß der Ausweg aus dem Materialismus im Hedonismus selber gesucht werden. An Auswegen innerhalb des Hedonismus ist aber keiner zu sehen, der nicht über die selbsttätige Entstofflichung des Wirtschaftsprozesses und über die immanente Umwertung der Einkommensarten führte.

Literatur:

Georg Franck, Die neue Währung: Aufmerksamkeit. Zum Einfluß der Hochtechnik auf Zeit und Geld, in: Merkur Nr. 486 (August 1989)

Georg Franck, Aufmerksamkeit, Zeit, Raum. Ein knapper Ausdruck für das Veränderungspotential der neuen Informationstechniken und Kommunikationsmedien, in: Martin Bergelt/ Hortensia Völckers (Hg.), Zeit-Räume, München: Hanser 1991

Georg Franck, Ökonomie der Aufmerksamkeit, in: Merkur Nr. 534/535 (September/Oktober 1993)

Glossar

Prominenz

:Noch nie gab es so viele Prominente wie heute. Es genügt heute nicht mehr, nur reich zu sein. Wer etwas sein will, der muß schon auch ein bißchen prominent sein. Dafür ist prominent nicht mehr nur, wer unterwegs ist zur Spitze des Ruhms und der Macht. Prominent wird man heute durch standardisierte Karrieren. Am Anfang steht nicht mehr und nicht weniger, als irgendwie in die Medien zu finden. Die Karriere nimmt ihre erste Hürde, wenn der Eindruck beim Publikum kommentiert, wenn der Auftritt besprochen wird. Das Förderband beginnt zu greifen, wenn sich der Neuzugang für das Medium selbst lohnt. Prominent wird, was verspricht, sich günstig auf die Auflagenhöhen beziehungsweise Einschaltquoten des Mediums auszuwirken.

Auflagenhöhen und Einschaltquoten messen die Aufmerksamkeit, die das Medium als Medium einnimmt. Sie messen auch dessen finanziellen Erfolg. Der finanzielle Erfolg selber hängt aber auch von der Verkäuflichkeit des Mediums als Werbefläche ab. Das Angebot an Werbefläche ist das Angebot, Aufmerksamkeit qua Dienstleistung anzuziehen. Es ist die Leistungsfähigkeit dieses Diensts, die in Auflagenhöhen und Einschaltquoten gemessen wird. Deswegen kommt die eingenommene Aufmerksamkeit auch für das Medium vor dem finanziellen Erfolg, und deshalb wird alles, was für die Beachtung des Mediums gut ist, in ihm gefördert, herausgebracht und gepflegt. Alles, was in den Medien gefördert, herausgebracht und gepflegt wird, ist eo ipso prominent.

Die Medien sind keineswegs nur Verschiebeplätze von Information. Sie sind Kanalsysteme, die die Erlebnissphären bei der Versorgung mit Information anzapfen, um Aufmerksamkeit aus ihnen herauszuholen. So bedeutet im Fernsehen aufzutreten sehr viel mehr, als nur Information auszustreuen. Es erlaubt, die Präsenz der eigenen Person technisch zu multiplizieren mit dem Zweck, die Reproduktion in jede Wohnstube zu schicken, um den Obulus der gespendeten Aufmerksamkeit abzuholen. Die Macht der Medien, Prominente herauszubringen, ist nur durch die Suggestivität dieses Abholdienstes beschränkt.

Links

(1) http://www.telepolis.de/r4/artikel/2/2003/1.html

Email:
franck at iemar.tuwien.ac.at

Comment by kanonmedia 12.07.06 @ 1:40 pm

evolver.atunterguggenberger.orgdieser Ansatz – Neal Stephenson folgend -
http://en.wikipedia.org/wiki/Quicksilver_%28novel%29

> The nature of money is apparently treated in a parallel manner. Is
> there such a thing as “real money”, i.e., money with an intrinsic
> worth? Or is money simply a measurement of value and a mechanism
> for trade?

war/ist schon extrem spannend und aktuell.

Ich lese grade die Fortsetzung, ‘Confusion’.
http://www.evolver.at/?story=948

Die Gemeinde Wörgl veranstaltet übrigens 2007 das ‘Freigeldjahr’ mit
zahlreichen Veranstaltungen zu dem Thema, kuck mal da:

http://www.unterguggenberger.org/

> ohne hier auf naehere details und hintergruende und
> entstehungsgeschichte aus meiner sicht weiter eingehen zu wollen,
> kann ich noch heute mit bestimmtheit sagen, dass die von bovill
> eingebrachten optionen und ideen, fuer mich damals komplett neu
> waren und ich sie, zur erweiterung des uns vorliegenen spektrums,
> bis heute interessant finde. jedenfalls sind sie, aus meiner sicht,
> ein kuenstlerisches experiment wert.

Ja, neu war für mich vor allem David Bovills These, dass der
Kapitalismus die Vollendung der Demokratie sei: Zahlen = Wählen; der
Geldschein als Wahlkarte. Aber trotz seiner freien Interpretationen
von Silvio Gsells Thesen ein wichtiger Beitrag zur Meinungsvielfalt
in unserem Diskurs :)

Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.at
Mit Dez 6 14:35:53 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.11.07 @ 3:32 pm



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