klage geht über diskurs hinaus
Wednesday December 06th 2006, 10:55 am
Filed under: Uncategorized

>
> na endlich geht ihr aus euch heraus. die kuenftigen netznetz.net-sheriffs
> gewinnen an kontur.

soll ich mich jetzt dafuer schaemen, dass sascha mich untergriffig zur sau
macht und mir dann der kragen platzt? bin ich deshalb “netz-netz-sheriff”?
fer, du kennst mich lange genug.
ich fordere nichts anderes als umgangssitten, auch in email-listen, noch dazu
wo wir uns hier eh alle kennen und staendig mit einander zu tun haben. dies
ist
kein platz um ressentiments rauszulassen. wenn jemand nicht inhaltlich
argumentieren kann ohne untergriffig werden zu koennen, dann nehme ich mir
persoenlich das recht heraus solches tun zu verurteilen.

das ende der nahrungskette Fre Apr 29 10:51:00 CEST 2005


66 Comments so far
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welcher pausenclown benutzt hier ungefragt mein label????

der abmahnbrief geht dir, genzen-los-further, postwendend per
postzustellungsurkunde zu; das verfahren wird bis zum europäischen, wenn
nicht den-haag-greicht von mir weiterverfolgt.
UND DER STREITWET WURDE VON RECHTSANWALT DR. DR. GELDUNDMONEY auf
1-milliarde (in worten: EINE MILLIARDE) EURO festgesetzt.

wechselstrom - christoph theiler wechselstrom at machfeld.net
Mit Aug 31 14:45:08 CEST 2005

Comment by kanonmedia 12.07.06 @ 1:19 pm

sehr geehrter herr grenzfurthner,

sie können die drohende 1-milliarden-euro-klage vor dem europäischen
gerichtshof dadurch umgehen, indem sie feierlich und öffentlich, sowohl
auf der netznetz-liste als auch durch entsprechende einschaltungen in
den relevanten medien (krone, kurier, falter, orf, standard) ihr
bedauern, nebst eidesstattlicher erklärung, dass es einen
wiederholungsfall nicht geben wird, zum ausdruck bringen.
für die bearbeitung dieser causa, und den durch ihre
wettbewerbsverzerrende handlung bedingten schaden berechne stelle ich ihnen
euro 1.5 42,– (in worten eintausendfünfhundertundzweiundvierzig euro)
in rechnung.

bitte um überweisund auf das konto:

BAWAG - Bank für Arbeit und Wirtschaft

Konto-Nr.: 06010-902-493 BLZ: 14000

IBAN: AT311400006010902493

SWIFT: BAWAATWW

innerhalb von 14 tagen ab erhalt dieser e-mail ohne skonto-abzug.

hochachtingsvoll

dr.dr. geldundmoney

im auftrag von wechselstrom

wechselstrom - christoph theiler wechselstrom at machfeld.net
Mit Aug 31 15:17:09 CEST 2005

Comment by kanonmedia 12.07.06 @ 1:21 pm

was mir noch
kopfschmerzen bereitet ist die tatsache, dass jemand gestern meinen
namen benutzte, (das war die erste mail unter dem header “ende des
1-euro spiels”, 31.08.05. ca 14.00 uhr, nebst prompten reply des
grenzenfurzi-alter-egos jürgen thomann) und dadurch meine teilnahme am
weiteren diskussionsprozess verunmöglichte.
die leser dieser liste mögen sich ein eigenes bild verschaffen, indem
sie den quellcode der einzelnen mails studieren und versuchen diesen den
einzelnen “wirklichen/vermeintlichen” absendern zuzuordnen.

also: lieber grenzen-los-furzi, du personifiertes ende der
gedankenkette, bräsiglich-breitbeiniges stopp-byte der netzkultur: oute
dich !!!

keine antwort — na, komm´schon, raus aus deinem selbstgegrabenen loch,
sei kein frosch, gemm´a an sauffen,

… — … — … —
immer noch keine antwort

… — … — hmmm –

blödes arschloch, du, kriech´ weiter in die olfaktorischen tiefen der
spö-förder-”kultur”, und nenne das dann einen komproschiss — müdes bravo!!

li. grrrrr.

wechselstrom - christoph theiler wechselstrom at machfeld.net
Don Sep 1 15:14:09 CEST 2005

Comment by kanonmedia 12.07.06 @ 1:30 pm

ich versteh immer noch nicht worums geht…
was hab ich gemacht?
oder was hat wer unter meinem namen gemacht?

das ende der nahrungskette jg at monochrom.at
Don Sep 1 14:59:41 CEST 2005

Comment by kanonmedia 12.07.06 @ 1:31 pm

komm mir bloss nichtmit diesem blauäugigen gequatsche; du weisst am
besten, was du gemacht hast — noch so ein süssliches mail, und ich
mutiere zum klyngonen!

wechselstrom - christoph theiler wechselstrom at machfeld.net
Don Sep 1 15:29:03 CEST 2005

Comment by kanonmedia 12.07.06 @ 1:31 pm

so, lieber(?) wechselstrom, langsam hab ich das gefuehlt, dass das hier kein
ironisches gewitzel ist sondern, dass das ganze zeug, dass du da schreibst
tatsaechlich beleidigend gemeint ist.
und ich habe mich an deinem spiel (ausser eine mail am anfang: “ich biete 1
euro weil unter 1 euro ruehre ich keinen finger” oder sowas) nicht mitgemacht
und mich auch nicht dafuer interessiert.
und ich habe auch mit juergen thomann (oder wie auch immer der heissen mag)
nix
zu tun. der steht bei mir auf dem spam-filter.
ich versteh immer noch nicht was mir vorgeworfen wird.
hab meine zeit auch nicht gestohlen.

also, was ist los?

das ende der nahrungskette jg at monochrom.at
Don Sep 1 15:20:07 CEST 2005

Comment by kanonmedia 12.07.06 @ 1:32 pm

mir schwant, was hier abgeht - eine person, die sich hier outen kann (oder
auch nicht) hat deine mail gefaked, und durch ein offenbar zeitgleiches mail
von jürgen thomann an dich dachtest du, es wäre von grenz - grenz’ alter ego
ist jedoch GEORG PAUL thomann, und den jürgen vulgo stephan dom gibt’s
wirklich, den kenn ich persönlich von der graz-fahrt.

eine verwechslungskomödie allererster kajüte.

Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.net
Don Sep 1 15:54:42 CEST 2005

Comment by kanonmedia 12.07.06 @ 1:32 pm

dann, community sei dank, ist der fall halbwegs geklärt (für mich
vollends!) und ich darf meine unterthänigste ebtschuldigug an alle,
insbesondere grenzi, denen ich unangenehm auf die füsse trat, bitten,
zur kenntnis zu nehmen.
es bleibt ein bitterer nachgeschmack, nicht deshalb, weil mir jemand
mein “schönes” 1-euro-spiel zerschossen hat (das ist nun wirklich nicht
so wichtig), sondern weil es passieren konnte, dass jemand die
stillschweigende übereinkunft des unterschriftlich vertrauenswürdigen
postings brach, und damit auf alle zeiten starkes misstrauen und
unzulässige zweifel an die integrität der einzelnen teilnehmer zu säen
wusste. — es ist klar, dass es niemanden lüstet, diese vermeintliche
“ackerschachtelhalmextrakt-kunstaktion” zu beglückwünschen..

wechselstrom - christoph theiler wechselstrom at machfeld.net
Don Sep 1 16:54:05 CEST 2005

Comment by kanonmedia 12.07.06 @ 1:33 pm

geocities.comist das mail jetzt von mir, oder doch nicht von mir?
ist das letzte mail von monochrom , oder doch nicht?

und, damit das ganze etwas einfacher und übersichtlicher wird: aus
http://www.geocities.com/fanzine_kurier/fk78.html#monchro67

“MONOCHROM zeichnet die neueren Tendenzen unserer kranken, verrückten
Welt nach. Die Macher betreiben aber keine blinde Technikkritik, dafür
sind sie selber viel zu sehr von den Möglichkeiten fasziniert”

wie das ganze bewerten, wem kann man noch trauen? ist die liste
endgültig zerschossen?

wechselstrom - christoph theiler wechselstrom at machfeld.net
Don Sep 1 16:26:28 CEST 2005

Comment by kanonmedia 12.07.06 @ 1:34 pm

wurscht.
jedenfalls war ichs nicht.
ich hoff du zahlst mir mal ein bier fuer das was ich mir da wieder anhoeren
musste.

das ende der nahrungskette jg at monochrom.at
Don Sep 1 17:09:40 CEST 2005

Comment by kanonmedia 12.07.06 @ 1:34 pm

>
> 1 flasche original-schlenkala-rauchbier aus bamberg?

skol!

Johannes Grenzfurthner in Antwort an Christoph Theiler
das ende der nahrungskette jg at monochrom.at
Don Sep 1 17:52:13 CEST 2005

Comment by kanonmedia 12.07.06 @ 1:35 pm

[netznetz.net] das ideologisch rechte eck
FER f.e.r at sil.at
Mon Feb 6 10:44:25 CET 2006

Comment by kanonmedia 12.10.06 @ 4:51 pm

chrhuck.chMuster: http://www.chrhuck.ch/gstxt/populisten.html
————–
FER said: exerzierplatz, schleifen, monochrom-schiff-ecke, wuchert das
braune wurzelwerk, ostblock-ulk-spiele, kuhdorf aus dem sie herkommen,
abziehen, treiben einer neonazi-truppe, belogen und getaeuscht, abflug von
eSeL, unerwuenscht, Rising Up Angry, schiesst sauber (quelle:
liste at netznetz.net)
————–
Thomas Thurner thomas at teichenberg.at
Mon Feb 6 16:24:17 CET 2006

Comment by kanonmedia 12.10.06 @ 4:51 pm

fer, du bist einfach zu liebenswert. kuesschen aus berlin.
scheinbar sind die transmediales ja auch alle nazis und haben sich von
unserem “ulk” (koestlich!) taeuschen lassen, weil sie uns genau deswegen
eingeladen haben.
( ps: ich nuetze die gelegenheit auf dieses interview in mutednoise
hinzuweisen; schildert ein wenig background und idee des projekts: —>
http://mutednoise.com/article.cfm?article=Soviet-Game-of-Future-Lost )

wieso bist du eigentlich nicht da?
naja, wurscht, ist ja alles englisch…

das ende der nahrungskette (johannes grenzfurthner) jg at monochrom.at
Mon Feb 6 17:11:04 CET 2006

Comment by kanonmedia 12.10.06 @ 4:53 pm

über den einstieg/ausstieg auf der liste netznetz.net sollte der
bewerber entscheiden und sonst niemand - deshalb kann die
existenzberechtigung auf der liste nicht in den entscheid der community
fallen — dass das auf anderen listen anders gehandhabt wird, muss uns
nicht dazu verführen es gleichzutun.
netzkultur ist eine kultur der kommunikation — da schauen maulsperren
nicht besonders chic aus.
netzkultur ist auch eine kultur des zugelassenen widerspruchs, und wenn
kommunikation durch den begriff der netzKUNST (!) in das feld der
ästhetischen betrachtung rückt, müssen schiefe perspektiven,
hässlichkeiten, etc. erlaubt sein, ohne dass strafandrohungen folgen.
es geht auch nicht nach fer, der die sp-leute aus der liste draussen
haben möchte; wenn die mitlesen wollen, habe ich nichts dagegen.
die frage, wer die sp-leute auf die liste eingeladen hat (und das ist
wohl der kernpunkt der fer´schen kritik) ist ethisch betrachtet
interessant und unter ästhetischen betrachtungen spekulativ.

wechselstrom christoph at wechsel-strom.net
Mon Feb 6 23:49:00 CET 2006

Comment by kanonmedia 12.10.06 @ 4:54 pm

Grenzi - du bist ein echter tropf! waehrend hier alle auf der list die
ironie verstanden haben und ich deinem busenfreund, dem parteifunktionaer
Thurner, deutlich gemacht habe, dass ausgerechnet er nicht ´das ideologisch
rechte eck´ ins spiel bringen soll, hast du dich als bloed geoutet oder
stellst dich einfach bloed; was auch nicht von den taeuschungen gegenueber
der netznet-community ablenken kann.

>wieso bist du eigentlich nicht da?
>naja, wurscht, ist ja alles englisch…

ich war schon auf medienkunst-festivals als du noch von einer karriere in
der kunst- kultur getraeumt hast - was ja bekanntlich in die hose gegangen
ist; sei ein mann und trags mit fassung. dass sie euch in die ´abgespeckte
transmediale´ eingeladen haben, verwundert mich nicht. und mit deinem
englisch kann ich sicher mithalten. viel mehr liebenswertes, wenn du
endlich deinen untermieter rausschmeisst.

und

hi parteifunktionaer Thurner und eSeL -

ihr habt hier die gelegenheit, der netznet-community zu erzaehlen, wieso
ihr mit dem start dieser mailinglist diverse politiker/beamte u. -innen als
lurker aufgenommen habt. und nachdem das bald ruchbar wurde, ihr dafuer
verantwortlich seid, dass es hier keinen repressionsfreien raum fuer
diskussionen gegeben hat. wer dringend geld braucht, wird sich freilich
hueten hier gegen den filz von beamten (hegemonie!) und lenkungsriege von
parteifunktionaeren und mitmachern (wie bspw. monochrom) diskursiv
anzutreten. waehrend ihr auf dieser list andauernd von demokratie und
transparanz gefaselt habt, wurde von euch verheimlicht, dass nach plan,
´das programm´ ein von einer magistratsabteilung (!) verwaltetes
controlling-tool werden soll. und sowas wolltet ihr auch noch ´netzkultur´
nennen.

auch wenn ich mir ein ´voegelchen´ anders vorstelle - legt hier mal los mit
dem singen. wir warten auf eure lieder.

Rising Up Angry
schiesst sauber
cheers,
fer

p.s.: von einer ´waffe der kritik´ wollt ihr claro nichts wissen - dafuer
seid ihr spitze im schleimen bei der hegemonie!

FER f.e.r at sil.at
Mon Feb 6 18:47:25 CET 2006

Comment by kanonmedia 12.10.06 @ 4:55 pm

Wenn hier von irgendeiner seite ein ‘repressives klima’ entstanden ist, dann
einzig und allein durch dich und deine läääähmende krypto-agitation. D.h.
Diskreditierung, diffamierungen, verleumdungen sind wirkungsvolle mittel um
jeden diskurs zu killen - bestens bekannt aus bestimmten ecken der
politischen landschaft. Aber das weißt du ja eh. Du hast deine lektion ja
auch gut gelernt.
Ich kann es allen, die sich hier auf der liste nicht mehr zu wort melden gut
nachfühlen. Ich lass mich auch nicht gerne anbrunzen, aber: wer schweigt,
stimmt zu.

Und deshalb: geh scheißen, FER.

Stefan

P.s.: abstimmung über den auschluss von FER aus dieser mailingliste? Dafür.

Stefan Nussbaumer stefan at basislager.org
Mon Feb 6 21:38:52 CET 2006

Comment by kanonmedia 12.10.06 @ 4:56 pm

glaubst echt ich hab gschaut dass eh alle politicians oben sind, du narr?

auf dieser liste konnte kann jedermensch sich SELBST abonnieren.

ja, auch das offene anmelden könnte man via mailman abdrehen. dann
darf man nur nach “registrierung” beim moderator (i think you will
LOVE the idea…) bei netznetz mitmachen (aka spionieren).

der würde der moderator dann nach willkür raten, ob die abonnierende
mailadresse eine getarnte sp-whatever ist, oder doch eine
netzkultivierende. toller modus für eine growing open community, hm?

[fassl-vogler hätte übrigens ganz klare anweisungen gehabt, "all who
want to contribute to the context of the netculture and net-arts in
Vienna”. basta - protokoll: http://netznetz.net/wiki/index.php/MANA-2006
- aber ich freu mich für Deinen symbolischen sieg. - auch wenn ich
derzeit registrierungsschwierigkeiten vermute - mehr unten...]

wäre den sp-lurkern das listen-einschleichen vielleicht doch zu blöd
ist, dann machs doch so wie wahrscheinlich viele, die sich Deine gacke
nicht mehr abonnieren wollen: lies via archiv mit.

ja, auch das kann man sperren - aber dann dürfen wiederum die
abonnentinnen mitlesen (problem dabei: siehe oben).

soviel zur technischen seite der sache.

**

man hätte wohl auch sicher eine lösung für eine ganz supertolle
hermetische lösung entwickeln können, wo man in ruhe ohne der
schändlichen mitlauscher was auspaldovern kann. (gab mal so ne liste -
die wir aber dann schnellstens fallen ham lassen, weils eben NICHT
offen war, remember? ) ja, kritik hat ihren platz.

statt mal klar zu sagen, lets clean out the sp-adresses wurden
die verbalen fäuste in den dreck gemantscht, dass es Dir eine freude
und mir ein greuel war.

da warst Du da eigentlich schon zu tief in Deine alles-nur-sp-gehilfen
wadlbeisserei?

derzeit fühlst Du Dich scheinbar eh wohl, solange nun Deine - sorry
jetzt-sag-ich-euchs-aber-poltereien brav und prompt erfüllt werden.

ich hab ja eh immer wieder versucht Deine mailästhetik zu erdulden.
weil Du eigentlich es gut meinst, das ist mir schon klar.
wie ging das nochmal beim faust? der das gute will und stets…

> und nachdem das bald ruchbar wurde, ihr
> dafuer verantwortlich seid, dass es hier keinen repressionsfreien raum
> fuer diskussionen gegeben hat.

denn Du, ausgerechnet Du, sprichst tatsächlich von “repressionsfreier
raum” für diskussionen?

frag mal ein paar leute, die hier nicht den schädl für Dein bashing
hinhalten, wie motivierend es ist sich in das von Dir verschissene
klima einzubringen….

(ich habs jetzt ein paar wochen nicht getan, ist sehr erholsam, und
zutiefst zeitökonomisch - achtung, nicht alle die hier gratis
reinhackeln, hocken auf fixen geldquellen wie zB lehraufträgen)

apropos, darf ich - wenn ich schon mal hier wieder kurz poste - erneut
anmerken, wie ärmlich ich es finde, dass es dadurch für
netznetz-newcomer de facto unmöglich ist, auch nur annähernd
mitzubekommen, was hier läuft und wie man mitmachen kann!!!!???
bzw. DASS man sich einbringen soll?!

eSeL esel at esel.at
Mon Feb 6 22:19:51 CET 2006

Comment by kanonmedia 12.10.06 @ 4:59 pm

Es ist richtig, dass Du nie jemanden als Aussätzigen bezeichnet hast. Es besteht aber wohl kein Zweifel daran, dass Du eine Reihe von members der Liste mit Ausdrücken versehen hast, die für den Betroffenen vielleicht viel härter waren, als mein metaphorischer Begriff des Aussatzes. Or-Om hat es jedenfalls oft schon sehr weh getan, was Du da, ín der von Dir, das weiss ich schon, eher symbolisch gemeinten Rede, Leuten sagst, die es selbst vielleicht nicht ganz so leicht haben.

Siegfried Pflegerl siegfried.pflegerl at chello.at
Mit Feb 15 00:08:07 CET 2006

Comment by kanonmedia 12.10.06 @ 5:18 pm

> FER sagt:
>
> “Konflikte sind operationalisierte, Kommunikation gewordene
> Widersprüche. (…) Als soziale Systeme sind Konflikte autopoietische,
> sich selbst reproduzierende Einheiten. Einmal etabliert, ist ihre
> Fortsetzung zu erwarten und nicht ihre Beendigung.”
>

FERs analyse beinhaltet drei aspekte, die uns einer lösung (im
themenfeld umgang mit konflikten) näher bringen:
einmal: konflikte an und für sich sind wertfrei zu betrachten
zum zweiten: es bedarf einer initialen zündung (”einmal etabliert, ist
ihre fortsetzung zu erwarten”)
zum dritten: sie erlauben kein zurück (”sind konflikte autopoietische,
sich selbst reproduzierende einheiten”)

zu 1: spannt man das feld möglicher konflikte auf (von absoluter
harmonie bis krieg) so ist sicher beides nicht erstrebenswert. absolute
harmonie führt zu sprachlosigkeit und in ihrer medialen erscheinungsform
zur bussi-bussi-gesellschaft. krieg ist ein mittel des konfliktumgangs,
aber als ultima ratio ausserhalb der erstrebenswerten möglichkeiten.
die frage, die daraus resultieren würde ist: innerhalb welcher unter-
und obergrenze in diesem feld möglicher konfliktformen sollen sich
konflikte etablieren?
die instanzenfrage folgt dann auf dem fuss, die lautet: was, wenn die
unter- oder obergrenze verlassen wird.

zu 2:
da es sich bei der initialen zündung um einen punktuellen prozess
handelt, müsste die ursache leicht ausfindig gemacht werden können -
kann sie aber oft nicht - das liegt in der natur der toleranz und der
damit verbundenen eintrübung von sachverhalten über einen längeren zeitraum.
als beispiel: steige ich jemandem absichtlich auf dem fuss und verstelle
mich, indem ich mich entschuldige, wird der andere das tolerieren.
mache ich das jeden tag, wird sich die sache zuspitzen, und wenn ich
dann denselben wirklich versehentlich anremple, wird es zum ausbruch kommen.

zu 3: “sind konflikte autopoietische, sich selbst reproduzierende
einheiten”
hier würde ich gerne das wort “einheiten” durch “schleifen” ersetzen,
(”sind konflikte autopoietische, sich selbst reproduzierende schleifen”
), denn das verdeutlicht den prozesshaften charakter. sich selbst
reproduzierende schleifen besitzen die eigenschaft einer
richtungsbindung (werden grösser, kleiner oder bleiben gleich ,
stichwort: konfliktspirale).

die frage, die daraus folgt: wie halten wir konfliktentwicklungen in
einem dynamischen gleichgewicht.

wechselstrom christoph at wechsel-strom.net
Mit Feb 15 10:44:38 CET 2006

Comment by kanonmedia 12.10.06 @ 5:20 pm

Zu den gerade von Carlos und Or-Om u. a. erörterten Paradoxien der
ontologischen Strukturen zur Legitimation politischer Entscheidungsfindung
vgl. insbesondere die Aufsätze von Carl Schmitt, Politsche Theologie. 4
Kapitel zur Lehre von der Souveränität, 2. Auflage von 1934.

Stefan Lutschinger a9306158 at unet.univie.ac.at
Die Feb 7 12:49:28 CET 2006

Comment by kanonmedia 12.10.06 @ 5:22 pm

Ich möchte auch nicht unerwähnt lassen, dass meine paranoia durch meine
äusserungen zum thema FER auf der netznetz-liste mitausgelöst wurden. Ich
habe mich tatsächlich zu äußerungen hinreißen lassen, die mir im nachhinein
sehr leid tun (scheissen geh’n … Abstimmung über den hinausschmiss von FER
…). Die verletzung von gefühlen, die im gegenzug zu nicht zu
rechtfertigenden reaktionen führt, scheint im moment nur alzu aktuell zu
sein (im moment läuft bei mir im fernesehen gerade eine diskussion über den
karikaturen-streit …).

Stefan Nussbaumer stefan at basislager.org
Mit Feb 8 23:10:23 CET 2006

Comment by kanonmedia 12.10.06 @ 5:30 pm

in den letzten Tagen haben mich zahlreiche Emails erreicht, die die
Einrichtung einer neuen Mailing-Liste zum Zweck einer moderierten,
auf Inhalte fokussierten Diskussion fordern. Ich persönlich erachte
dies für falsch. Den Anlass dazu bot für alle lesbar eine weitere
Flame-Orgie zwischen FER und den ‘Partei-Funktionären’, wer immer
sich angesprochen fühlt.

Unklar ist mir bei dieser hitzigen Debatte bisher geblieben, warum
die Angesprochenen nicht endlich auf die vermeinlichen ‘Vorwürfe’
antworten.

Funktionär einer Partei zu sein, ist keineswegs zwingend eine
negative Sache, im Gegenteil: ich wundere mich zusehends und frage
mich auch immer öfter eigentlich genau umgekehrt, was
MitarbeiterInnen in Parteizentralen sich dabei denken, wenn ihre in
der Netzkultur aktiven GenossInnen, Freunde oder wie-auch-immer ihre
politische Herkunft verleugnen.

Der spezifische Grund für diese österreichische Tendenz, die eigene
politische Heimat totzuschweigen, mag in der Zeit des verdrängten
österreichischen Bürgerkriegs zwischen 1934-1938 liegen, das
Proporzsystem der Nachkriegszeit mag sein übriges dazu getan haben.

Diese provinzielle Sicht scheint mir problematisch. Ich selbst habe
mich immer stolz zu meiner Funktionärstätigkeit im Vorstand der IG
Kultur Wien bekannt, da ich die Auseinandersetzung mit
kulturpolitischen Fragestellungen als berufliche und persönliche
Bereicherung empfinde. Eine Parteimitgliedschaft oder -tätigkeit kann
ich nicht vorweisen.

Anders unser Kollege Richard Barbrook, der beim Sprintosium
‘Parliaments of Art’ sein silbernes Parteibuch der britischen Labour-
Party in Scheckkartenform mit folgenden Worten gezückt hat:

“Fuck Anarchy, become Social Democrat”

Politisches Kalkül oder britischer Humor, verblüfft hat mich diese
Performance allemal.

Das ist die eine Seite, die die Parteimitglieder oder - funktionäre
betrifft, die als Netzkulturschaffende oder -künstlerInnen arbeiten.

Wie sind die ‘Anderen’, auch als Lurker bekannt, auf diese Liste
gekommen: ich krame in meinem Gedächtnisprotokoll.

Zu Beginn unserer Verhandlungen mit der Stadt Wien, genauer: dem
Wiener SPÖ-Klub, bestand die Notwenigkeit, mit unserem Gegenüber zu
kommunizieren. Da die Zahl der TeilnehmerInnen bei diesem ersten
Gespräch etwa 20 Personen umfasste (5 davon SPÖ Wien), erschient
vielen die CC-Variante zu mühsam. Eine Liste sollte eingerichtet werden.

Diese Liste wurde niemals eingerichtet. Schwere Bedenken der
TeilnehmerInnen wurden laut, dass daraus eine geschlossene Gruppe
entstehen könnte, die sich von der restlichen netznetz-Grupperung
absondern würde. Da damals eigentlich niemand besondere Lust verspürt
hat, seine knappe Zeit damit zu verschwenden, sich mit ‘Zivilisten’
zu unterhalten, entstand die Idee, den mit unserem Anliegen Befassten
unseres Gegenübers bloss anzubieten, sich auf der Liste zu
subskribieren.

Da die Liste ihrem Konzept nach sowieso seit Anfang an offen war,
sprich jede/r sie per Webinterface lesen kann (eSeL berichtete
vorgestern zur technischen Situation), der gern darauf reinkippt, sah
keine/r dabei einen strategischen Nachteil für netznetz. Ich sehe ihn
wie Christoph Theiler

Am 06.02.2006 um 23:49 schrieb wechselstrom:

> es geht auch nicht nach fer, der die sp-leute aus der liste
> draussen haben möchte; wenn die mitlesen wollen, habe ich nichts
> dagegen.
>

auch heute noch nicht.

Im Gegenteil:

Wer konspirativ agieren möchte, tut dies bekanntlich am besten vor
aller Öffentlichkeit: so treffen sich bspw. MitarbeiterInnen des
modernen Nachrichten- und Depechenwesens zum sicheren Austausch von
Informationen bekanntlich oft an öffentlichen, belebten Plätzen.
Ebenso können hier in der elektronischen Agora, dem Marktplatz der
Telepolis, eine Vielzahl der codierten Botschaften, die hier von uns
zur Kommunkation verwendet werden, durch das mangende Wissen um (sub)
kulturelle Codes von Lurkern sowieso nicht decodiert werden.

Sprich: ohne Kontext gibt’s - klaro! - keine Information.

Ja, ich möchte fast sagen, dass ein Grossteil des Kunstvergnügens -
vielleicht sogar sein Wesen? - aus geheimen Hinweisen und versteckten
Zitaten besteht, die es zu enträtseln gilt: das gilt für Edouard
Manets Frühstück im Grünen (nach: Marcantonio Raimondi, Urteil des
Paris) ebenso wie für einen Groove von Peter Gabriel in einem 3rd
Base Track (Pop goes the Weasel, nach: Sledgehammer):

Cultural Jamming und Remix Culture heisst das heutzutage.

Wer mich bis hierher verstanden hat, liest zwischen meinen Zeilen
möglicherweise auch einen leisen Appell an gesteigerte ästhetische
Subtilität in Ausdruck und Darstellung seiner oder ihrer Message für
den weiteren Bestand einer offenen und qualitätsvollen
Diskussionsliste für Netzkultivierende.

Im Ohr ist mir nur noch ein einziger Ton von Ulrike Meinhofs Stimme
zugunsten der Beleidigten in ihrem Buch: die Würde des Menschen ist
antastbar.

Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.net
Don Feb 9 00:02:24 CET 2006

Comment by kanonmedia 12.10.06 @ 5:34 pm

radiobremen.dePertubieren bedeutet soviel wie stoeren / anregen und fuehrt auf Dauer zu einer strukturellen Kopplung zwischen ansich voneinander unabhaengigen System.

Was wie Luhmann es formuliert zum Aufbau von Erwartungsstrukturen fuehrt, welche die Systeme für bestimmte Irritationen sensibler macht :-))

cu andreas

P.S.. Auf thepiratebay.com einfach nach Luhmann bzw. Einfuehrung in die Systemtheorie suchen.

P.P.S.: Unter http://www.radiobremen.de/online/luhmann findet man die Kurzvariante.

Andreas.Trawoeger at wgkk.at Andreas.Trawoeger at wgkk.at
Tue May 2 19:15:01 CEST 2006

Comment by kanonmedia 12.16.06 @ 12:47 pm

der analyse schließ ich mich an, und sowieso distanz zur pressemeldung,

danke für´s denken und arbeiten, mbg, susanne

susanne.schuda susanne.schuda at chello.at
Wed May 3 21:08:17 CEST 2006

Comment by kanonmedia 12.16.06 @ 12:47 pm

und zur leidigen mod frage:
die liste im pipermail für einige (fk, fer) auf moderated zu setzen, wird ja
wohl nicht so schwierig sein. konsensus ist auch vorhanden, bis auf graf.

moderieren aussperren

ansonsten befürchte ich bald die haftungsfrage. also sollte esel oder
der haftende bald einschreiten. ganz ohne demokratisches nichtstun.

Reini Urban
Don Jul 6 21:23:25 CEST 2006

Comment by kanonmedia 01.06.07 @ 1:13 pm

“Wir” (richtiger: kleine Minderheiten) mögen
untereinander intern ab und zu verbal die Schädel
einhauen, aber das nach aussen zu tragen oder gar
auf einen zwanghaft konstruierten Aussenfeind in
der “Öffentlichkeit” einzuhauen, das wird bei
netznetz/Mana hoffentlich nie stattfinden.

Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at
Fre Jul 28 16:47:23 CEST 2006

Comment by kanonmedia 01.06.07 @ 3:27 pm

internet4jurists.atIANAL, aber ich bezweifle mal, dass das spoofen von (vor allem nicht
> digital signierten emails) verboten ist. (ist IMO vergleichbar mit dem
> Abschicken einer Postkarte auf der unten steht, “Bussi, FOOBAR”).

moralisch kann dazu kritisch stehen, rechtlich ist bis jetzt die
Sache noch nicht ausjudiziert worden u. daher gelten folgende gesetzliche
Regelungen

http://www.internet4jurists.at/e-mail/sonstig1a.htm#Geheimnis

– snipp –
Schutz nach dem Strafgesetzbuch:

E-Mail ist nicht nur leichter zugänglich als verschlossene Briefe, sie ist auch
nicht durch das Briefgeheimnis (§ 118 StGB) geschützt, wohl aber vor unbefugtem
Zugriff auf einem Computer (§ 118a); allenfalls auch durch das
Fernmeldegeheimnis (§ 119), dies aber nur auf dem Übertragungsweg. Der beste
Schutz besteht aber in einer guten Verschlüsselung.

Der Schutz besteht aber immer nur vor einem unbefugten Zugriff eines Dritten.
Gibt der Empfänger den Brief weiter oder schickt er die E-Mail weiter, kann sich
der Absender genauso wenig wehren, wie wenn der Empfänger den Inhalt mündlich
bekannt gibt.

Manfred Krejcik - ORANGE 94.0 das Freie Radio in Wien manfred.krejcik at o94.at
Mon Aug 14 12:03:26 CEST 2006

Comment by kanonmedia 01.06.07 @ 9:58 pm

das faken der emailadresse ist betrug. keine bagatelle. kein streich
pubertierender, sondern betrug.

betrug ist STRAFRECHTLICH relevant.

es ist nicht aufgabe von GRAF&ZYX nachzuweisen, wer tatsächlich getippt hat.
das ist aufgabe des GERICHTS. ein gericht kann das auch nachweisen, weil vor
gericht darf man nicht lügen (falschaussage, meineid). ein gericht kann das
also feststellen.

eine ANZEIGE rate ich an.

1) geht es in einer sozialen gemeinschaft um das notwendige vertrauen. dies
kann nicht gewährleistet sein, wenn ungeahndet gelogen und betrogen wird.

2) der ausschluss, ist das EINZIGE mittel, das eine soziale gemeinschaft
hat, gegen betrügerische personen vorzugehen. insofern: raus aus der liste.
besser für die soziale gemeinschaft ist es, wenn sich die tipperin
preisgibt, dann kann der ausschluss ohne GERICHT problemlos erfolgen. das
wäre ein VERTRAUENSBEWEIS.

3) es hat schlicht keine bedeutung, welche absichten nach der TAT formuliert
werden: “es ist nicht entscheidend, was jemand sagt, es ist entscheidend,
was jemand tut.” formuliert der kriminalpsychologe peter müller zum beispiel
in bestie mensch.

4) da es um VERTRAUEN geht, sind die eingaben von Jana Wisniewski RICHTIG.
wenn VERTRAUEN (sicherheit) auf technischem wege nicht hergestellt werden
kann, so muss VERTRAUEN (sicherheit) auf sozialer ebene hergestellt werden.
offenlegen aller votings ermöglicht eine selbst-kontrolle, ob die votings
tatsächlich RICHTIG (und nicht betrügerisch) eingerechnet wurden.

5) da es für einige betreffenden um fördergelder geht, braucht es volle
TRANSPARENZ oder ein unabhängiges (bezahltes) expertInnenteam. ansonsten ist
die MÖGLICHKEIT eines betrugs immer im raum.

lg, robert kana

ka ka at kamaga.com
Mon Aug 14 12:45:54 CEST 2006

Comment by kanonmedia 01.06.07 @ 10:03 pm

unsere kollegInnen von der IG-Kultur
Österreich haben, ohne Vorkontakt oder -information zu IRGENDWEM von
uns, eine Verfassungsklage wegen Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes
der österreichischen Verfassung abgefasst und von ihrer Anwältin an die
Rechtabteilung der Stadt Wien geschickt. Das betrifft übrigens dich
persönlich: Glaubst du, dass wir alle mit dem Validationsgremium den
Grundsatz der Gleichbehandlung verletzt haben? ich nicht, ich denke,
dass wir eher mehr Leute die Chance zum Mitmachen/ bewerben/Mitvoten
gegeben haben als, praktisch gesehen, eine staatliche Jury.
das würde auch vor Gericht bestehen.
Und stell dir vor, weder jemand, der sich ausgeschlossen und
ungleich-behandelt vorkam, hat die Klage angedroht …
Ich sehe in dieser handlung einen Skandal in der Tiefenstruktur,
der erst in einigen jahren voll auftauchen wird.
und ja: das von Mr Rakuschan erstrittene Recht zur eigenen Validierung
ist uns entrissen worden, die erste echte Schwächung von NetzNetz nach
meiner Sicht der Dinge. Wenn du denkst, dass uns das auf Dauer schadet,
lass uns diese Angelegenheit wieder aufrollen, es wird Rechtsbeistand
auf allen Seiten brauchen, doch vom Erfolg für Netznetz bin ich
überzeugt. Fragt sich einfach, wieviel uns das wert ist zur zeit,
denn Annual Convention und neue Vergabe im Oktober sind der Community
wichtiger, solang die Prozessur über die MA 7, die eine noch formaler und
damit weniger inhaltlich ist als bei Euch, keine probleme erzeugt.
Fazit: wir haben etwas verloren, ja. Die Frage ist daher ganz richtig: haben
die sie noch alle? und wer sind Die überhaupt, ihre eigene Klientel bei
VaterStaat zu denunzieren, ohne die sachlage mit uns zu prüfen?

Andreas Leo Findeisen a.findeisen at akbild.ac.at
Son Sep 10 15:25:23 CEST 2006

Comment by kanonmedia 01.07.07 @ 2:11 pm

At 02:59 19.09.06 +0200, Stefan Lutschinget wrote:
Unbehagen worüber?

Rassistische, sexistische etc. Äusserungen per se gibt es nicht. Bei einer
dahingehenden Feststellung muss nach dem sog. konstitutiven Moment der
Äusserung gefragt werden. Oder noch genauer - um beim Fall zu bleiben - :
Es stellt sich die Frage nach der motivationalen Basis dieser Äusserung.

Comment by kanonmedia 01.07.07 @ 3:25 pm

At 18:41 19.10.06 +0200, jg at monochrom.at wrote:
>”campaign” teil 2
>
>rote bar, volkstheater

leute, die sich fuer diese wiener rosarote bussi-bussi-gesellschaft zum
trottel machen, haben in einer netzkultur ueberhaupt nichts verloren.

hoert mal in die letzte net-watcher-sendung rein - J.G. und Roland Gratzer
als kommunikationsspezialist (sic) beurteilen den schwachsinn unseres
buergermeisters - eine unertraegliche schleimerei.

Grenzfurthner - du bist tot!

FER f.e.r at sil.at
Mit Okt 25 00:20:14 CEST 2006

Comment by kanonmedia 01.08.07 @ 5:45 pm

>Grenzfurthner - du bist tot!

darf ich das als drohung verstehen?

das ende der nahrungskette jg at monochrom.at
Mit Okt 25 09:45:03 CEST 2006

Comment by kanonmedia 01.08.07 @ 5:46 pm

Günther Friesinger p/A monochrom hat gegen mich anzeige erstattet.

dass sich Univ.-Doz. DR. Alfred J. Noll - der mir bislang als fallweise
auch engagierter intellektueller bekannt war - als teil von
Freimüller/Noll/Obereder/Pilz & partner rechtsanwaelte GmbH fuer diesen
schas hergibt, legt die vermutung nahe, dass ein neuer kanditat fuer die
netznet-suizid-rolle die buehne betreten will. bitte, macht ihm platz.

den monochroms kann man ja nichts mehr antun - die haben ihren
suizidprozess unter dem motto - stirb langsam - bereits 2004 mit dem
andienen an die stadtregierung eingeleitet.

FER f.e.r at sil.at
Die Nov 21 18:43:18 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.10.07 @ 1:52 pm

wenn die monochroms den rechtsstaat anstrengen, um mailinglisten
streitereien zu revanchieren (stichwort befindlichkeiten), zweifle
ich ernsthaft an ihrer zurechnungsfaehigkeit.

anzeigen kann man auch zurueckziehn, gell

peter peter at tema.lo-res.org
Die Nov 21 23:31:44 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.10.07 @ 1:53 pm

hi, günther friesinger,

du bist ein trottel!

so, jetzt musst mich auch anzeigen.

macht noch jemand mit? trottel ist schon verbraucht im repertoire sind
noch zu finden:
arsch mit ohren, depp, dillo, koffer etc.etc.

wechselstrom - christoph theiler christoph at wechsel-strom.net
Mit Nov 22 10:00:08 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.10.07 @ 1:53 pm

fidonet.usBekenne hiermit oeffentlich:
Ich bin auch ein Trottel. Weil ich fuer die erste Wahl
die Wahlregeln deutlich zu Papier gebracht habe. Per
Trottel kann man schon mal sein in einer Diskussion,
auch auf einer Mailingliste. Ich bin auch immer noch
Anhaenger der FidoNet judicial philosophy:

1. Thou shalt not excessively annoy others.
2. Thou shalt not be too easily annoyed.

(q: http://www.fidonet.us/policy4.html)

Ausserdem:
“Remember that the entire world can see what you write,
so don’t write things you don’t want everyone to read.”
Alles andere ist Vorsatz.

Franz Ablinger fra at monochrom.at
Mit Nov 22 13:51:46 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.10.07 @ 2:56 pm

wired.comWenn FE Rakuschan Guenther Friesinger oeffentlich ‘Neonazi’ und
schlimmer tituliert, wundert es mich offen gesagt nicht sonderlich,
wenn Michael Pilz und Alfred Noll frueher oder später eine Klage
seitens Monochrom einbringen.

Zur Entlastung von Rakuschan könnte sich die Verteidigung - wie von
peter at tema.lo-res.org angedeutet - selbstverständlich auf

‘Godwins Gesetz’
http://en.wikipedia.org/wiki/Godwin’s_law

berufen, vgl.

Mike Godwin, Meme, Counter-Meme, Wired Magazine 1994
http://www.wired.com/wired/archive/2.10/godwin.if.html

Sagt jedenfalls Bescheid, wenn wir eine ‘Rettet FER’-Soliaktion
starten sollen: ich kann etwas Geld fluessig machen, wenn ich den
Kauf eines Geschirrspuelers auf naechstes Jahr verschiebe, und helf
auch gerne beim Transparete-Malen (Raum vorhanden) fuer die Demo.

Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.at
Mit Nov 22 15:38:36 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.10.07 @ 3:37 pm

es ging in meiner mail nicht um nazis oder massenmord, sondern um eine
art der “diskussion” oder konfrontation, die ich ablehne und die ich so
nur von den rechtspopulisten kenne. mit politischer ausrichtung hat das
nichts zu tun.
denn wenn etwas netznetz letztendlich scheitern lassen wird, dann wird
es die uneinigkeit und die mangelnde solidarität sein. so spielen wir
das spiel “die zerstrittene szene” wie in den alten zeiten weiter und
die regierenden freut’s.

joerg piringer joerg at piringer.net
Mit Nov 22 16:01:37 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.10.07 @ 3:39 pm

Wieso Scheitern?

Es gilt, Konflikte zu operationalisieren - only the bad news are the
good news: denn wenn NetzNetz durch einen Zivilprozess noch mehr
mediale Oeffentlichkeit bekommt, und beide Streitparteien ueberdies
Spass an dem haben, was sie tun, warum sollte ihnen das jemand
verwehren?

Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.at
Mit Nov 22 16:27:18 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.10.07 @ 3:39 pm

he Lutschinger -
stadtbekannte charaktersau!

erzaehl doch den list-teilnehmer/innen, wann und wo ich den Friesinger
neonazi genannt habe.

dass du so etwas behauptest, ist nur ein weiteres zeichen dafuer, wie tief
du als mitbetreiber in dem bereits 2004 geplanten szene-datamining steckst.

auch du und deine spoe-schickse schauen mit team teichberg und monochrom in
eine hoellische zukunft.

weder eine wiener stadtregierung, noch ihre lakaien werden kritische
intellektuelle zum kuschen bringen. das war auch der gestrige tenor der
depot-veranstaltung ueber ´freie medien´.

FER f.e.r at sil.at
Don Nov 23 00:51:57 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.10.07 @ 3:40 pm

kultur.atWerter Rakuschan,

das geheime Szene-Datamining-Projekt (ohne Geschaeftsmodell) mag in
deinem Universum geben - der Rest der Welt googelt nach ‘monochrom
+rakuschan+neonazi’ und gelangt direkt zu folgendem Hit:

> …und mit jedem tag deiner untermieterschaft in der Q21
> monochrom-schiff-ecke wuchert das braune wurzelwerk munter weiter
> fort.
> sind jetzt diese ostblock-ulk-spiele, die die monochroms fallweise in
> diesem kuhdorf, aus dem sie herkommen, abziehen - das treiben einer
> neonazi-truppe?

http://listen.esel.at/pipermail/liste/2006-February/002609.html

Bitte trenne auch mich und Monochrom scharf in deiner Wahrnehmung:
ich habe keine Klage gegen dich eingebracht, mich geht euer juengster
Streit nichts an.

Vielleicht hilft dir (neben Godwins Law) auch folgender Link weiter:

> Ich muß doch nicht erst ausführlich schildern, wie sehr sich
> Männer, viele Männer, in solchen Posen gefallen. Es gehört heute zu
> den Grundübungen der Ästhetisierung von Gewalt, daß man in
> Hollywood kaum müde wird, uns genau diese Pose ständig neu zu
> inszenieren.

http://www.kultur.at/twylyfe/log/set10/log486.htm

Was uns beide, und unseren letzten Disput, betrifft, Rakuschan: den
(Hetero-)Sexismusvorwurf aus digitALL-Zeiten, der damals auf dich
ausgedehnt wurde, betrachte ich persoenlich als verjaehrt, da du
nicht Mann genug warst, dich einem Zweikampf - auf der ‘Franz Feigl’
- mit mir zu stellen.

Ergo:

> bei den segeltoerns zusammen mit XXX (nicht Grasser) habe ich den
> geruch von herumliegenden fischfutter an deck in der gluehenden
> hitze noch in der nase - weiss aber, dass schon ein oder zwei eimer
> voll meerwasser das deck wieder blank machen.

weiter das Deck schrubben.

Immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel wuenscht dir
Stefan

Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.at
Don Nov 23 13:55:50 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.10.07 @ 3:41 pm

Wir haben viel über uns ergehen lassen, seien es
nun Hasstiraden, persönliche Beleidigungen oder
unwahre Behauptungen. Rakuschans Angriffe gegen
uns sprengen nach unserer Auffassung den
üblichen, selbst den in Österreich üblichen
Rahmen von Polemiken. Kurz, wir fühlen uns
verunglimpft von der publizistischen Kampagne,
die Rakuschan - aus welchen Gründen auch immer -
gegen uns als Gruppe sowie gegen einzelne
Angehörige unseres Kollektivs veranstaltet. Viele
der Behauptungen von Rakuschans medialer Attacke
sind frei erfunden oder willkürlich zusammen
gereimt. Sie werden von ihm in eine öffentliche
Liste kommuniziert und dort von zahlreichen
Leuten, zum Teil ohne Vorkenntnisse, rezipiert.
Über Umwege und als Gerüchte kehren sie dann zu
uns zurück und wir müssen unsere Zeit darauf
verwenden, sie richtig zu stellen. Da wir dazu
keine Lust mehr haben, haben wir nun rechtliche
Schritte gegen das, was wir als ruf- und
kreditschaedigende Verleumdung empfinden,
eingeleitet. Dies haben zum einen Günther
Friesinger und zum anderen ich, Johannes
Grenzfurthner, getan. Da wir weder Zeit noch Lust
haben, uns weiterhin mit dieser Sache und ihren
Folgerscheinungen herumzuschlagen, haben wir die
Sache unserem Anwalt übergeben.

das ende der nahrungskette jg at monochrom.at
Don Nov 23 21:17:50 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.10.07 @ 3:45 pm

rakuschan ging in seinen formulierungen sicher stellenweise zu weit.
was nichts daran ändert, das ihr zu einem staatshörigen, korrupten und
zuguterletzt feigen und komplett uninteressanten pack verkommen seid, was
untenstehend im quote nur auf ein weiteres unterstrichen wurde
viel spass bei den nächsten 400 kampagnen und ein fröhliches künstlerleben

anja seipenbusch oeffentlichkeitsarbeiten at gmail.com
Don Nov 23 23:11:28 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.10.07 @ 3:45 pm

“milieubedingte Unmutsaeusserungen” wuerd ichs nennen (ohne euch auf
der Angewandten oder den P.T. Netznetz/lern ein solches Milieu andichten
zu wollen). Klage find ich uebertrieben, kann aber verstehen wenn sich
wer gekraenkt fuehlt.

Peter Kuhm peter at null.priv.at
Fre Nov 24 12:21:56 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.10.07 @ 3:46 pm

Bei allem Verständnis für die Notwendigkeit der
Gegenwehr gegen Schmutzkübelkampangen und
Hasstiraden a la Rakuschan frage ich mich schon,
ob der Rechtsweg der geeignete ist.

Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at
Fre Nov 24 00:31:35 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.10.07 @ 3:49 pm

zum einen, finde ich ist es voellig unerheblich in welcher gesundheitlichen verfassung herr fer sich befindet. es entschuldigt nichts, erklaert nichts und geht auch keinen etwas an.
was jedoch im interesse steht und bleibt, ist das gebarden hier auf dieser liste, und das ist das des maerchen erzaehlenden onkels. sehr brachial, untergriffig. sei es darum.

sei es darum, funktioniert in einem raum, der keiner oeffentlichen beachtung ausgesetzt ist. netz netz ist ein “ding”, das jedoch oeffentlicher beachtung ausgesetzt ist. mana hat sich sogar zu einem moment entwickelt, wo es um soetwas wie credibility geht. nun, diese credibility ist in diesem fall nicht nur von den protagonistInnen der liste und deren bandbussen abhaengig, nein, auch von den indirekten rezipentInnen imd beobachterInnen.

und genau an diesem punkt ist es zulaessig, das monochrom handelt wie es handelt. diese zulaessigkeit ist genauso wenig abzusprechen, wie die “kritikfaehigkeit” der ereignisse in diesem, prozess und auf dieser liste.

KidA at gmx.net
Fre Nov 24 14:18:18 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.11.07 @ 9:02 am

wenn also in der anklageschrift an mich darauf bedacht genommen wurde, jene
postings zu zitieren, wo wiener spoe, parteifunktionaere, oder als
beweislast (sic!) auf beilagen verwiesen wird, wo die namen Sylvia
Fassl-Vogler, Sybille Straubinger und Mailath-Pokorny vorkommen, dann legt
das doch die vermutung nahe, dass Günther Friesinger bzw. TEAM TEICHENBERG
& MONOCHROM nicht mal in falle dieser Klage ueber ´personelle autonomie´
verfuegen, sondern auch da lediglich marionetten der stadtregierung sind.

es wird euch ja nicht entgangen sein - werte nicht-vermachtete
netznetler/innen -, dass weder TEAM TEICHENBERG & MONOCHROM, noch die
ex-kulturpolitische referentin des SPOE-rathausklubs, Marion Holy, zu dem
von mir angesprochenen papier von 2004, in dem sich TEAM TEICHENBERG &
MONOCHROM der stadtregierung fuer datamining in der szene angeboten haben,
nur einen ´mucks´ gemacht haben - aus handfesten gruenden.

kurzum, wer also nicht in der lage ist, sich in einer mailing-list einer
auseinandersetzug zu stellen, der sollte doch lieber ´die finger von einem
technischen dispositiv´ wie diesem lassen. was haben ergo leute von TEAM
TEICHENBERG & MONOCHROM hier verloren?

eine mailinglist ist uebrigens ein technisches dispositiv und kein ´medium´.

FER f.e.r at sil.at
Fre Nov 24 19:18:20 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.11.07 @ 9:22 am

2.) At 13:16 25.11.06 +0100, Martin Mair wrote:
……………………………………..
>rakuschans sprachspiele wäremn mit einem
>grundwissen an argumentationstheorie und
>kommunikationstheorie ja durchaus leicht
>durchschaubar (wenngleich mir die
>absicht/intention dahinter nicht iklar
>erschliessbar ist)

lieber Martin Mair, hier gehts schon lange nicht mehr um sprachspiele -
jetzt gehts ans ´eingemachte´ - und wahrscheinlich hast nur du noch nicht
verstanden, worum.

3.) thx fuer alle arten von zusprueche - und kein bedauern. ich bin kein
opfer - mein plan ist aufgegangen: die partei, die verwaltung und die
vermachteten akteure haben sich mit der klage gegen mich voll geoutet.

nachdem ich mich nicht unter anwendung aller nur erdenklichen tricks
´einseifen´ habe lassen (um so durch abhaengigkeit zum schweigen
verpflichtet zu sein), treten oben angefuehrte - schon vollends entnervt -
´die flucht nach vorne an´.

die hier fast zwei jahre miteinander kommunizierenden listteilnehmer/innen
stehen weithin in einem autoritaetsverhaeltnis zu jenen personen aus
politik und verwaltung, die hier - ohne sich nur einmal zu wort zu melden
(sieht man von einer todesanzeige durch Fassl-Vogler ab) - das panoptische
setting des vorliegend technischen dispositivs zum ´mitlauschen´ genutzt haben.

TEAM TEICHENBERG & MONOCHROM sind dabei vom start weg (!) nicht einfach nur
mitwisser, sondern getreu dem papier von 2004 aktive kollaborateure mit dem
politischen hegemon; und ich habe ihnen zirka zwei jahre zeit gelassen,
die von ihnen verursachte scheisse des begruendungszusammenhangs von
netznet irgendwie zu korrigieren.

wie die anklageschrift deutlich macht, fungieren Günther Friesinger bzw.
MONOCHROM in der angelegenheit als marionetten ´der partei´ -

aus meinen moeglicherweise weitaus mehr als hundert mails, die ich hier
gepostet habe, steht ein zitat in der anklageschrift an quasi prominenter
stelle -

>
wenn man bedenkt, dass monochrom & co damals die betreffende
subventionsvergabestelle nicht mit dem vorwurf konfrontiert hat: wieso nur
kohle an die netbase und nicht fuer andere verwandte unternehmungen?,
sondern fuer eigenes ´wohlverhalten´ das killen der - inzwischen gegenueber
der wiener spoe aufmuempfigen - netbase ausgedealt hat, dann erklaert es
sich quasi von selbst, warum die betreffenden Q21-mieter unter der aufsicht
von parteifunktionaeren die volle schleimerei-tour weiter fahren.
>
zitiert aus meinem mail vom 11.10.06,18:45

die vermachteten netznet-fraktionen und ´die partei´ scheissen sich demnach
voll in die hose, wenn ein (!) listteilnehmer - ganz gegen ihren
erwartungen einer ´abgehoerten mailinglist´ durch ´autoritaetspersonen´ -
sich doch nicht einen maulkorb umhaengen laesst.

dass das TEAM TEICHENBERG & MONOCHROM den ´starken arm´ des hegemon anruft
und damit auch den trend beguenstigt, die noch letzten freiraeume im
internet zu zerstoeren, weisen TEAM TEICHENBERG & MONOCHROM als feinde aus
- fuer alle libertaer-revolutionaer bewegten netz-aktivisten/innen.

“… und weil ich Zwang und Unterdrückung ablehne, bin ich Anarchistin”
(Louise Michel)

FER f.e.r at sil.at
Son Nov 26 00:52:56 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.11.07 @ 3:13 pm

Fazit: trenne bitte künftig -

1) Monochrom/Teichenberg und mich in deiner Wahrnehmung: Ich habe
nichts mit irgendwelchen Klagen zu tun, da ich der altmodischen
Auffassung bin, dass, wenn Autonome Autonome verklagen, dies dem
‘alten Plan’ - dem langsamen Absterben des Staates - zuwiderläuft.
Dies habe ich auch den Klägern beizeiten so mitgeteilt.

Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.at
Mon Dez 4 17:08:24 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.11.07 @ 3:28 pm

keine ueberraschung, dass jene, die laengst ueber etwas wie ehre nicht mehr
verfuegen, so etwas bei gericht einklagen wollen.

der gang zum kadi seitens MONOCHROM und TEAM TEICHENBERG faellt uebrigens
mit meinem posting auf der list zusammen, in dem ich darauf hingewiesen
habe, dass Johannes Grenzfurthner und Thomas Thurner im rahmen der
veranstaltung ´coded cultures´ von 5upernet, exakt am 24.5.´04, ihre
vereinbarungen mit der stadtregierung erstmal in der szene ´eingefuehrt´
haben; mit einem angriff auf die netbase - populismus pur.

und habe in dem betreffenden mail noch weiter angemerkt, dass Grenzfurthner
und Thurner nichtmal das noetige rueckgrat besitzen, um das aus ihren
jeweiligen Q21-pissecken aus gestartet zu haben. da ist der Grenzfurthner -
wie ein re-mail zeigt - in panik geraten, wohl wissend, dass seine rolle in
dieser wiener selbstgefaelligen gutmenschen-idylle-szene wie ein kartenhaus
zusammenfallen wird - spaetestens mit der klage gegen mich perfekt
umgesetzt. meiner metaphorischen ankuendigung an ihn, “du bist tot”, ist er
quasi selbst folgsam nachgekommen - wie es Lakaien eben so drauf haben.

das betreffende papier von 2004 ist kein “geheimpapier”, wie es der
stadtbekannte ´verdreher´ formuliert, gewinnt aber gerade im rueckblick der
geschichte von netznetznet an kontur, was die dahinterstehende absicht
betrifft.

dass dieses papier von Marion Holy begeistert aufgenommen wurde - die
theoretischen reflexionen n.a. voll von peinlichkeiten - spricht gegen die
verfasser und die matchmakerin des deals, aber letztendlich fuer die
stadtregierung, weil diese die vorschlaege in dieser form nicht angenommen
hat; na so bloed sind die auch wieder nicht.

und als ich schon 2004 gemerkt habe, dass sehr viele dieser vermeintlich
netzkulturbewegten nichtmal in der lage sind, das sozio-kulturelle segemnt
ihrer wahl zu analysieren und zu definieren, habe ich im rahmen der
netznetz.net-kuenstlerhaus-veranstaltung in einem referat zum begriff
´hybridkultur´ stellung genommen.

FER f.e.r at sil.at
Mit Dez 6 13:28:06 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.11.07 @ 3:34 pm

die diskussion im rahmen von coded cultures haben ich und thomas thurner
gemacht.
damals war das schlachtruf “sichtbarkeit” - und damals gabs sicher keine
vereinbarung mit der stadtregierung.

dass ich netbase davor mehrmals öffentlich kritisiert habe, ist wohl
auch kein geheimnis.

* *

das papier (bzw. powerpoint - mit der wir sie damals angefixt haben)
stand hier im wiki verlinkt:
http://alt.netznetz.net/wiki/index.php/descriptive%20model

diese linkseite ist vielleicht generell hilfreich,
um die thesen von damals zu überprüfen.

eSeL esel at esel.at
Mit Dez 6 14:47:44 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.11.07 @ 3:36 pm

was nun den casus monochrom versus fer betrifft, so ist der auslöser
sicher monochrom, denn wie in obengenannten artikel ausgeführt, geht es
grenzi darum, fer mundtot zu machen.

aus alf altendorfers artikel:
„Johannes “Ende der Nahrungskette” Grenzfurthner , auch Ex-Koordinator
Netznetz, meint dazu, “Prominente wie er sollen aus Netznetz
herausgekämpft werden”. Er bekomme Anrufe aus Deutschland, “warum
Monochrom die Netbase ermeuchelt habe”.

abseits der tatsache, dass sich grenzi gerne selbst in die reihe der
prominenz hineinzitiert, und damit indirekt fers behauptungen bestätigt,
so ist in seiner aussage der eigentliche grund seiner klage klar
erkennbar: er will nicht, dass sein handeln unter die lupe genommen wird,
und um das durchzusetzen, bemüht er die justiz.
ausgehend vom begriff der meinungsfreiheit, ist das in der anklageschrift
erscheinende zitat von fer, im sinne einer halbwegs liberalen auslegung
des medienrechts, nichts anderes als ein scharfer kommentar zum aktuellen
netznetz-geschehen, wie er auch im malmö stehen könnte.

hier nochmals das zitat aus dem fer-mail vom 11.10.06:

„wenn man bedenkt, dass monochrom & co damals die betreffende
subventionsvergabestelle nicht mit dem vorwurf konfrontiert hat: wieso nur
kohle an die netbase und nicht fuer andere verwandte unternehmungen?,
sondern fuer eigenes ´wohlverhalten´ das killen der - inzwischen gegenueber
der wiener spoe aufmuempfigen - netbase ausgedealt hat, dann erklaert es
sich quasi von selbst, warum die betreffenden Q21-mieter unter der aufsicht
von parteifunktionaeren die volle schleimerei-tour weiter fahren.“

für mich ist das ein kommentar und kann keine beleidigung sein.
prominente, scheinprominente und möchtegern-prominente stehen nun mal im
lichte der öffentlichen kritik, damit muss sich grenzi, wenn er sich in
die prominentenriege hineinzitiert auch abfinden. dass solche leute nicht
immer mit samthandschuhen angefasst werden liegt in der natur der sache (=
medien).

es ist doch allen klar, und muss hier eigentlich nicht näher ausgeführt
werden:
grenzi ist ein hätschelkind der wiener kulturpolitik (ob er sich selbst
dazu machte, oder gemacht wurde ist egal – sicher ist aber, dass er es
geniesst). seine „kunst“ ist absolut regierungskonform (siehe udo-musical!
taugtshow und andere unternehmungen – grenzi, der karl moik von netznetz)
und bereitet dem hegemon kaum kopfzerbrechen.
mit dieser seiner „kunst“ dient er sich unbewusst an, darf alle paar
wochen in irgendein mikro seinen „wir-wissen-auch-nicht-wer-wir-sind“-
quatsch sagen, ansonsten gegenüber netzkultur-schaffenden von flachen
hierarchien salbadern und sich selbst in die prominentenrolle
hineinzitieren – immer schön biegsam, wie es die augenblickliche situation
eben erfordert.

keine frage, darf er machen – sagen, dass er es macht, darf man auch.

sie (die wiener kulturlenker) werden ihn weiter aufpäppeln, kritische
geister dadurch hintenanhalten und somit für ruhe und ordnung im
netzkulturbereich in wien sorgen.
und jetzt klagt grenzi genau den menschen an, der in der ganzen liste der
einzige ist, der dem hegemon unverblümt die meinung sich zu sagen traut.
(hast du jemals irgendein kritisches wort von grenzi gehört, das nach
„oben“ gerichtet war? hast du überhaupt irgendeine äusserung von grenzi in
erinnerung, die das prädikat „argument“ verdient?)
und dann wundert er sich, dass er mit dem vorwurf konfrontiert wird, er
verhalte sich angepasst und er solle aufpassen, nicht auf seiner eigenen
schleimspur auszurutschen.

und wenn grenzi, dein freund, der grund ist, dass die liste einschneidende
veränderungen erfährt und Du in den nutzungsgrundlagen selbst anzeigen
androhst (ja, ja, schon, im falle einer gesetzesübertretung; aber ob so
etwas vorliegt entscheiden doch richter und nicht kläger!), dann kann ich
daraus nur schlussfolgern, dass du dich unter dem gleichen
schneckenhausdach befindest wie monochrom.

du zwingst mich leider, meinen ursprünglichen vorsatz, mich nicht an den
wahlen als einreicher zu beteiligen, aufzugeben:
Deshalb mein backbone-projekt zur nächsten ausschüttung:

gründung eines fonds zur hilfe bei der abwehr von klagen seitens monochrom
und/oder esel.
dieser fonds sollte mit min. 10.000,–euro dotiert werden, wird von mir
treuhänderisch verwaltet, und kommt dann zum einsatz, wenn eine anzeige
bzw. klage von monochrom oder von dir eintrudelt. das geld soll dann für
prozesskostenhilfe (gute anwälte sind teuer) der beklagten partei
verwendet werden.

christoph at wechsel-strom.net
Sam Dez 2 23:00:43 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.11.07 @ 3:45 pm

nachdem bisher keine der beiden Parteien (Monochrom vs. FER)
glaubwürdige und schlüssige Beweise für bzw. gegen ein geheimes
‘Datamining-Projekt’ der Regierung vorlegen konnte, greife ich auf
einige Facts zurück, die leicht überprüfbar sind und noch vor
Weihnachten ‘Licht ins Dunkel’ bringen könnten.

Denn dass ‘Hörensagen’ keine Quelle für gesicherte Informationen rund
um den NetzNetz-Prozess sein kann, beweist schon allein die jüngste
Verwechslung von eSeL mit Johannes Grenzfurthner durch FER -
Alzheimer oder bloss eine absurd anmutende Verwechslungskomödie?

Offenbar enthält das Papier von Mela Mikes, Thomas Thurner, eSeL und
Monochrom weder offene oder versteckte Hinweise auf ‘Datamining’-
Angebote, noch fanden - lt. eSeL - zum Zeitpunkt der Erstellung
irgendwelche Gespräche über eine Reform der Fördermittelvergabe mit
der Stadt Wien statt.

Tatsache ist aber vielmehr, dass eine Gruppe um eSeL und Martin
Slunsky OHNE AUFTRAG (!) - weder durch die Stadt Wien noch durch die
Community - im Sommer 2005 mit einem Datennormalisierungsprozess
befasst war, der u. a. folgende Informationen von KünstlerInnen
verlangte:

- SV-Nr
- bereits durch MA7 u. a. öffentliche Stellen erhaltene Förderungen
- Umfang und Konditionen aller aktueller Sponsoringverträge
(!!!!!!!!!!!)
- (…)

Diese Planungen liefen ab August 2005 und hatten zur Folge, dass sich
2 Gruppen, die mit alternativen Modellerstellung(en) befasst waren,
von dieser Gruppe - und ihrer Arbeit - distanzierten und abspalteten.
Die beiden alternativen Positionen werden heute durch Andreas
Trawöger (SuperTrust) und Christoph Theiler (Community Game) verkörpert.

Mir ist vor allem eine bestimmte Äusserung von eSeL (Dezember 2005)
in Erinnerung, die besagte, dieser wolle der Stadt “die Szene auf
einem Silbertablett servieren”. Dass mir und einigen anderen Leuten
diese zum Himmel schreiende Arroganz, gepaart mit infantilen
Allmachtsphantasien, zutiefst missfiel, liegt auf der Hand; es musste
‘etwas’ geschehen.

Beweisstück B

ist der Videomitschnitt der Abstimmung über jene 3 Modelle - Slunskys/
eSeLs ‘Prototyp’, Trawögers ‘SuperTrust’ und Theilers ‘Community
Game’ - am 14. Dezember 2005 im Semperdepot im Rahmen von
‘Parliaments of Art’; jenem ‘Sprintosium’, das die Weichen für die
Fördervergabe 2006 stellen sollte.

Wie auf dem Video deutlich zu sehen ist, versucht Abstimmungs-Co-
Leiter eSeL mit allen Tricks, Slunskys Modell als einzige
‘vernünftige Alternative’ darzustellen. Viel besser als dieses
durchaus menschliche Agieren, festgehalten auf MiniDV, ist jedoch die
Szene, in der - nachdem die Entscheidung gegen dieses Modell gefallen
ist - VertreterInnen der Stadt Wien über eSeL (!!!) direkten Einfluss
auf die Abstimmung pro ‘Community-Game-Kompromiss’ zu nehmen versuchen.

Aufgeregte Diskussionen, geplatzte Interventionen - immer wieder
faszinierend anzusehen: wer dabei war, erinnert sich lebhaft.

Wenn es also einen Begründungszusammenhang von NetzNetz gibt, in dem
ein ‘Controlling-Tool’ eine Rolle spielt, dann wurde dieser
Begründungszusammenhang spätestens in dieser ersten, historischen
Kampfabstimmung aufgehoben und verworfen.

Dass ich an diesem Prozess des ‘Verwerfens’ nicht unbeteiligt war,
ist Teil der NetzNetz-Folklore und hinlänglich bekannt.

Get back to reality.

Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.at
Mit Dez 6 19:01:41 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.12.07 @ 2:38 pm

wie war nochmal genau die Anschuldigung zur “hidden agenda”?

Es war ja von Anfang an erklaertes Ziel, dass sich Szene nicht nur
untereinander besser kennenlernt um sich auszutauschen bzw. um
fallweise zusammenarbeiten zu koennen, sondern sich auch nach
aussen praesentiert; nach dem Motto: es gibt in Wien durchaus
mehr als nur eine (bereits kriselnde) Public Netbase.

Ein illustrierendes Stimmungbild in diesem Thread:
-> http://listen.esel.at/pipermail/safari/2004-May/004399.html
| [Safari] Re: “Netbaseplatz”: eine Replik, ein kurzkommentar

Dass das natuerlich auch in Richtung Foerdergeber geht, ist klar.

Peter Kuhm peter at null.priv.at
Don Dez 7 23:52:21 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.12.07 @ 2:38 pm

Monochrom klagen FER: dann kommen beide drauf, dass (mit den
Anschuldigungen) eigentlich eSeL gemeint war.

‘Hidden Agenda’

- Datenerhebung für die Stadt Wien
- ‘Killen’ der Netbase = Begründungszusammenhang
- Einrichten einer öffentlich einsehbaren Liste (mittlerweile ausser
Streit)

10 Euro für eine Kopie der Anlageschrift.

Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.at
Fre Dez 8 00:51:26 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.12.07 @ 2:39 pm

auch mir ist zum gaehnen - aber alles, was zwei jahre lang als produkte
einer paraonia abgetan wurde, kommt step by step ans licht, wie auch das
hektische treiben der vermachteten in den letzten wochen beweist. jetzt
wird also von Lutschinger doch zugegeben, dass ein geplantes
controlling-tool im begruendungszusammenhang existiert hat und nur aufgrund
von hinweisen auf dieser liste in einem wahlgang abgewaehlt wurde. und wer
war n.a. voll dabei: Andreas Trawoeger und der unsaegliche
parteifunktionaer, der auch fuer monochrom als programmierer unverzichtbar
ist, wiewohl es doch unzaehlige weitaus clevere programmierer im
netznet-zusammenhang gibt. aber zu welchen konditionen? haben doch zweitere
keine so gute connections zur partei.

At 19:01 06.12.06 +0100, Stefan Lutschinger wrote:
………………………………………
nachdem bisher keine der beiden Parteien (Monochrom vs. FER)
>glaubwürdige und schlüssige Beweise für bzw. gegen ein geheimes
>’Datamining-Projekt’ der Regierung vorlegen konnte, greife ich auf
>einige Facts zurück, die leicht überprüfbar sind und noch vor
>Weihnachten ‘Licht ins Dunkel’ bringen könnten.

im betreffenden papier von 2004 kommt “Datenerhebung” und “Dataminig” vor,
was vor allem zeigt, von welchen kollaborativen (!) motiven der
begruendungszusammenhang von netznetz.net angetrieben war - kollabaoration
mit der stadtregierung. eben “zusammenarbeit mit politik und verwaltung”
wie die veranstaltung im rahmen von paraflow geheissen hat, die ohne
ruecksprache mit dem netznet-zusammenhang einfach angesetzt wurde - und
zwar von Grenzfurthner und Friesinger, die ernstlich glauben, sie koennen
mich mit klagen einschuechtern.

an mir ist es auch nicht, den beweis fuer das - ohnehin nicht geheime -
papier hier zu erbringen. wem es interessiert, der wende sich an die
genannten autorenteams TEAM TEICHENBERG und MONOCHROM oder an jene person,
von der ich es habe - an die ex-kulturpolitische referentin im
spoe-rathausklub Marion Holy; auch der doppel- und mehrfach-agent
Lutschinger ist da die richtige ansprechperson, der ja mit jedem weiteren
mail in den letzten tagen beweist, wie tief er in den schmachvollen(!)
begruendungszusammenhang involviert ist.

ich schrieb Tue, 05 Dec 2006 22:42:15 +0100:
………………………….
wir haben hier letzthin ´erlebt´, wie die methoden des neuen faschismus bei
netznet wirksam werden. schon ist es moeglich, dass Fassl-Vogler mit
unterstuetzung von ihrem schoss-kettenhund Stefan Lutschinger eine person -
die ihr nicht genehm ist, sprich: der nicht-vermachtet ist — also Paul
Boehm zum ruecktritt zwingen konnte.

daruf schreibt Lutschinger Wed, 6 Dec 2006 12:57:09
………………………………
Richtigstellung zu völlig aus der Luft gegriffene Behauptungen, die
jeder Realität entbehren:
Ich habe niemals mit Sylvia Fassl-Vogler über Paul Böhm gesprochen,
präzise: sie seit Juni grade 1x - Paraflows Eröffnung - gesehen und
hatte auch keinen telefonischen Kontakt mit ihr oder sonst wem vom
Gegenüber. Meine Kritik habe ich ausschliesslich hier auf der Liste
vorgebracht, sonst nirgendwo.

und erinnere an das mail von Paul Boehm, Date: Mon, 13 Nov 2006 23:59:18
………………….
Bevor hier noch länger so getan wird, als wäre ich freiwillig zurückgetreten:
Ich habe konstant koordinierte Attacken und Blockaden wahrgenommen. TT
hat von Anfang an sehr aktiv versucht auf die Koordination Einfluss zu
nehmen, aber ich habe daran recht gut vorbei arbeiten können. Ich
hatte keine Intention zurückzutreten.
Nachdem einige Beeinflussunsversuche gescheitert waren, wurde beim
Treffen vorigen Montag eine andere Strategie gefahren. Es wurde mir
der Rücktritt nahe gelegt, und gedroht mich fertig zu machen
(besonders Lutschinger war hier sehr prosaisch), falls ich nicht
zurücktrete oder die Metalab Bewerbung zurücknehme. Alternativ wurde
mir angeboten, doch mehr Geld als der Koordinationskasse zu nehmen,
und direkt ans Metalab zu geben, um die “schiefe Optik” durch die
Bewerbung des Metalabs zu verhindern. Ich habe dies als Versuch mich
Erpressbar zu machen aufgefasst.
>

also was jetzt - Lutschinger, vermachteter wixer und ´verdreher´ und all
die anderen wixer dieser netznet-fraktion, die jetzt ihrer
selbstgefaelligen gutmenschen-idylle beim zerbroeseln zuschauen muessen und
in panik geraten zum kadi rennen.

weiters schreibt das arschloch
At 19:01 06.12.06 +0100, Stefan Lutschinger wrote:
…………………………………..
Denn dass ‘Hörensagen’ keine Quelle für gesicherte Informationen rund
>um den NetzNetz-Prozess sein kann, beweist schon allein die jüngste
>Verwechslung von eSeL mit Johannes Grenzfurthner durch FER -
>Alzheimer oder bloss eine absurd anmutende Verwechslungskomödie?

Lutschinger, du bloede sau! ich habe nicht von irgendwelchen moderatoren
geschrieben, sondern von dem, was sich am montag, den 24.5.2004 im rahmen
von “coded culture” ereignet hat. vor dem programmpunkt 19:00 Franz
Xaver+LO-RES funkfeuer, gabs um 17:00 uhr Johannes Grenzfurthner, der
allerdings nicht alleine, sondern mit dieser anderen qualle der
Q21-neidgemeinschaft angeschlurft kam - eine person, die Paul Boehm im
obig zitierten mail lediglich als TT bezeichnet hat: Thomas Thurner. und
alsbald hob das netbase-bashing an. feige, wie diese leute eben sind, wurde
nicht die kulturpolitik der stadt wien kritisiert, sondern ein laestiger
mitbewerber - find ich voll kaempferisch. all das und noch viel mehr gibt
es auf videomitschnitten von 5upernet zu erleben, dem veranstalter von
“coded cultures”.

genau besehen, ist mir das alles doch scheissegal - und ohnehin nur zum
gaehnen. lachaft und bezeichnend ist aber, dass sich die immergleichen
vermachteten personenkreise des begruendungszusammenhangs gegen die
thematisierung dessen wehren, was bislang eine communitybildung
verunmoeglicht hat. “ohne vertrauen” hat einmal hier wer geschrieben, “kann
es keine community geben”.

und als netzkultur-aficionado habe ich als konsequenz aus all dem schon vor
einem jahr eine netznetz.netNEU -gruendung vorgeschlagen - schon um diese
begruendungszusammenhang-scheisse endlich loszuwerden; nicht ohne
tiefgreifender neuorientierung, versteht sich.

bedankt euch bei Friesinger und Grenzfurthner, wenn es keine ´offene liste´
mehr gibt und auch gleich dafuer, wenn jetzt netznetz-net ein fall fuer die
justiz wird.

FER f.e.r at sil.at
Mon Dez 11 21:37:27 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.12.07 @ 2:40 pm

wenn deine schwaechelnde Antwort eins deutlich macht, dann, neben dem
langsamen, qualvollen Straucheln deines Diskurses angesichts der
Fakten, die ich dir um die Ohren schlage, vor allem dies, dass der
ungelenke ‘Verdreher’ von Fakten hier eindeutig du bist!

Sätze wie

> bedankt euch bei Friesinger und Grenzfurthner, wenn es keine
> ´offene liste´ mehr gibt

lassen mich, gelinde ausgedrückt, an deinem Verstand zweifeln:
erlaubt mir die Frage, hattest du während der letzten - stilleren -
Tage gar einen Schlaganfall? Ich erinnere mich wie wohl alle
geprueften AbonnentInnen deutlich an deinen 2-jährigen Kampf gegen
die ‘offene Liste’; gegen ‘Lurker’ aus der Politik usw … und jetzt
kommst du, quasi ueber Nacht, drauf, dass dein ‘Heiliger Krieg’ auf
falschen Motiven gegruendet hat?

Oder willst du uns verarschen?

Ebenso unsinnig, ein Zitat von Paul zu bringen, dass er vor unserer
Aussprache (die u. a. dieses Zitat zum Inhalt hatte) gepostet hat.

Ebenso unsinnig, mir vorzuwerfen, ich haette anno dazumal (2003/04)
‘Netbase-Bashing’ betrieben. Fakt ist vielmehr, dass Konrad Becker
nach seinem Auszug aus dem Museumsquartier dort ein einziges Mal
performed hat: im Q21/Ovalhalle im Sommer 2005, und, wie er auch
nicht vergass mehrfach zu erwaehnen, nur aufgrund meiner
persoenlichen Einladung, waehrend er dies gegenueber 5uper.net bei
‘Coded Cultures’ abgelehnt hat.

Ebenso unsinnig, die (wiederholte) Behauptung, ich haette irgendwas
mit dieser Klage zu tun. Wenn du glaubst, dass ich wegen den
mickrigen Erguessen eines manischen Schreibtischattentaeters - einem
grimmig alternden Klischee jugendlicher Dissidenz - zu meiner Post
latsche und dort RSA-Briefe behebe oder gar fruehmorgens aufstehe, um
dem Kadi unter die Augen zu treten, bist du am vollkommen ‘falschen
Dampfer’.

Vielmehr verhaelt es sich genau umgekehrt: wolltest du - mit Armin M.
im Bunde - nicht erst vor wenigen Wochen vollmundig eine Klage gegen
mich einbringen, bis ich euch davon mit Hinweis auf eure
‘Streetcredibility’ abgeraten habe?

Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.at
Die Dez 12 19:49:27 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.12.07 @ 2:40 pm

lass das gesaeusel - dass du deine jetzt schon etwas zurueckliegende
niederlage noch immer nicht verkraftet hast, haben alle mitbekommen. aber
ich schiffe dich gerne hin und wieder an wand.

bist du das quatschorgan oder das arschloch vom ende der nahrungskette?
Lorenz hatte die courage, unumwunden zu dem papier von 2004 in der liste
stellung zu nehmen. TEAM TEICHENBERG und MONOCHROM haben hier deutlich
vorgefuehrt, dass sie nicht in der lage sind, sich in einer mailingliste zu
artikulieren - was wollen die hier eigentlich noch?

haette ich nicht gegen die lurker aus politik und verwaltung in der liste -
mit nachdruck! - agitiert, waere der umstand nichtmal thema geworden - weil
das die vermachteten netznet-leute mit der ma7 als methode der kontrolle so
vereinbart haben - alles unter der mogelpackung ´transparenz´, besonders
perfid.

was intern zu loesen gewesen waere, wird jetzt ein fall fuer die justiz,
weil Grenzfurthner und Friesinger - wie von alternativ-spiessern nicht
anders zu erwarten - gegen mich anzeigen erstattet haben. die beiden
muessen auch die verantwortung dafuer uebernehmen, wenn der
netznetz.net-prozess insgesamt in frage gestellt wird. die anstehenden
koalitionsverhandlungen - spoe-merheit in wien hin oder her - sind ein
weiterer faktor.

fest steht: keine antwort ist auch eine antwort. Grenzfurthner und
Friesinger haben sich schon selbst gerichtet.

freilich kann die beiden auch kein gericht von der kollaboration mit der
stadtregierung freisprechen. und weil ich weiss, was sache eines kritischen
intellektuellen ist, habe ich hier mit meinen hin- und beweisen bezueglich
des vermachteten blocks bei netznetz.net dazu beigetragen, dass dieser
soziale zusammenhang zunehmend fuer diesen sachverhalt sensibilisiert ist.
ihr werdet nicht eine merhrheit hier verarschen!

dass die betreffenden zusammen mit ´der partei´ auf meine statements jetzt
agressiv reagieren, verwundert nicht; es gibt in der spoe eine lange
tradition, die kritiker/innen aus den ideologisch nahestehenden eigenen
reihen mundtot machen zu wollen. aber zu glauben, dass mich die klagen
davon abhalten werden, hier meine meinung weiter anzufuehren - ist
schlichtweg krank.

die betreffenden personenkreise koennen es sich jetzt aussuchen, entweder
im sinne von Félix Guattari als neue faschisten oder neuneue stalinisten
bezeichnet zu werden.

At 19:49 12.12.06 +0100, Lutschinger wrote:
>Vielmehr verhaelt es sich genau umgekehrt: wolltest du - mit Armin M.
>im Bunde - nicht erst vor wenigen Wochen vollmundig eine Klage gegen
>mich einbringen, bis ich euch davon mit Hinweis auf eure
>’Streetcredibility’ abgeraten habe?
>
>Kopfschuettelnd,
>Stefan

dass du und deine spoe-schickse hinter den klagen gegen mich stehen, ist
mir schon berichtet worden. was mich aber echt zufrieden macht ist der
umstand, dass hier alle mitbekommen haben, was du fuer ein ´verdreher´ und
eine charaktersau bist - und jaemmerlicher lakaie des hegemon dazu. denn
ich bin auch darueber informiert, dass du mich hier provozieren sollst -
denn jedes mail von mir schicken Grenzfurthner und Friesinger zu ihrer
anwaltskanzlei.

heute schiessen wir nicht - sonder kotzen einfach auf die vermachteten quallen.

FER f.e.r at sil.at
Don Dez 14 13:44:01 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.12.07 @ 2:41 pm

Konzentrieren wir uns doch auf das ‘Controlling-Tool, damit wir
endlich mal ein Thema abschliessen können: meine Anregung wäre,
anstelle privater MedienG-Klagen einen Community-Gerichtshof (CGH)
einzuberufen. Das ist nicht schwer, wie sagte Foucault: ein Gericht
ist (nichts anderes als) ein Tisch, hinter dem Menschen sitzen.

Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.at
Don Dez 7 12:26:34 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.12.07 @ 2:42 pm

schlussendlich - Reini Urban! -
dem hinweis meiner rechtsberatung folgend, muss ich dich darauf hinweisen,
dass wenn du noch einmal meine initialen, FER, im zusammenhang von
“unsachliches Anschütten” verwendest, mit einer klage zu rechnen hast (das
ist eine vorwarnung).

solltest du dich ueber diesen hinweis, quasi aus meiner tastatur kommend,
wundern - dann bedanke dich bei deine freunden Grenzfurthner und
Friesinger, die fuer immer in anspruch nehmen koennen, diese methoden in
die laufende diskussion eingefuehrt zu haben.

FER f.e.r at sil.at
Sam Dez 23 12:22:32 CET 2006 in Antwort an Reini Urban

Comment by kanonmedia 01.12.07 @ 3:05 pm

Mit der Übermittlung des unten angefügten Schriftstücks wollen wir
zur Verbreitung eines _literarischen Textes_ beitragen, bei dem es
uns zum Schutz des Verfassers primär wichtig ist darauf hinzuweisen,
dass Zeit und Ort frei gewählt, jede Ähnlichkeit mit lebenden
Personen rein zufällig und die Handlung frei erfunden ist.

Unpräjudiziell eines allfälligen Rechtsstandpunktes erlauben wir uns
festzuhalten:

Infolge der Zuordnung des Textes in das Genre der /Tendenzliteratur/
ist zum Beispiel die Entscheidung des OLG Wien vom 11. 10. 2000, 25
Bs 205/00, bespr. die Normen § 111 StGB und § 6 MedienG, wonach “/
politische Kritik, in deren Mittelpunkt ein unrichtiges
Tatsachensubstrat gestellt wird, … niemals vom Schutzumfang des
Grundrechtes der freien Meinungsäußerung nach Art 10 MRK umfasst
(ist)”/ und “/Herabsetzung durch unwahre Behauptungen (…) zulässige
Kritik (überschreitet)”/, irrelevant.

Demzufolge kann es sich auch nicht im juristischen Sinn um den “/
Tatbestand der üblen Nachrede, der Beschimpfung, der Verspottung oder
der Verleumdungen/” nach Art. 1 § 6 Abs. 1 Mediengesetz handeln.

Nachdem, wie bereits angeführt, davon auszugehen ist, dass in dem
angeführten Text jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen rein zufällig
ist, sind dazu juristisch begründende Kommentare wie “/Der Betroffene
muss nicht namentlich genannt sein. Es genügt, dass sich aus dem
Zusammenhang der Äußerungen ergibt, wer gemeint ist/” (idS ÖBl 1992,
213; SZ 72/39 = ecolex 1999, 688) und “/Entscheidend ist die
Identifizierbarkeit des einzelnen/” (SZ 72/39; MR 1999, 76; 6 Ob
136/00 v; SZ 73/117 = RdW 2000, 661 = MR 2000, 307; MR 2002, 24)
sowie “/Für die Betroffenheit einer bestimmten Person (eines
bestimmten Personenkreise) kommt es nicht darauf an, wie die Äußerung
gemeint war, sondern, wie sie das Publikum (…) auffasst/” (wbl
1993, 29; MR 1997, 254) ” /und mit wem es den Vorwurf
verbindet/” (wbl 1993, 29; MR 1997, 254) außer Acht zu lassen.

Daraus folgt nicht zuletzt, dass weder *Ehrenbeleidigungen* im Sinne
des § 1330 Abs 1 ABGB vorliegen noch *Rufschädigung *beklagt werden
kann, da eine OGH-Entscheidung, die besagt, dass “/die beanstandete
Äußerung … eine konkludente Tatsachenbehauptung im Kleide einer
wertenden Schlussfolgerung (ist)/”, in diesem Fall nicht zum Tragen
kommt.

Also ist klar, dass, wenn auch die Geübtheit der angewendeten
stilistischen Mittel dies vermuten ließe, der Text keinesfalls eine
reale Provokation darstellt. Er ist deshalb nicht mit Begriffen wie
Verdrehung, Verfälschung, Unterstellung, Herabsetzung,
Herabwürdigung, Schmähung, Diffamierung, Hinterhältigkeit oder
Infamie zu verbinden, sondern als Ausblühung literarischer Phantasie
spezieller Qualität aufzufassen.

Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.at
Fre Dez 15 17:15:57 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.12.07 @ 3:33 pm

Am 27.12.2006 um 11:56 schrieb Franz XAVER:

> wir haben gestern bei der abschiedsparty wieder einmal ueber die ganze
> situation von netznetz geredet.
>
> das mit der klage muss zuerst vom tisch, bevor es weitergehen kann.
> ich hoffe auf die vernunft der streitparteien.

Dazu gaebe es noch viel zu sagen, das gros habe ich bereits skizziert.

Auch allfaellige Erwiderungen durch einen Hinweis auf Diskurse vom
‘Ende der Vernunft’, so koennte mensch jetzt kontern, sind ‘hier und
jetzt’ intellektuelle Manierismen und bringen uns nicht weiter - eine
‘Politik der 1. Person’ ist fuer ‘Bewegungs-Bewegungen’ a la
AnarchistInnen/Autonome eine ehrwuerdige, respektable und legitime
Praxis, aber wir (zumindest ich) wollen/will hier als Communities,
die permanent miteinander in verschiedensten Konstellationen zu tun
hat (und seit langem haben) nicht auf einem schlechten, politisch
halbbewussten Realgaming-Trip haengen bleiben. Life’s not an
Egoshooter (sometimes) - das gilt fuer beide Seiten.

> jeder ausstieg aus der situation wird mit kosten verbunden sein.
> aber je
> frueher man aussteigt desto guenstiger ist es.

Mein Vorschlag gestern Abend war, dass jedeR Waehler der letzten MANA-
Wahl 1 Euro springen laesst - waeren in Summe 409,- Euro. Alternativ
waere denkbar, dass jede gefoerderte Initiative eine ‘Flame-Steuer’
aufbringt, die anfallende Mehrkosten deckt.

Wichtig waere es meines Erachtens nach zur Loesung (oder Eindaemmung,
von mir aus auch ‘produktive Steigerung’ im erloesenden Klimax) des
Konflikts, jene Themen, die angeblich oder tatsaechlich ‘unter den
Tisch gekehrt worden sind’ - a) Hybrid Cultures Strategiepapier, b)
Netbase, c) Umgang mit der Politik/Verwaltung - offen im Plenum/
(Sonderplenum?) zu behandeln. Was meine Person betrifft, obwohl ich
in keiner Weise in diese Klage involviert bin, aber mit Franz Xaver
eine gemeinsame, deeskalierende Loesung anstreben und unterstuetzen
moechte, nehme ich gerne ausfuehrlich Stellung zu allen Fragen in
meiner Rolle als Altkoordinator 01-06 2006 und kann insbesondere zu
Punkt b) - Netbase - und c) - Umgang mit Politik und Verwaltung -
meine strategische Positionen nochmals erlaeutern und zur Diskussion
stellen.

In weiterer Folge waere eine versachlichte Auseinandersetzung mit
KritikerInnen und der Oeffentlichkeit angebracht.

Jene Personen, die in den Streit involviert sind, koennten in
Kurzreferanten ihre Position (damals/heute) klarlegen und vor der
Community diskutieren und sich deren Fragen stellen. Nach meinem
Wissensstand wuerde das fuer keine der beteiligten Personen einen
Gesichtsverlust bedeuten, ggf. aber einen produktiven Ansatz zur
politischen Konstituierung von NetzNetz ermoeglichen.

Mir scheint uebrigens (wie den meisten hier), dass diese Liste
einfach nicht die NetzNetz-’Realitaet’ widerspiegelt. Im Realraum
verstehen sich (fast) alle, auf der Liste merkt man keine Spur davon.

Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.at
Mit Dez 27 14:16:16 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.12.07 @ 3:41 pm

Man könnte es auch anders formulieren: Im Vakuum lässt es sich leicht
Handgranaten werfen.

Das ergibt wunderschöne Explosion und man kann Dinge bzw. Personen wie
gewohnt punktgenau treffen. Ansonsten verpufft die Detonationswelle aber im
Vakuum und man läuft nicht Gefahr von der selbst ausgelösten Druckwelle
erfasst zu werden.

Dieses Vakuum füllt sich auf der NetzNetz Liste langsam mit Luft bzw.
kommen zunehmend moderne Deflektorschilder zum Einsatz, welche die durch
den Handgranateneinsatz ausgelösten Druckwellen 1:1 in die entgegengesetzte
Richtung zurückschleudern.

Man kann sich deshalb natürlich beschweren, wie gemein es ist das Werfen
von Handgranten plötzlich zu einer gefährlichen Beschäftigung werden zu
lassen, aber ich weiß nicht, ob dies wirklich zielführend bzw. berechtigt
ist.

Sonstige Details zu dem Thema findet man unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Formelsammlung_Kernwaffenexplosion

Andreas.Trawoeger at wgkk.at
Mit Dez 27 15:25:39 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.12.07 @ 3:41 pm

die
Inanspruchnahme legitimer demokratischer Mittel - wie Klagen lt.
MedienG - zur Verteidigung von Integritaet, Ruf und Ansehen von
Personen und Unternehmungen ist ein ueber Jahrhunderte erworbenes
Gut, und eben keine Gefahr fuer ‘Demokratie’.

Dieser Sichtweise folgend, koennte das aktuelle Verfahren dem
Demokratisierungsprozess dieser NetzNetz-Unternehmung - im besten
Fall - einen gewissen Vorschub leisten: nach dem Motto, hoere wie
laut deine eigenen Schritte eigentlich wahrgenommen werden, obwohl du
dich im (vermeindlich) virtuellen Raum befindest.

So soll fuer heute das letzte Wort ein Dichter haben:

“(…) und manchmal sind es einfach nur Maenner, die sich in einem
Abenteuer verirrt haben.”
Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften

http://en.wikipedia.org/wiki/The_Man_Without_Qualities

Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.at
Don Dez 28 03:31:14 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.12.07 @ 3:42 pm

sorry, ich weigere mich in diese Klage reinziehen zu lassen oder als show stopper
vorgesetzt zu bekommen. Sie ist nicht das Ding von Netznetz sondern nur das der
betroffenen Parteien. Diese sind allesamt alt genug um ihre Handlungen zu ver-
antworten. Kritik und Diskurs kann auch ohne derbe und/oder beleidigende Worte
erfolgen und obwohl ich die Klage und den Ruf nach dem Rechtsstaat hier nicht
goutiere, gestehe ich doch jedem das Recht zu, sich zur Wehr zu setzen.

Peter Kuhm peter at null.priv.at
Don Dez 28 20:54:23 CET 2006

Comment by kanonmedia 01.12.07 @ 3:48 pm



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