Filed under: Uncategorized
Matthias Tarasiewicz schrieb:
> im heutigen treffen (hans bernhard, magnus wurzer, matthias
> tarasiewicz) wurde eine liste der datenfelder und strukturen für montag
> vorformuliert:
> http://netznetz.net/wiki/index.php/Datenfelder%26Struktur
ob dieser oder alle anderen Links zu Dokumenten – sie funktionieren alle nicht
Alexandra Reill
28 Comments so far
Leave a comment
grundsätzlich: sind seit 2005 auch personen (neben vereinen und
gesellschaften) in der lage um förderung bei der MA7 anzusuchen.
und …
> schon komisch, dass sowas wichtiges in einem kleine nebensatz versteckt
> wird. sind das die 10% microgrants, für die man sich spart, einen
> verein
> für ein netzprojekt zu gründen?
>
falls das hier in der form nie so deutlich raus gekommen ist:
bei den network grants (50%) sind nur personen und nicht vereine (labels,
projekte) empfänger der förderkonten.
magnus at shifz.org magnus at shifz.org
Sam Jul 16 20:59:46 CEST 2005
ich habe am 3.Maerz ueber http://mana.netznetz.at die Freischaltung
meines Accounts fuer rost at lo-res.org beantragt.
Ich erhielt umgehend eine Email mit folgendem Inhalt:
On Mar 3, 2006, at 6:17 PM, mana at netznetz.net wrote:
>
> Ihre Daten werden nun ueberprueft. Sie werden in kuerze Antwort
> erhalten.
Bitte teilt mir mit was der Stand der Ueberpruefung ist (ich habe bis
dato keinen Zugang zum Community-game) und bis wann mit einem
Ergebnis zu rechnen ist.
Bitte teilt mir die Kriterien mit, nach denen bei der Ueberpruefung
vorgegangen wird.
Bitte teilt mir eine Ansprechperson (real oder juristisch) mit, die
fuer die Beurteilung verantwortlich ist. An wen kann ich mich wenden,
wenn ich damit nicht einverstanden bin?
Robert Stepanek rost at lo-res.org
Mon Mar 6 13:36:05 CET 2006
Malmoe hat es aus erster Hand vor, während und nach dem Backbone-Voting
erfahren und nun sind sämtliche Zweifel beseitigt: Der Förderprozess der
Netzkultur wurde durch mana nicht demokratischer oder transparenter, im
Gegenteil. “Community” und “Partizipation” steht drauf, drin ist aber
ein neoliberaler Umerziehungskurs, in dem die einzelnen Ich-AGs den
Wettbewerb direkt miteinander ausmachen sollen. Motto: Solidarität raus,
Competivity rein. Malmoe fordert deshalb zu einem offensiven Boykott von
Mana auf. Das ist auch zugleich unser Projekt. (Konkret: Wir beantragen
möglichst viel Geld, die wir an politische oder kulturelle Projekte
weitergeben, die in letzter Zeit von der Stadt Wien abgedreht wurden.)
Demokratie kann nicht serverseitig gelöst werden.
peter pilsl pilsl at goldfisch.at
Son Apr 16 22:45:51 CEST 2006
Wieso dürfen eigentlich monochromler bzw. du jg beim community game
einreichen, wenn du teil des pk bist?
Von wegen geht’s schlofn kinder …
kanonmedia office at kanonmedia.com
Die Apr 18 18:14:14 CEST 2006
Wahlberechtigt sind alle PK-Mitlglieder, ausser Koordinator (ich)
sowie das VG.
Johannes’ (und Monochroms) Einreichung ist somit korrekt.
Ansonsten wäre es sehr schwierig, Menschen für eine Mitarbeit zu
gewinnen, wenn wir nicht eine eigene Funktionärskaste herausbilden
wollen.
Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.net
Mit Apr 19 12:42:45 CEST 2006
>>>>>>>>>>> üblicherweise – um eben intransparenzen zu vermeiden -
reichen betreiberInnen von fördergeld-verteilenden foren nicht in
eigenen betreibungen ein, das ist in der gesamten förderlandschaft so,
bei netznett allerdings ist es offenbar anders.
kanonmedia office at kanonmedia.com
Mit Apr 19 18:40:45 CEST 2006
>man kann jede noch so sinnvolle diskussion mit absoluter niveaulosigkeit
>irrelevant machen.
ueber das, was so in der netznet-vergangenheit abgegangen ist und weiter
geht, braucht es keine ´sinnvolle diskussion´ mehr – aber dann und wann an
das eine oder andere wiedermal erinnern kann echt nicht schaden.
FER f.e.r at sil.at
Don Apr 20 01:00:36 CEST 2006 in Antwort an st. marx +error
ich halte den vorgang fuer hoechst spannend, weil er gleichzeitig ein soziologisches
experiment darstellt. hier werden in einem mikrokosmos sehr rasch entwicklungen
deutlich, die man aus dem politischen leben ohnehin kennt, so man sich lange genug
damit beschaeftigt hat.
wie man das dem stadtrat klarmachen will ? in dem man zbsp. darueber nachdenkt,
wie er selbst entscheidet. ich weiss nur, dass sich mailath immer nach dem standpunkt
entscheidet, an dem gerade die TV kamera aufgestellt ist…
jedenfalls laeuft hier einmal etwas in transparenz ohne verhuellung der problemzonen
ab und allein das ist schon gut
Franz Krahberger
Son Apr 23 11:11:21 CEST 2006
Die Trollresistenz muss
die Community wohl erst lernen.
Aber bei dem Tempo (125.000€) und der Richtung (Netzwerkcasino=Abgrund),
die der CG-Zug in den letzten Wochen drauf hatte, hätte ich auch gern
was dazwischengeworfen. Ich konnte und kann es immer noch nicht glauben,
das hier tatsächlich 125.000€ an die Leute verschenkt wurden, die sich
am besten organisieren können und durch den bemühten, aber komplett
intransparenten Vorauswahlfilter VG gekommen sind.
Das hat nix mit Förderung, nix mit Kunst, nix mit Demokratie und nix mit
Partizipation zu tun.
Ich hab mir anlässlich von Mana andere selbstverwaltete
Förderungsmodelle angeschaut. Sorry, aber da ist Mana zwar finanziell
viel dicker, aber was transparenz und politische verantwortung betrifft,
sind wir weit weit hinten.
peter pilsl pilsl at goldfisch.at
Don Apr 27 12:30:00 CEST 2006
a) die umwandlung des vorschlags zur forderung ueber eine abstimmung ueber
die punkte der annual convention. eine pressemeldung mag ein fauxpas sein,
nicht allerdings sollte die ‘community’ von einer aehnlich gelagerten
annual convention ueberrascht werden.
b) vorschlag ueber die einrichtung einer push-liste fuer relevante
ankuendigungen, getrennt von der jetztigen netznetz-liste (auf der gerne
weiter “die pure Differenz, Kontingenzbewältigung und f[r|u]chtbare
Entfaltung von Paradoxien.” geschehen kann.
und auch noch gleich vorschlaege fuer ankuendigungen:
- natuerlich relevante termine, als auch deren aenderungen, wuenschenswert
waeren reminder 14 tage vor ablauf einer frist. (zb. 30.6 abgabefrist
entwuerfe wahlmodelle, 14.9 ist zb. im protokoll als termin ueber
abstimmung im rahmen der AC, die aber am 13.9 enden etc.)
sollte die einzig gueltige ressource fuer netznetz-relevante
termine/ankuendigungen sein (und bitte das naechste netznetz-treffen etwas
frueher ankuendigen)
- aus welchen personen setzt sich das PK zusammen und wie erfolgt die
bestellung?
- protokolle von sitzungen. wenn moeglich mit teilnehmern und
entscheidungen. (soll trotz “Autokuratierung und Selbstorganisation” ein
wenig die transparenz foerdern, prozesse nachvollziehbar machen und nicht
zuletzt neuen interessierten die moeglichkeit geben sich einzulesen)
c) vorschlag ueber die kombination von netznetz-wiki und manila.at site +
ev. ueberarbeitung der struktur – ich denke ich bin nicht der einzige, der
sich schwer tut dort zu finden was man sucht
d) vorschlag ueber die befragung der -grantler (backbone-, wie auch
‘community’-) ob die daten der wahl (wahlzettel, peanutsverteilung)
oeffentlich gemacht werden koennen, um eine datengrundlage fuer die
modelltests zu schaffen.
e) und soweit’s opportun ist, neben der terminplanung auch eine
finanzplanung (game-programmierung, AC, etc.)
f) und wuenschen wuerd ich mir “Selbstkorrektur- und Anpassungsfähigkeit
an intelligente Systemumwelten: Fehler und Schieflagen können sofort von
der Netz-Community erkannt und korrigiert werden”, das aber waere zu
schoen
karl karl at balag.org
Son Mai 28 02:24:31 CEST 2006
All diese Dinge, wie die (auch nach
meinem Wissenstand) sehr intransparenten Abläufe rund um die AC, die
Beteiligung bei gewissen Abstimmungen, die Fristensetzungen etc… sind kaum
nachvollziehbar, diffus und schreien nach mehr Struktur. Das PK hat eine
Leitungsfunktion und als Agendasetzer eine faktische Macht, da braucht’s
kodifizierte checks und balances und die UMSETZUNG von “good governance”
Regeln. Wenn in dieser Richtung nix geschieht wird sich die Szene gegenseitig
aufreiben.
Zur Basisdemokratie: Basisdemokratie bedeutet nicht viel mehr, als das die Leute
mit dem stärksten Sitzfleisch und den niedrigsten Opportunitätskosten
letzendlich bestimmen was passiert. Könnte man durchaus die Diktatur der
Hartnäckigen nennen.
Wolfgang Hoechtl Wolfgang.Hoechtl at uibk.ac.at
Son Mai 28 11:51:45 CEST 2006
Die Vorbereitungen zu einer ‘Verstaatlichung’ der Wiener Netzkultur sind
also bereits voll am Laufen – allerdings derzeit eher in die Köpfen
einiger verwirrter InteressensvertreterInnen und in den kranken Gehirnen
mancher PartizipationsbürokratInnen, die mit dem NetzNetz-Modell ihre
Felle davonschwimmen sehen. Die zuständigen politischen Verantwortlichen
sehen das anders, die setzen – diesmal endlich (!!!) – auf künstlerische
Anarchie, produktives Chaos und echte Selbstverwaltung. Voll peinlich,
wenn nun eine unheilige Allianz aus neurotischen Selbstdarstellern und
opportunen Reaktionären die Uhr zurückdrehen will.
Meine Empfehlung für eine erste konstituierenden Massnahme wäre daher
die Abfassung einer UNABHÄNGIGKEITSERKLÄRUNG!
Jede – notwenige – Etablierung eines Trägers muss wohl überlegt sein.
Ich erinnere nur an die mangelnde Unterscheidung von Fremd- und
Selbstreferenz im Selbstverständnis von NetzkulturEN, die im vergangenen
Jahr 2005 zu einigen fatalen Schieflagen geführt hat, die wir – das PK -
seit Jänner 2006 unter ‘Dauerfeuerbeschuss’ ausbügeln mussten, um dieser
Unternehmung wieder die notwenige Glaubwürdigkeit einzuhauchen. Ein Ruf
nach Ordnung und Staat ist daher voll daneben, gerade frischgebackene
Leiter von Jugendzentren sollten wissen, was sie ihren ‘Schützlingen’
schulden! Aber die Rufe nach VOLLSTÄNDIGER TRANSPARENZ sind
unüberhörbar – sign of the times (!) – und diese berechtigten
Forderungen aus der Mitte unserer Community werden kommenden Freitag
RESTLOS eingelöst werden.
Das ist ein Versprechen.
Stefan Lutschinger a9306158 at unet.univie.ac.at
Mon Mai 29 20:30:53 CEST 2006
Einerseits sind die Vorbehalte gegen jegliche strukturellen
Verantwortlichkeiten geradezu paranoid. Andererseits bietet das
Nicht-Vorhandensein solcher den (willkommenen?) Anlass zu der
größtmöglichen Bandbreite von Unterstellungen, Verdächtigungen,
Beschimpfungen und vielleicht auch realem Unbehagen. Braucht die
Community vielleicht diese Befindlichkeiten nötig?
Um es klarzustellen: Von mir aus kann Netznetz genauso weitermachen wie
bisher. Ich finde diese Diskurse psychologisch und soziologisch höchst
interessant und stellenweise auch unterhaltsam. Dass allerdings sehr
viel Energie auf diese Art nutzlos verpufft, das haben nicht nur
Wolfgang und Paul meines Erachtens zu Recht festgestellt. Es ist schon
die ganze Zeit auf der Liste von vielen angesprochen worden, dass es
eine Menge negative Emotionen gibt. Und es werden nicht nur sachliche
Wünsche und Kritik geäußert, sondern die Emotionen entladen sich auch in
Behauptungen, die aus der Luft gegriffen sind. Es entstehen
Missverständnisse durch ungeklärte Verantwortlichkeiten, durch
ungeregelte Kommunikationsstrukturen werden Leistungen der Koordinatoren
nicht gewürdigt und es werden ihnen stattdessen ungute Beweggründe und
Aktionen unterstellt. Sie treffen ad hoc-Entscheidungen, die mit den
TeilnehmerInnen der Community nicht akkordiert sind usw. usf.
Ich habe mich KEINESWEGS für eine Vereinsgründung von Netznetz
ausgesprochen, obwohl es keine schlechte Idee wäre. Es gibt sicher
innovativere (Thomas…) Strukturmodelle. Aber die Behauptung, lieber
Stefan, eine Vereinsgründung würde
1) “eine Trennung in Geschäftsleitung und Vorstand erfordern” und
2) “einen berufsmässigen Kontrolleur”
ist schlichtweg Nonsens. Ich glaube, die allermeisten TeilnehmerInnen
von Netznetz wissen, dass eine Vereinsgründung 4 Personen erfordert, die
die Positionen Obmann/-frau, -stellvertreter, Schriftführer und Kassier
wahrnehmen, und dass die Statuten – z.B. Dauer der Amtsperioden,
Wahlmodus etc. – eine gewisse Bandbreite von Möglichkeiten bieten. Und
damit hat sich’s. Es ist jedem klar, dass ein solcher Verein mit dem
Zweck der “Förderung von Netzkultur und Netzkunst” vereinspolizeilich
akzeptiert würde.
Aber etwas ganz Ähnliches haben wir ja mit dem PK jetzt auch.
Wenn Du aber, lieber Stefan, in den Raum stellst – “Die Wiener
Netzkultur und ihre Feinde” – der “Hegemon” Stadt Wien würde einen so
niederschwellig geführten Verein nicht einfach werken lassen, sondern
Kontrollmechanismen einfordern, dann stellt sich die Frage: UND SO -
GANZ UNGEKLÄRT, – SO LÄSST ER SCHON WERKEN??? Sei mir nicht gram, wenn
ich diese Frage jetzt so in den Raum stelle, aber Du hast sie durch
Deine Formulierung provoziert!
Doch um es wirklich klar zu stellen, was ich gemeint habe, frage ich
noch mal: Wer ist auf Grund wessen Entscheidung wofür wie lang
verantwortlich?
Das braucht kein Verein sein. Das kann natürlich ein PK sein und
bleiben.
Aber es hat sich bewährt, dass in einem solchen die Verantwortlichkeiten
je nach spezifischen Fähigkeiten arbeitsteilig wahrgenommen – und
transparent kommuniziert werden. Sonst läuft ein PK Gefahr, eben “eine
Partie” zu werden, die die Sachen untereinander ausmacht. Und das ist
nicht innovativ, das hat es immer schon gegeben… Und ebenso müssen die
Regeln mit der Community akkordiert werden. Erst dann kann von
Demokratie überhaupt gesprochen werden. Gerade die Diskussion zum
Wahlmodus beim letzten Vernetzungstreffen hab ich problematisch
gefunden.
Desgleichen finde ich es problematisch, wenn wunderschöne Worte,
Begriffe und Teilmodelle in den Raum gestellt werden, aber nicht
durchdacht wird, was das eigentlich heißt.
Ich liebe die Anarchie und hab mich wahrscheinlich schon in mehr solchen
Räumen bewegt wie die meisten Netznetz-Leute. Aber zwischen
künstlerischer Anarchie und echter Selbstverwaltung einer heterogenen
Community klafft leider ein unüberbrückbarer Gegensatz. Und produktives
Chaos ist was Wunderbares, lässt sich aber auch nur in einer Crew von
vielleicht einem halben Dutzend bewerkstelligen und ist mit Transparenz
nicht sehr vereinbar.
Und das Modell von Leo, der, wie Du schreibst, angeblich gegen jede
Struktur ist, dieses Modell mit den Visiting, den Deciding und den
Applying Members, willst Du mir sagen, wie das in künstlerischer
Anarchie und produktivem Chaos umgesetzt werden kann? Es ist – um auch
mal den Gender-Aspekt anzuziehen – bezeichnend, dass Judith im
Vernetzungstreffen die Frage gestellt hat, was das sonst noch bedingt…
Ich finde es grotesk, wenn nun der Aufschrei kommt, Regeln der
Information und Strukturen würden “böser Staat” bedeuten. Es kann doch
niemandem entgangen sein, dass eben gerade die Tatsache in bestimmten
staatlichen und kommunalen Hierarchien absolut ekelerregend ist, dass
die Entscheidungen eben nicht in den demokratischen Gremien fallen,
sondern in “informellen Settings”. Vermutlich liegt das an einem
Automatismus der Machtverhältnisse in hierarchischen Strukturen. Dass
Mana eine entsprechende Doppelbödigkeit (Bandbusbildung) evoziert hat,
sollte uns zu denken geben. Ich finde das gar nicht innovativ.
Innovativ fände ich den Versuch, in der Netznetz-Community horizontale
arbeitsteilige Strukturen zu entwickeln und transparent auf ihre
Funktionalität (gruppendynamisch und sozial) zu überprüfen, durchaus
nach der Methode Trial & Error.
Helga Köcher helga.koecher at chello.at
Mon Mai 29 23:07:13 CEST 2006
Für Klarheit, Vertrauen und geregelte Arbeitsbedingungen des PK, kurz,
für eine echte Selbstverwaltung ist meines Erachtens folgende
Vorgangsweise nötig:
- dass nun, nach der Erfahrung der letzten Monate, die einzelnen
Verantwortungen der Selbstverwaltung der Community klar beschrieben
werden,
- dass die Mitglieder der Community die Möglichkeit haben, sich für
bestimmte Positionen zu bewerben und dazu ihre einschlägigen Erfahrungen
für die jeweilige Verantwortung im PK offenlegen
- die Community dann in einer demokratischen Wahl die einzelnen
VerantwortungsträgerInnen bestimmt.
Das hab ich gestern im AC-Meeting mit Karacho eingebracht (siehe den
Bericht von Jana und das Protokoll von eSeL) und die Anwesenden haben
Konsens darüber erzielt, diese Vorgangsweise vom PK einzufordern.
Das kann bei der am 30.6. anstehenden PK-Wahl in einem ersten Step auf
der gegenwärtigen Community-Basis vor sich gehen. Stefan Lutschinger hat
versprochen, die entsprechenden Informationen für dieses Procedere (z.B.
“Job-Beschreibungen” der einzelnen PK-Verantwortlichkeiten) demnächst
zur Verfügung zu stellen.
Damit solche Wahlprozedere dauerhaft geordnet vor sich gehen und weitere
Entscheidungen getroffen werden können, ist die Implementierung des
Modells der differenzierten Memberships, das Leo vorgestellt hat, nötig.
Auf dieser Grundlage können dann die Vergabeprozesse transparent
abgewickelt werden und es kann allmählich zu einer konstruktiven
Community-Entwicklung kommen.
Helga Köcher helga.koecher at chello.at
Sam Jun 3 18:13:10 CEST 2006
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Stefan versprochen
alle Fragen offen zu beantworten, nachdem es ja sattsam Kritik
auf der Liste gegeben hat. Zudem sollte Leo Findeisens Modell
zur künftigen Selbstorganisation von Netznetz erörtert werden, sowie
ein Konzeptentwurf zur Annual Convention präsentiert werden.
Meine Frage, warum jetzt Judith und Wolfgang Höchtl als PK
Mitglieder aufscheinen, wenn genau darunter steht, dass das PK
von der Versammlung am 31.März bestätigt worden ist, wurde als
“ich komme mit aufgestauten Agressionen” verstanden. Ich hatte
den Ausdruck dieser Stelle mit – jetzt Sonntag vormittag sind die
Zeilen personencomittee und validation group nicht mehr zugänglich,
ebenso mana.manila.at/termine
gleichviel…nicht nur ich bin sehr froh dass Judith sich engagieren möchte,
sie war aber an diesem Abend nicht da. Ich fragte, warum Wolfgang Höchtl
überhaupt im PK ist, da er nach eigenen Angaben erst seit 4 Monaten überhaupt
etwas mit Netzkunst/kulturen zu tun hat und offensichtlich, außer zur Spieltheorie
und “ÖKONOMIE” nichts beitragen kann, seine Personenbeschreibung im
Netz hatte ich als Ausdruck dabei:Forschungsinteressen: Angewandte Mikroökonomie
(Spieletheorie, Industrieökonomie, Ökonomie des Sports)
Ausgewählte Publikationen: Preselection for a Sports Contest, Diplomarbeit
Auf der UniSeite ist sein Curriculum Vitae nicht durchlässig
Ich begründete meine Frage damit, dass sein Aufenthalt im PK den
Willen des PK zum Community Game neu zu zementieren scheint,
es aber unzählige Äußerungen dagegen auf der Liste gibt und alternative
Vorschläge nicht kommentiert oder wahrgenommen werden vom PK.
Aber auch Wolfgang Höchtl war an dem Abend nicht da, kein Wunder,
schließlich lebt und arbeitet er ja in Innsbruck.
Stefan Lutschinger jammert immer wie viel er doch zu tun hat für Netznetz
beantwortet Fragen nie, kommt immer auf etwas anderes, produziert absichtlich
Mißverständnisse in der Art: Ich sage: Informiert Euch doch über die Personen
und deren Arbeit, aber nicht immer nur auf Wikipedia, sondern bei Suchmaschinen
(Google) bekomme ich zuer Antwort Wikipedia ist keine Suchmaschine….
Juja saß neben mir und erklärte, warum es unmöglich ist, in diesem PK
mitzuarbeiten, weil es immer so zugeht, Herabwürdigungen, Ignoranz,
dazwischen dann immer… wir machen ja eh… ich bin für alles offen….
nachdem Helga Köcher schon den Mantel genommen hatte und sagte,
ich geh wenn du das so weiter machst Stefan, bat er sie zu bleiben.
Schlußendlich wurde mit tatkräftiger Unterstützung fast aller Anwesenden
deren Namen ich nicht kenne (die Führung stellt niemanden vor) die zur Wahl
Stellung des PK vereinbart, in der Art, dass die Bereiche die bisher von den
einzelnen PK-Mitgliedern betreut wurden, in wenigen Worten skizziert werden
damit sich Leute um eine Mitgliedschaft bewerben können und das nicht erst
zur Annual Convention, was Stefan immer und immer wieder so trimmen will,
sondern jetzt gleich!
Ich erklärte noch wie ich mir das vorgestellt hätte, wenn alle fair gewählt hätten,
wäre durch die unterschiedlichen Ansätze der Bewertung in der Mischung durch
Punkte oder Peanutsvergabe auch ein Muster der Bereiche und eine Definition
von Netzkunst/Kultur entstanden…worauf alle meinten, so hätten sie sich das auch
ursprünglich vorgestellt………….Nur jetzt haben wir eben eine Bewertung taktischer
Geldbeschaffung….übrigens war NoName da, Karl.S.Eiringer, in der Diskussion
durchaus kooperativ……aber sogar Esel sagte: was das ist NoName, ich habe
gedacht, das ist der Gnauer….aber auch er weis nicht genau wie die Bandbusse
gelaufen sind. Wechselstrom wurde immer stiller, er hat wohl das Ende einer
Stratgie schnell kommen gesehen….heute hat er sich von der Liste verabschiedet
Leo erläuterte sein Modell, das ja bereits gepostet war, nochmals auf der Tafel
und fand Zuspruch. Er wurde gebeten das noch ein Monat zur Diskussion und
allfälligen Bereicherung oder Klärung offen zu lassen, womit er sich einverstanden
erklärte. Das Papier zur Annual Convention: Paraflows 06 soll noch gepostet werden
es setzt aber so wie es derzeit ausgehändigt wurde vor allem auf Pannels mit
ausländischen Gästen und setzt bei der Darstellung von Netznetz das Ziel:
Erarbeitung von sinnvollem spieltheoretischen Begriffsbaukasten, was noch weiter
in die gleiche Richtung geht: “Im Internet werden Informationen übermittelt, zunächst
ganz unabhängig davon, ob diese beim Empfänger als Buchstaben, Bilder oder Töne
oder auch als geldwerte Kontoüberweisungen oder staatlich anerkannte Stimmabgaben
innerhalb einer öffentlichen Wahl gewertet werden.”
Ferner war nochvon einer Ausstellung im Kanal die Rede, jetzt doch ohen Jury, aber wie?
Ob es in Zukunft Sinn macht an irgendein Treffen zu gehen, wenn es keine Dokumente
darüber gibt, tauchte vor allem bezüglich des 31. März auf. Stefan hatte seine Weiterarbeit
an die Implementierung des Validierungsgremiums geknüpft, anderenfalls gehe alles
an die Stadt Wien zurück und weil fast alle das nicht wollten, hatten wir dann das
Validierungsgremium. Das vergessen dann die Leute…na-ja…
Es wurde ausdrücklich! zum weivielten Male? festgestellt, dass das worüber entschieden
werden soll in angemessenem Zeitraum im Voraus gepostet werden soll. Nach wie vor
bekommt man keine Antwort darauf, warum die zahlreichen Einreicher auf dem ersten Tool,
die nicht den Einreichungsbedingungen entsprochen haben, überhaupt freigeschaltent
wurden, ebenso wie wohl nicht nachvollziehbar ist was sich das Validierungsgremium
unter 500 xxxxbei Noname vorstellen konnte oder wollte.
Gleiches Recht für alle versteht Stefan nicht beziehungsweise beliebt immer zu scherzen
er kann sich mich nur als Feministin vorstellen, gleiches Recht wird mit Gleichheit
gleichgesetzt, dass Menschenrechte Männer und Frauen beinhalten, ist auch in
Österreich offenbar auch noch nicht gelebte Wirklichkeit
Nach vielen eher mühsamen Scherzen später noch beim anstoßen auf Stefan Nussbaumers
Geburtstag und der Diskussion darüber, dass Leute die z.B ein Viertel oder Halbjahr
Koordination machen, auch bezahlt werden sollten und ich meinte die Community würde
das sicher akzeptieren, stellte sich heraus Stefan ist sowieso bezahlt und das
Validierungsgremium sowieso…..nur warum jammern die dann so über die Arbeit!
Eine Offenlegung wäre auch da eher gut, vor allem wer bezahlt wen, dann würden ja
auch die Anschuldigungen du arbeitest für die Politik nicht für uns zu entkräften sein.
so. Das wars.
Nachdem es sich beim Budget um Steuergelder handelt und die Ausrichtung
Netzkunst/Netzkulturen war und ist, wird man an einer Vergabe nach bestem
Wissen und Gewissen und einer gewissen Fachkundigkeit nicht vorbeischrammen können.
Jana Wisniewski e-motion at utanet.at
Sam Jun 3 11:27:48 CEST 2006 Erfahrungsbericht Samstag 19:00 Kunstakademie – 1. paraflows Treffen
Zu all den anderen geforderten Massnahmen ist es auch notwendig,
ausführliche Protokolle zu führen, damit es belegbar ist, was besprochen
und vereinbart wurde.
…
Auch sollten die PK-Mitglieder insgesamt bei solchen entscheidenden
Meetings mehr präsent sein, wie Du sehr richtig anmerkst – aber auch die
Leute, die Vorschläge und Kritik vorbringen..
Helga Köcher helga.koecher at chello.at
Sam Jun 3 18:10:00 CEST 2006
ich habe ein OFFENES Protokoll ins wiki gestellt,
(das ich aus meinem gedächtnis zusammengestellt hab) d.h. jedeR möge
bitte ergänzen.
———- offenes Protokoll: —————-
http://netznetz.net/wiki/index.php/AC-Treffen01
————————————————
eSeL esel at esel.at
Sam Jun 3 12:33:04 CEST 2006
Nix gegen
Disput, Widerrede und Kritik (auch nicht-konstruktive). Aber bitte mit
entsprechender Sicht auf Ziele. Der Slogan “Von hier an Blind” eignet sich
fein für einen Albumtitel einer Deutschpoperband, ist aber in Bezug auf
die Einbringung von Kritik ein schlechter Ratschlag.
Und ich darf Euch schon alle (eben nicht nur das PK) darauf aufmerksam
machen, dass Euer gestriges Treffen KEIN reguläres Netznetztreffen (also
mit Plenarcharakter) war. Zu dem hier immer eingeforderten Ende der
“tyranny of structureless” gehört wohl zu allererst, auch eine gewisse
Vereinbarungs- und Kommunikationskultur. Und das bedeutet, dass man nicht
bei jedem x-beliebigen Arbeitstreffen (ich erinnere: es ging gestern um
die AC) mal so einfach mal Frust und Agression abläßt. Auch wenn einem
danach ist, fordere ich ein, dass das hier angehalten wird. Mindestmaß an
Kultiviertheit – you know!
Detto bzgl. Punkt 1 im offenen Protokoll: Wahlmodus, Kandidaturmodus, etc.
für das PK. Das ist fein, wenn sich da Leute einen Kopf machen und das
protokollieren. Bloß ist das wiederum NICHT der Platz für die Vereinbarung
von Vorgehensweisen. Da hilft auch kein “offenes Protokoll”. Da hilft nur
ein herkömmlich ausgeschriebenes Netznetztreffen (wäre dann Nr. 27) mit
Plenar- und Entschidungscharakter.
Wie gesagt: Die Arbeitsmechanismen und nächsten Wahlmodi beginnen sich
erst abzuzeichnen (siehe meine Meinung dazu unter:
http://listen.esel.at/pipermail/liste/2006-June/003825.html). An alle
Beteiligten der Aufruf diesen werdenden Prozess nicht durch den eigenen
Zorn, den eigenen Wunsch nach Genugtuung bzw. durch den unbedingten
Durchsetzungswillen seines eigenen Programms, in Gefahr zu bringen. Den da
gibts auch kein Ausreden auf die Fehler und Vergehen der jeweils Anderen.
Damit braucht gleich niemand daher kommen.
Na und dann noch an Christoph: Klarerweise ist es persönlich ungut, dass
das CG dermaßen in Beschuß ist. Als ein Nichtfreund des CG, muß ich aber
sagen, dass es einen Anfang ermöglichte, dem viele weitere Versuche folgen
werden. Vielleicht objektiv bessere. Aber: Der Anfang wurde getan – das
war zu dem Zeitpunkt sehr wichtig. Und an dem Anfang hast Du großen
Anteil. Lass Dir das nicht nehmen. See-Mensch-Latein: Zumindest in der
Hafenkneipe möcht` ich Dich jedenfalls wissen. Ich bin da ja auch immer
wieder, wenn ich Salzwasser in`s Gesicht bekommen hab.
Thomas Thurner thomas at teichenberg.at
Sam Jun 3 18:37:29 CEST 2006
Das Treffen gestern lief nominell nur als AC-Treffen. Allerdings hatte
Stefan Lutschinger ja angekündigt, die “PK-Strukturen transparent offen
zu legen”, deshalb war es klar, dass das auch Thema ist. Zum Frust und
der Aggression kam es, weil dies nicht in der angekündigten Form
geschah. Es brauchte leider erst emotionalen Nachdruck, um dies
durchzusetzen und klarzustellen, dass eine Kronprinzenweitergabe von
Over-All-Verantwortlichkeiten nicht im Sinn der demokratischen
Selbstverwaltung ist. Die gestern Anwesenden waren sich einerseits
sicher, im Sinn der überwiegenden Mehrheit der Community zu agieren
(nicht zuletzt ist die Mailingliste ja ein Medium dieser), andererseits
waren sie sich durchaus im Klaren, sich nicht in einem Plenum zu
befinden. Sie haben also das Procedere durchaus im Auge gehabt. In
Hinblick auf die Dringlichkeit und die nötigen Vorarbeiten für die am
30.6. anstehende Wahl haben sie die vorgeschlagene Wahlvorgangsweise als
“dringende Empfehlung an das PK” definiert, und eSeL gebeten, den
entsprechenden zunächst von mir entrierten Vorschlag mit Ergänzung von
Aaron auf das Wiki zu stellen.
Helga Köcher helga.koecher at chello.at
Sam Jun 3 19:30:35 CEST 2006
wie lässt Shakespeare seinen Magier Prospero im “Sturm” reüssierend sagen:
“Gentle breath of yours my sails must fill, or else my project fails,
which was to please. Now I want Spirits to enforce, art to enchant; And my
ending is despair Unless I be reliev’d by prayer, which pierces so that it
assaults mercy itself, and frees all faults. As you from crimes would
pardon’d be, Let your indulgence set me free.”
Noch etwas Geduld, liebe Leute: wir haben bereits ‘Land in Sicht’ – mehr
dazu wie vorgestern besprochen ab Anfang nächster Woche.
Stefan Lutschinger a9306158 at unet.univie.ac.at
Son Jun 4 21:07:45 CEST 2006
Wie, in welchem Ausmaß und wann sind Stadt Wien und netznetz ihrer
Informationspflicht allen vom neuen System Betroffenen gegenüber
nachgekommen?
Wurde jedes betroffene Mitglied der Wiener Kunstszene persönlich vor
Einführung über das geplante Vorhaben – der Übergabe öffentlicher
Fördermittel eines bestimmten Bereichs in private Hände – umfassend
informiert und nach seiner Zustimmung als tatsächliches oder zukünftig
betroffenes Mitglied befragt und um seine notwendigerweise aufwändige,
ununterbrochene Mitarbeit gebeten?
[Wir selbst halten uns z.B. nicht ständig im Dunstkreis der
Subventionstöpfe auf und haben daher erst durch Zufall am 11.4.2006, 5
Tage vor Einreichungs-Deadline des zweiten Durchgangs, überhaupt von dem
damals schon lange in Kraft getretenen System erfahren.]
TRANSMITTER-X.ORG office at transmitter-x.org
Don Jun 8 22:11:52 CEST 2006
Nicht zuletzt ad Budget und Transparenz:
2 Fragen an das berühmte PK (bevor es nicht mehr zuständig ist), die ich
schon vor Monaten und auch schon mehrfach gestellt habe, wobei ich davon
ausging, dass jedenfalls die eine Frage spätestens beim letzten
AC-Meeting zu einer Veröffentlichung an Antwort gelangen würde, und die
andere halte ich in ihrer Beantwortung ohnehin für seit Monaten
überfällig, würde man bei netznetz von echter Partizipation oder
Selbstverwaltung sprechen wollen:
1.
Wie setzt sich das sogenannte Entwicklungsbudget für PK und weitere,
offenbar ja längst beschlossene und erwünschte Weiterentwicklung von
Voting Verfahren zur Vergabe öffentlicher Fördergelder im Ressort
Netzkultur im Jahre 2006 zusammen?
2.
Wie sieht der Budgetplan für AC in Ziffern aus?
Bei aller Liebe,
so einfach kann ich’s leider nach wie vor nicht nehmen ….
kanonmedia office at kanonmedia.com
Sam Jun 10 18:30:54 CEST 2006
eh nicht – ist auch nicht mehr noetig … inzwischen wiederholt sich
die luege vom CG als software (sorry fuer meine engstirnige auslegung
des begriffes) in den medien munter weiter ohne dass von nn.n endlich
mal klargestellt wird dass es a) keine software war die die NG’s ver-
geben hat b) da das modell fuer die 2. vergabe 06 nicht feststeht dzt.
an keiner gearbeitet wird c) keinesfalls feststeht dass bei der anal
convention eine sw loesung das rennen macht.
was brauch ich da konstruktiv mit wem ueberhaupt woran arbeiten ?
bei dem einen ac meeting zu dem ich’s geschafft hab’ war klar dass jeder
sich ueber die liste einbringen koennen soll (ac list that is), und dass
dinge ueber diese liste und nicht im kaemmerlein diskutiert werden sollen
um diverse vorwuerfe von vornherein zu vemeiden … soso:
http://philo.at/pipermail/convention/
(und immer weiss ich noch nicht wer zur hoelle das kompetente team ist)
sogt jetzt hier nochwer transparent oder kontstruktiv … fsck you!
CK chris at lo-res.org
Mon Jul 10 15:20:05 CEST 2006
in beobachtung dieser mailingliste, ist mir folgendes aufgefallen.
zum einen, das netzwerkarbeit im negativsten aller sinne echt gut funktioniert. und zum anderen, das die netzwerkarbeit die im real raum passiert als negativ bewertet wird.
daraus ergeben sich, denk ich, einige fragen.
Warum wird verstaerktes engagement einiger gleich ins band bus eck gestellt.? warum jedoch wird das verstaerkte gemeinsame attackieren hier auf der liste nicht ins band bus eck gestellt? es zeigt sich ja auch am kommunikationsverhalten hier, wer mit wem kann und mit wem nicht. das ist ja per se nichts schlechtes. muss nicht jeder mit jedem, ist ja keine kommune.
da koennte ma gleich die unleidliche kritik (ja untergriff, genau hier, weil angebracht) vom FER aufdroeseln. was naemlich dem argument, obwohl das ist zu viel wertschaetzung, also was es braucht damit die kritik ueberhaupt greif und lesbar ist, ist eine sehr eingeschraenkte idee von netzwerken.
was es noch braucht ist eine klare hirachie dieser positionen zueinander. nun, zu behaupten es gibt keine ist natuerlich fahrlaessig.
worums jedoch schon geht ist zu sagen, dass die wirklich schon alten rufe nach transparenz und gegen machtstrukturen sehr schwarz weiss sind.
die eindeutige machtstruktur gibts so nicht, die verhaeltnisse stellen sich zu unterschiedlichen zeitpunkten anders her in diesem netzwerk. wenn ma zurueck schaut zeigt sich, das der zustand jetzt ein anderer ist als noch vor 2 jahre. gut so. und hoffentlich aendert sich das auch wieder. das ist keineswegs organisch oder darwinistisch. weil die, die diesen prozess bestreiten (!) keinesfalls sichselbst transparent sind. wie auch.
diese selbst-transparenz ist ein gespinst des autonomen subjekts, so wie die aufklaerung es braucht, und jede andere missionierung. aus dieser nicht transparenz, inkohaerenz laesst sich keine natur ableiten. warum hier jetzt natur? nun natur ist alles was sich nicht mehr befragen laesst, alles das keine sprache hat und somit wahr und eindeutig und transparent ist. bullshit, i’d say.
transparenz ist ja auch so eine sache. wie soll etwas transparent sein, das nicht feststeht? ich mein, an den punkten wo “transparenz” moeglich ist, also eine temporaere feststellung von verfahren, routinen, codes da gibt es sie auch in netznetz/mana. vielleicht etwas chaotisch, aber es ist so. und mit anschuldigungen wird keine transparenz geschaffen. zumal sich ja doch immer die frage stellt wer von wo aus transparenz haben will. (conspiracy vorwurf, ick hoer dir tappsen)
was sich an dieser polemik abbildet ist mein grant, darueber, das die kommunikation auf dieser liste zum speiben ist. fragen, die fuer eigentlich fast alle hier offen sind, werden als anschuldigungen vorgetragen. tja. im netzwerk ist das so ne sache.. kommt ja eh alles zurueck frueher oder spaeter. (metaphysik einwurf)
um noch einen konstruktiven vorschlag zu machen, ich bin dafuer die agenden des pk neu zu bestimmen, weil das was auf der manamanila seite steht, mit dem grant der leute hier und zb meinem nichts mehr zu tun hat.
ich find es komisch, das es moeglich ist, wie der vorstand eines vereins behandelt zu werden. den es ja so nicht gibt.und der wie sich hier zeigt, an dieser art und weise wie mit den leuten umgegangen wird, echt keine loesung ist.
vielleicht sollte darueber am 16. auch abgestimmt werden?
anway, viel spass beim korrektur lesen und die immergleichen vorwuerfe und “fragen” einfuegen,
thank technology for copy + paste
KidA at gmx.net
Sam Aug 12 20:52:50 CEST 2006
gerade DU hast handfeste gruende, die faktenlage des
begruendungszusammenhangs von netznet zu vertuschen. und solange die von
mir angesprochenen personen aus dieser szene und der politik dazu keine
stellung nehmen, werden sie von mir als aerschloecher tituliert – weil sie,
wie du, sich dafuer ´verwenden lassen´, um der stadtregierung – dem
hegemon – seine einfluss-sphaere im vorliegend zivilgesellschaftlichen
sektor zu sichern.
da eruebrigt es sich, ueber die transparenz zu schwadronieren. jeder, der
mich naeher kennt, weiss ganz genau, dass ich fuer ´dieses
signifikanten-geklapper der emanzipation´ nur spott und hohn uebrig habe.
dazu gabs von mir schon einwaende in den ersten wochen der lebenszeit
dieser list, wo die damaligen, und inzwischen hier abgetauchten wortfuehrer
der kollaborateure – mit der stadtregierung – allen ´lauthals´
mehr demokratie, selbstverwaltung und partizipation versprochen haben, mit
dem IMMERGLEICHEN zusatz: alles transparent.
du hast handfeste gruende, auch jene lurker (beamte und politiker der
stadtregierung) mit “liebe” anzureden, auch wenn sie durch ihre
lurkeranwesenheit ´macht ueber andere personen ausueben´. und mit diesem
deinem einverstaendnis zur kollaboration mit dem hegemon, hast du einen
platz in der arschloch-riege verdient.
FER f.e.r at sil.at
Mon Aug 14 11:32:35 CEST 2006
wenn netztnetz also tatsaechlich was mit
netzkultur zu tun zu haben behauptet, dann sind gewisse prinzipien
wie z.B. transparenz eine selbstverstaendlichkeit. und dass man
tatesaehclich etwas unternehmen wuerde, um diesen prozess
adequat im netz abzubilden und auch geeignete mittel benutzt. doch
davon ist man nach wie vor weit entfernt. gut gemeinte vorschlaege
von ‘technikern’ oder auch jana werden ignoriert. stattdessen herrscht
weiter siegeszug-gehabe.
um nichts unklar zu lassen, meine frage ’seit ihr noch zu retten’ war
rein rhetorisch gemeint. ich denke nicht, dass netznetz zu retten ist.
spielt eure provinzposse weiter, ich les diese liste normal eh nur zur
unterhaltung
Armin Medosch armin at easynet.co.uk
Son Sep 10 12:16:13 CEST 2006
Genau das ist das Problem: es geht um public funding. Und daraus schliesst
sich auch die Notwendigkeit für Offenheit. Denn wenn es um Öffentliche
finanzierung geht ist Offenheit Pflicht und nicht Kür. Die Öffentlichkeit
sollte nur Dinge finanzieren, die ihr selbst einen wie auch immer gearteten
Nutzen bringt. Ich spreche hier von Öffentlichkeit und nicht von
irgendwelchen Ämtern.
Michael Bauer mihi at lo-res.org
Son Sep 10 23:18:11 CEST 2006
ich denke, dann werden ein paar schon mal mit dem
demontieren der teilchenbeschleuniger beginnen…
wie soll das defniert werden was der oeffentlichkeit was bringt?
ps: ich liebe teilchenbeschleuniger.
das ende der nahrungskette jg at monochrom.at
Mon Sep 11 10:45:49 CEST 2006
Die Transparenz der Vorgaenge um netznetz und MANA basiert auf breitem
Konsens. Das Ding hat nur eine Chance wenn sie beibehalten und ausgebaut
wird, andernfalls kommen die Vorwuerfe des geschlossenen Zirkels und
der Mauschelei. Diese Offenheit ermoeglicht natuerlich auch Lurkern jeden
Couleurs sich selbst ein fast beliebig aufgeloestes Bild zu machen. So
soll es sein, die Liste ist kein Wohn- oder Hinterzimmer. Mojo im nnn-
Prozess gibts freilich nur durch qualitatives, aktives Einbringen.
Es ist natuerlich zu akzeptieren wenn eSeL einen Dienst nicht mehr in
gewohnter Weise weiterfuehren will, egal aus welchem Grund (sei es weil
er kalte Fuesse wegen Haftungsfragen bekommen hat oder z.B. weil er
vielleicht keine Lust mehr hat). Die weitere Vorgangsweise haette aber
deutlich besser kommuniziert werden koennen.
Peter Kuhm peter at null.priv.at
Die Dez 5 10:30:00 CET 2006
Leave a comment
Line and paragraph breaks automatic, e-mail address never displayed, HTML allowed:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>