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	<title>Comments on: bandbussing</title>
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	<description>Positionen zu Netzkultur und der Vergabe von Fördermitteln</description>
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		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/comment-page-2/#comment-1923</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2007 12:12:24 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, das ist wieder mal das Problem mit den sogenannten und immer bösen
&quot;Bandbussen&quot;, daß es halt Gruppierungen gibt, die tatsächlich 2-stellige
Mitgliederzahlen haben (und wir können gerne - verläßlich! - definieren,
was notwendige und/oder hinreichende Bedingungen für &quot;Mitglied&quot; sind).

...
Wie ist &quot;Naheverhältnis&quot; definiert?
Ich weiß ja nicht im Detail, wie es in der Künstlerecke ist, aber allein
die &quot;Techieszene&quot; (falls es sowas überhaupt gibt) ist klein genug, daß
man relativ trivial für beliebige Leute Naheverhältnisse zu fast allen
&quot;Organisationen&quot; zumindest nachweislich konstruieren kann.
...
als Koordinator muß man sich dann halt wohl einfach karenzieren
lassen - sowohl von (idR ehrenamtlichen!) Vereins- und anderen Ämtern
als auch von der puren Mitgliedschaft in allen einreichenden Entities.

Bernd Petrovitsch bernd at firmix.at 
Mit Nov 15 00:05:07 CET 2006</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, das ist wieder mal das Problem mit den sogenannten und immer bösen<br />
&#8220;Bandbussen&#8221;, daß es halt Gruppierungen gibt, die tatsächlich 2-stellige<br />
Mitgliederzahlen haben (und wir können gerne &#8211; verläßlich! &#8211; definieren,<br />
was notwendige und/oder hinreichende Bedingungen für &#8220;Mitglied&#8221; sind).</p>
<p>&#8230;<br />
Wie ist &#8220;Naheverhältnis&#8221; definiert?<br />
Ich weiß ja nicht im Detail, wie es in der Künstlerecke ist, aber allein<br />
die &#8220;Techieszene&#8221; (falls es sowas überhaupt gibt) ist klein genug, daß<br />
man relativ trivial für beliebige Leute Naheverhältnisse zu fast allen<br />
&#8220;Organisationen&#8221; zumindest nachweislich konstruieren kann.<br />
&#8230;<br />
als Koordinator muß man sich dann halt wohl einfach karenzieren<br />
lassen &#8211; sowohl von (idR ehrenamtlichen!) Vereins- und anderen Ämtern<br />
als auch von der puren Mitgliedschaft in allen einreichenden Entities.</p>
<p>Bernd Petrovitsch bernd at firmix.at<br />
Mit Nov 15 00:05:07 CET 2006</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/comment-page-2/#comment-1907</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2007 18:31:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/#comment-1907</guid>
		<description>&gt; Viele Leute hier - vor allem EinzelkuenstlerInnen und kleine Gruppen  
&gt; - haben einfach berechtigte Angst, dass das Metalab wieder Bandbusse  
&gt; faehrt und sie dadurch nicht nur leer ausgehen, sondern dass die  
&gt; gesamte communitybasierte Vergabe an sich somit fuer einen weiten  
&gt; potentiellen BezieherInnenkreis hart arbeitender KuenstlerInnen und  
&gt; Kulturschaffender wertlos wird. Ohne diese Menschen hat MANA keine  
&gt; Chance, dann ist es nach der 2. Vergabe reputationstechnisch tot.

Wenn &quot;man&quot; das nicht will, dann muß man ein
Vergabe/Abstimmungs/Verteilungssystem schaffen, das das nicht erlaubt
bzw. unterstützt.
&quot;Abstimmen&quot; in (mehr oder weniger) demokratischer Weise mit &quot;jede
physische Person hat 1 Stimme und die ist gleich viel Wert&quot; erfüllt
diese Voraussetzung erfahrungsgemäß nicht (und dazu hätte es nicht
netznetz gebraucht).
Und wenn darauf eine Gruppe mit ihren vielen Mitgliedern anrückt und
angeblich alle/viele anderen &quot;abzockt&quot;, dann seh ich im wesentliochen
genau 2 Möglichkeiten:
- es war *nicht* regelkonform: Mit dem Argument die Gruppe ausschließen
- es war regelkonform: Tja, da kann man nur in den sauren Apfel beißen
  und es zähneknirschend zur Kenntnis nehmen, daß da ein
  verbesserungswürdiges System getestet wurde. Und man kann es auch 
  verbessern und weiterentwickeln.
Wenig sinnvoll und i.Ü. moralisch verwerflich finde ich den
(Pseudo-)Moralansatz mit &quot;Ihr seid böse. Ihr habt zwar legal nach den
Regeln gespielt, aber uns gefällt das Ergebnis jetzt doch nicht. Geh
seid doch so gut und gebt was von dem Geld den anderen.&quot;.
Warum?
Wozu wird vorher das langem und breiten ein oder auch viele Modi
diskutiert und dann ein System beschlossen(!), wenn &quot;man&quot; hinterher
nicht mal zu der Entscheidung steht?
Konsequenterweise hat die Teilnahme an netznetz Vergaben damit ein
zusätzliches nicht kalkulierbares Risiko - es gibt Regeln, die sind auch
veröffentlicht, du hälts Dich an eben diese veröffentlichten Regeln und
bist aber trotzdem nachher der Böse und fast alle tun so, als ob du Dich
nicht an die Regeln gehalten hast.

Ich versteh&#039; jeden, der bei solchen Spielen nicht mitspielt.

Bernd Petrovitsch bernd at firmix.at 
Die Nov 14 13:43:27 CET 2006 IN Antwort an Stefan Lutschinger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Viele Leute hier &#8211; vor allem EinzelkuenstlerInnen und kleine Gruppen<br />
&gt; &#8211; haben einfach berechtigte Angst, dass das Metalab wieder Bandbusse<br />
&gt; faehrt und sie dadurch nicht nur leer ausgehen, sondern dass die<br />
&gt; gesamte communitybasierte Vergabe an sich somit fuer einen weiten<br />
&gt; potentiellen BezieherInnenkreis hart arbeitender KuenstlerInnen und<br />
&gt; Kulturschaffender wertlos wird. Ohne diese Menschen hat MANA keine<br />
&gt; Chance, dann ist es nach der 2. Vergabe reputationstechnisch tot.</p>
<p>Wenn &#8220;man&#8221; das nicht will, dann muß man ein<br />
Vergabe/Abstimmungs/Verteilungssystem schaffen, das das nicht erlaubt<br />
bzw. unterstützt.<br />
&#8220;Abstimmen&#8221; in (mehr oder weniger) demokratischer Weise mit &#8220;jede<br />
physische Person hat 1 Stimme und die ist gleich viel Wert&#8221; erfüllt<br />
diese Voraussetzung erfahrungsgemäß nicht (und dazu hätte es nicht<br />
netznetz gebraucht).<br />
Und wenn darauf eine Gruppe mit ihren vielen Mitgliedern anrückt und<br />
angeblich alle/viele anderen &#8220;abzockt&#8221;, dann seh ich im wesentliochen<br />
genau 2 Möglichkeiten:<br />
- es war *nicht* regelkonform: Mit dem Argument die Gruppe ausschließen<br />
- es war regelkonform: Tja, da kann man nur in den sauren Apfel beißen<br />
  und es zähneknirschend zur Kenntnis nehmen, daß da ein<br />
  verbesserungswürdiges System getestet wurde. Und man kann es auch<br />
  verbessern und weiterentwickeln.<br />
Wenig sinnvoll und i.Ü. moralisch verwerflich finde ich den<br />
(Pseudo-)Moralansatz mit &#8220;Ihr seid böse. Ihr habt zwar legal nach den<br />
Regeln gespielt, aber uns gefällt das Ergebnis jetzt doch nicht. Geh<br />
seid doch so gut und gebt was von dem Geld den anderen.&#8221;.<br />
Warum?<br />
Wozu wird vorher das langem und breiten ein oder auch viele Modi<br />
diskutiert und dann ein System beschlossen(!), wenn &#8220;man&#8221; hinterher<br />
nicht mal zu der Entscheidung steht?<br />
Konsequenterweise hat die Teilnahme an netznetz Vergaben damit ein<br />
zusätzliches nicht kalkulierbares Risiko &#8211; es gibt Regeln, die sind auch<br />
veröffentlicht, du hälts Dich an eben diese veröffentlichten Regeln und<br />
bist aber trotzdem nachher der Böse und fast alle tun so, als ob du Dich<br />
nicht an die Regeln gehalten hast.</p>
<p>Ich versteh&#8217; jeden, der bei solchen Spielen nicht mitspielt.</p>
<p>Bernd Petrovitsch bernd at firmix.at<br />
Die Nov 14 13:43:27 CET 2006 IN Antwort an Stefan Lutschinger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/comment-page-2/#comment-1865</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2007 17:35:23 +0000</pubDate>
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		<description>Es wäre fein, wenn endlich einmal der genau 
Ablauf der Wahlen, die Einsetzung und 
Zusammensetzung der Wahlkommission, die 
Wahlordnung etc. entsprechend den Gepflogenheiten 
der bürgerlichen Demokratie bald veröffentlicht 
würden.

Wenn das nicht bald passiert, muss ich doch auch 
annehmen, dass an den Befürchtungen, dass der 
Enki seine eigenen Habererpartien bevorzugen 
will, indem diese einen Informationsvorsprung 
bekommen, doch etwas daran ist. Denn sowohl &quot;In 
Mana we Trust&quot; als auch &quot;Supertrustie&quot; bevorzugt 
aufgrund die besser informierten und 
organisierten Gruppen.

Als neuer Bandbus formiert sich nun Funkfeuer. 
Ich war in deren Mailinglist drin. Eine Woche vor 
der Wahl des Koordinators wurde ein Treffen 
einberufen, um zu besprechen, wie Funkfeuer 
besser ans Geld von Mana ran kommt. Ich habe 
darauf geantwortet, dass mit einem neuen Bandbus 
nur den unsinnigen Verteilungskampf anzuheizen es 
vielleicht besser wäre, wenn die verschiedenen 
Initiativen sich untereinander verständigen 
würden und eine konsensuale Verteilung 
anzustreben. Ergebnis: Ich bin aus der Liste 
rausgeflogen ohne zu erfahren warum, Nachfragen 
ergab nur Funkstille.

Ich schätze Funkfeuer als Initiative sehr, nur 
die gehören eindeutig aus einem 
Infrastruktur/Technologietopf ordentlich 
finanziert anstatt dass sie sich ein paar Brösel 
aus dem Kutlurbudget krampfhaft auf Kosten 
anderer erkämpfen müssten. Paul Böhms metalab 
schickt wieder einen Bandbus ins Rennen, obwohl 
Paul Böhm hoch vor dem Sommer und heilig 
versprochen hatte (und es auch in metalabs 
Konzept stand) dass sie ihre laufenden Kosten ab 
Herbst selbst finanzieren werden.

Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at 
Don Nov 2 13:38:49 CET 2006</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es wäre fein, wenn endlich einmal der genau<br />
Ablauf der Wahlen, die Einsetzung und<br />
Zusammensetzung der Wahlkommission, die<br />
Wahlordnung etc. entsprechend den Gepflogenheiten<br />
der bürgerlichen Demokratie bald veröffentlicht<br />
würden.</p>
<p>Wenn das nicht bald passiert, muss ich doch auch<br />
annehmen, dass an den Befürchtungen, dass der<br />
Enki seine eigenen Habererpartien bevorzugen<br />
will, indem diese einen Informationsvorsprung<br />
bekommen, doch etwas daran ist. Denn sowohl &#8220;In<br />
Mana we Trust&#8221; als auch &#8220;Supertrustie&#8221; bevorzugt<br />
aufgrund die besser informierten und<br />
organisierten Gruppen.</p>
<p>Als neuer Bandbus formiert sich nun Funkfeuer.<br />
Ich war in deren Mailinglist drin. Eine Woche vor<br />
der Wahl des Koordinators wurde ein Treffen<br />
einberufen, um zu besprechen, wie Funkfeuer<br />
besser ans Geld von Mana ran kommt. Ich habe<br />
darauf geantwortet, dass mit einem neuen Bandbus<br />
nur den unsinnigen Verteilungskampf anzuheizen es<br />
vielleicht besser wäre, wenn die verschiedenen<br />
Initiativen sich untereinander verständigen<br />
würden und eine konsensuale Verteilung<br />
anzustreben. Ergebnis: Ich bin aus der Liste<br />
rausgeflogen ohne zu erfahren warum, Nachfragen<br />
ergab nur Funkstille.</p>
<p>Ich schätze Funkfeuer als Initiative sehr, nur<br />
die gehören eindeutig aus einem<br />
Infrastruktur/Technologietopf ordentlich<br />
finanziert anstatt dass sie sich ein paar Brösel<br />
aus dem Kutlurbudget krampfhaft auf Kosten<br />
anderer erkämpfen müssten. Paul Böhms metalab<br />
schickt wieder einen Bandbus ins Rennen, obwohl<br />
Paul Böhm hoch vor dem Sommer und heilig<br />
versprochen hatte (und es auch in metalabs<br />
Konzept stand) dass sie ihre laufenden Kosten ab<br />
Herbst selbst finanzieren werden.</p>
<p>Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at<br />
Don Nov 2 13:38:49 CET 2006</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/comment-page-2/#comment-1550</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jan 2007 20:21:35 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist ein Irrtum, dass bandbus für das Wahlmodell kein Problem darstellt.
Herbert Gnauer, Karl Seyringer und Wolfgang Hoechtl vertreten sich sowieso
bei allen Treffen im Realraum und wenn man die Wahlproposals liest,
sind auch Chris Kummerer und Aaron Kaplan, ebenfalls mit Wolfgang Hoechtl
mit von der Partie, da bandbusst es schon jetzt. Das Community Game hat fast
die ganze Liste zur Weißglut gebracht, erstaunlich dass an eine modifizierte
Variante gedacht wird, die schon deswegen jetzt nicht mehr geht weil sie mit:
&quot;Jeder der sich der Netz-Community zugehörig fühlt kann mitmachen&quot; beginnt.
Auf mana.manila steht seit einigen Tagen (nicht zuletzt weil die community ihre
eigenen Termine so gern verschläft) auf Anregung von Faßl-Vogler, der nicht
widersprochen wurde, wie und was einzureichen ist bis 3. September.
Damit ist aber auch klar, wer voten darf - alle die dann aufgrund der rein formal
richtigen Einreichung freigeschaltet wurden!
Bei Martin Mair wird das Geld zu gleichen Teilen auf die Community verteilt - wer
aber ist die community, nach seiner Version?
Bei Aaaron Kaplan+CK+Wolfgang Hoechtl, wird eine Jury aus einer großen Menge
gewählt, (sind da Qualifizierte Fachleute gemeint? gibt es die in großen Mengen?)
für jede Runde neu, die gut bezahlt wird, bewertet werden vorwiegend
Kollaborationen und Ideenklau Pech! Wir leben in Open Source ist kein Problem,
außerdem soll das ganze Budget umgestellt werden.
Das Super Trustee Modell geht auf die Art der Einreichungen nicht ein, ist ein
reines Wahlmodell, bei dem bei laufendem Verfahren Stimmen delegiert werden
können, was wohl auch das einschleusen von Sympathisanten ermöglicht. Es ist
noch von 2005 also vor unseren akuten Erfahrungen entstanden.
Wenn man jetzt von Namensnennungen für Wahlmodelle, aber ohne Proposal 
auf mana.manila absieht, und die ursprüngliche Ausrichtung (kein Jurymodell) die
laut Faßl-Vogler immere noch gilt - das habe ich nämlich gefragt bei der Sitzung,
da wir ja sonst das ganze Wahlmodellspielchen sein lassen könnten, eine
kompetente Fachjury könnte man jetzt noch anfragen, jede Menge solcher werden
sich wohl kaum aus dem Ärmel schütteln lassen. Warum habt ihr nicht gesagt,
ihr wollt, was immer, sie saß ja da, mit den ausgedruckten Proposals, vielleicht
die einzige Person, die wirklich alle gelesen hat?

Danke, dass ihr Arbeitstermine verschiebt, auf die sich die Wahlmodellerzeuger
bereits eingestellt haben. Danke dass ihr gerade jene ausgrenzt, die weit eher
in Richtung Anforderungen gehen (meine Modifikation sowieso nicht eingegeben!)
Das war mein Vorschlag, es könnten bei einem Arbeitstreffen vielleicht durch
Verschränkung, freiwilliger Zusammenlegung zwecks Optimierung weniger 
Wahlmodelle entstehen - habt ihr wohl in die falsche Kehle bekommen!
Was ist an Pauls, Graf+Zyx, und meinem Wahlmodell so kompliziert und Personen-
und Arbeitsaufwendig? Ist doch genau umgekehrt! Vor allem sind nur in den 3
Modellen qualitative Erwägungen zu Sache eingebracht!

Eine Netzcommunity sollte dazu in der Lage sein, das Prozedere im Netz abzuwickeln,
ohne Papier im Realraum, dann braucht es auch keine Stimmweitergaben, denn
selbst wenn sich jemand gerade am Nordpol befinden sollte, kann er noch funken!
Darüber hinaus ist der Schmerzpunkt wohl der, dass potentielle Einreicher und
Einreicherinnen nicht dazu genötigt werden sollten an diesen zeitfressenden Spielen
teilnehmen zu müssen - die schauen auf mana.manila, und orientieren sich dort.

Wenn uns jetzt die Oberbandbussler klarmachen wollen, wie es zu gehen hat,
dann wissen wir das Resultat jetzt schon, ohne Wahl! Die Neulinge aber wissen
nichts, auch nicht dass da Leute die kommerziell arbeiten, sich als &quot;Kunstprojekt&quot;
mit ein paar xxxxxx durchsetzen konnten.

Jana Wisniewski e-motion at utanet.at 
Fre Aug 11 22:29:30 CEST 2006</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein Irrtum, dass bandbus für das Wahlmodell kein Problem darstellt.<br />
Herbert Gnauer, Karl Seyringer und Wolfgang Hoechtl vertreten sich sowieso<br />
bei allen Treffen im Realraum und wenn man die Wahlproposals liest,<br />
sind auch Chris Kummerer und Aaron Kaplan, ebenfalls mit Wolfgang Hoechtl<br />
mit von der Partie, da bandbusst es schon jetzt. Das Community Game hat fast<br />
die ganze Liste zur Weißglut gebracht, erstaunlich dass an eine modifizierte<br />
Variante gedacht wird, die schon deswegen jetzt nicht mehr geht weil sie mit:<br />
&#8220;Jeder der sich der Netz-Community zugehörig fühlt kann mitmachen&#8221; beginnt.<br />
Auf mana.manila steht seit einigen Tagen (nicht zuletzt weil die community ihre<br />
eigenen Termine so gern verschläft) auf Anregung von Faßl-Vogler, der nicht<br />
widersprochen wurde, wie und was einzureichen ist bis 3. September.<br />
Damit ist aber auch klar, wer voten darf &#8211; alle die dann aufgrund der rein formal<br />
richtigen Einreichung freigeschaltet wurden!<br />
Bei Martin Mair wird das Geld zu gleichen Teilen auf die Community verteilt &#8211; wer<br />
aber ist die community, nach seiner Version?<br />
Bei Aaaron Kaplan+CK+Wolfgang Hoechtl, wird eine Jury aus einer großen Menge<br />
gewählt, (sind da Qualifizierte Fachleute gemeint? gibt es die in großen Mengen?)<br />
für jede Runde neu, die gut bezahlt wird, bewertet werden vorwiegend<br />
Kollaborationen und Ideenklau Pech! Wir leben in Open Source ist kein Problem,<br />
außerdem soll das ganze Budget umgestellt werden.<br />
Das Super Trustee Modell geht auf die Art der Einreichungen nicht ein, ist ein<br />
reines Wahlmodell, bei dem bei laufendem Verfahren Stimmen delegiert werden<br />
können, was wohl auch das einschleusen von Sympathisanten ermöglicht. Es ist<br />
noch von 2005 also vor unseren akuten Erfahrungen entstanden.<br />
Wenn man jetzt von Namensnennungen für Wahlmodelle, aber ohne Proposal<br />
auf mana.manila absieht, und die ursprüngliche Ausrichtung (kein Jurymodell) die<br />
laut Faßl-Vogler immere noch gilt &#8211; das habe ich nämlich gefragt bei der Sitzung,<br />
da wir ja sonst das ganze Wahlmodellspielchen sein lassen könnten, eine<br />
kompetente Fachjury könnte man jetzt noch anfragen, jede Menge solcher werden<br />
sich wohl kaum aus dem Ärmel schütteln lassen. Warum habt ihr nicht gesagt,<br />
ihr wollt, was immer, sie saß ja da, mit den ausgedruckten Proposals, vielleicht<br />
die einzige Person, die wirklich alle gelesen hat?</p>
<p>Danke, dass ihr Arbeitstermine verschiebt, auf die sich die Wahlmodellerzeuger<br />
bereits eingestellt haben. Danke dass ihr gerade jene ausgrenzt, die weit eher<br />
in Richtung Anforderungen gehen (meine Modifikation sowieso nicht eingegeben!)<br />
Das war mein Vorschlag, es könnten bei einem Arbeitstreffen vielleicht durch<br />
Verschränkung, freiwilliger Zusammenlegung zwecks Optimierung weniger<br />
Wahlmodelle entstehen &#8211; habt ihr wohl in die falsche Kehle bekommen!<br />
Was ist an Pauls, Graf+Zyx, und meinem Wahlmodell so kompliziert und Personen-<br />
und Arbeitsaufwendig? Ist doch genau umgekehrt! Vor allem sind nur in den 3<br />
Modellen qualitative Erwägungen zu Sache eingebracht!</p>
<p>Eine Netzcommunity sollte dazu in der Lage sein, das Prozedere im Netz abzuwickeln,<br />
ohne Papier im Realraum, dann braucht es auch keine Stimmweitergaben, denn<br />
selbst wenn sich jemand gerade am Nordpol befinden sollte, kann er noch funken!<br />
Darüber hinaus ist der Schmerzpunkt wohl der, dass potentielle Einreicher und<br />
Einreicherinnen nicht dazu genötigt werden sollten an diesen zeitfressenden Spielen<br />
teilnehmen zu müssen &#8211; die schauen auf mana.manila, und orientieren sich dort.</p>
<p>Wenn uns jetzt die Oberbandbussler klarmachen wollen, wie es zu gehen hat,<br />
dann wissen wir das Resultat jetzt schon, ohne Wahl! Die Neulinge aber wissen<br />
nichts, auch nicht dass da Leute die kommerziell arbeiten, sich als &#8220;Kunstprojekt&#8221;<br />
mit ein paar xxxxxx durchsetzen konnten.</p>
<p>Jana Wisniewski e-motion at utanet.at<br />
Fre Aug 11 22:29:30 CEST 2006</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/comment-page-2/#comment-1350</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2006 17:29:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/#comment-1350</guid>
		<description>das ende der nahrungskette (johannes grenzfurthner) wrote:
&gt;&gt; was sind die verbundenen leute? feinde oder doch eher freunde?
&gt; 
&gt; es geht darum jemanden zu akkordieren.
&gt; 
&gt; es ist ja vollkommen egal welches verhaeltnis ich zu dieser person habe, 
&gt; ich gebe ja quasi nur mein statement ab: &quot;ja - diese person ist meiner 
&gt; meinung nach in der netzkultur taetig.&quot;
&gt;



was ??? kennst du die eigenen wahlbedingungen nicht.ich zitiere nochmals:

----------------------
Anmerkung 2: Bis zur Ausarbeitung eines effektiveren Systems stehen nur
die Daten des Validierungsgremiums bezgl. Wahlberechtigung zur
Verfügung. Als Übergangslösung wird der Kreis der Wahlberechtigten um
jene Personen erweitert, die zwar den Labels und Projekten der damalig
Validierten angehören, jedoch nicht namentlich aufgeschienen sind. Der
Einfachheit halber &quot;bürgen&quot; validierte Personen für die
Projekt/Labelbeteiligung dieser Personen.
------------------------

nicht &quot;in der netzkultur tätig&quot; sondern&quot;in meinem label/projekt&quot; tätig.
   Das ist was anderes.  Auch wenns faktisch auf das gleiche rauslauft.
Auch beim backbonevoting hat man theoretisch jemand anderen als seinen
freund wählen können und auch beim CG hätte man in keine gruppe müssen
(ausser man wollte was gewinnen ;)

peter pilsl pilsl at goldfisch.at 
Fre Jun 30 19:01:19 CEST 2006 in Antwort an Johannes Grenzfurthner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das ende der nahrungskette (johannes grenzfurthner) wrote:<br />
&gt;&gt; was sind die verbundenen leute? feinde oder doch eher freunde?<br />
&gt;<br />
&gt; es geht darum jemanden zu akkordieren.<br />
&gt;<br />
&gt; es ist ja vollkommen egal welches verhaeltnis ich zu dieser person habe,<br />
&gt; ich gebe ja quasi nur mein statement ab: &#8220;ja &#8211; diese person ist meiner<br />
&gt; meinung nach in der netzkultur taetig.&#8221;<br />
&gt;</p>
<p>was ??? kennst du die eigenen wahlbedingungen nicht.ich zitiere nochmals:</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Anmerkung 2: Bis zur Ausarbeitung eines effektiveren Systems stehen nur<br />
die Daten des Validierungsgremiums bezgl. Wahlberechtigung zur<br />
Verfügung. Als Übergangslösung wird der Kreis der Wahlberechtigten um<br />
jene Personen erweitert, die zwar den Labels und Projekten der damalig<br />
Validierten angehören, jedoch nicht namentlich aufgeschienen sind. Der<br />
Einfachheit halber &#8220;bürgen&#8221; validierte Personen für die<br />
Projekt/Labelbeteiligung dieser Personen.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>nicht &#8220;in der netzkultur tätig&#8221; sondern&#8221;in meinem label/projekt&#8221; tätig.<br />
   Das ist was anderes.  Auch wenns faktisch auf das gleiche rauslauft.<br />
Auch beim backbonevoting hat man theoretisch jemand anderen als seinen<br />
freund wählen können und auch beim CG hätte man in keine gruppe müssen<br />
(ausser man wollte was gewinnen <img src='http://kanonmedia.blogs.sonance.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>peter pilsl pilsl at goldfisch.at<br />
Fre Jun 30 19:01:19 CEST 2006 in Antwort an Johannes Grenzfurthner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/comment-page-2/#comment-1326</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2006 16:59:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/#comment-1326</guid>
		<description>&gt; Ich habe insofern diesen Grundsatz schon durchbrochen, dass ich zumindest
&gt; jene, die mit den validierten Gruppen zusammenhängen, auch zur Wahl
&gt; zulassen möchte. 

was ja die steigerung ins meta-absurde darstellt. Es dürfen zwar jene 
nicht wählen, die nicht durchs VG gekommen sind, aber die Freunde jener, 
   die durchgekommen sind, die dürfen schon wählen. da war ja das 
disaströse backbone-voting ein lercherlschas dagegen :)

peter pilsl pilsl at goldfisch.at 
Mit Jun 28 23:14:47 CEST 2006 in Antwort an Thomas Thurner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Ich habe insofern diesen Grundsatz schon durchbrochen, dass ich zumindest<br />
&gt; jene, die mit den validierten Gruppen zusammenhängen, auch zur Wahl<br />
&gt; zulassen möchte. </p>
<p>was ja die steigerung ins meta-absurde darstellt. Es dürfen zwar jene<br />
nicht wählen, die nicht durchs VG gekommen sind, aber die Freunde jener,<br />
   die durchgekommen sind, die dürfen schon wählen. da war ja das<br />
disaströse backbone-voting ein lercherlschas dagegen <img src='http://kanonmedia.blogs.sonance.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>peter pilsl pilsl at goldfisch.at<br />
Mit Jun 28 23:14:47 CEST 2006 in Antwort an Thomas Thurner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/comment-page-2/#comment-1321</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2006 16:51:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/#comment-1321</guid>
		<description>Das ist tatsächlich nicht praktikabel. Aus genau dem Grund habe ich nach
Auswegen diesbezüglich gesucht, ohne die Vorgaben zu ignorieren. Einer der
Vorgaben war die Ausschreibung zur Wahl, wo definiert wird, das NUR jene
die zum CG validiert sind wahlberechtigt sind. Also wirklich nicht
praktikabel. Der Aufruf ist hier
(http://listen.esel.at/pipermail/liste/2006-June/003940.html) nachzulesen.
Es ist nicht an mir diesbezüglich irgendwas auszudenken. Ich bin der
Ausrichter der Wahl, jedoch nicht dessen Architekt. Ich kann nur nach dem
handeln, was vorgegeben ist.

Ich habe insofern diesen Grundsatz schon durchbrochen, dass ich zumindest
jene, die mit den validierten Gruppen zusammenhängen, auch zur Wahl
zulassen möchte. Die dementsprechenden &quot;Abers&quot; und &quot;Bedenken&quot; sind ja auch
in der Liste evident. Trotzdem stehe ich dazu immerhin einen geordneten
Weg zur Verbreiterung der Wahlbasis vorgeschlagen zu haben. Mit den
Vorschlägen von Andreas kann man da durchaus eine Wahl abhalten, die den
Vorgaben des Aufrufs entspricht und zumindest einigermaßen die Basis
verbreitert. Nicht Ideal (zweifelsohne) jedoch eine Lösungsmöglichkeit.
Wie Du siehst, hat das Geschichte und Begründungen.

Ich kann&#039;s mir auch einfach machen, und die Wahl einfach 1-zu-1 so
ausrichten wie es in oben beschriebenen eMail beschrieben ist: Wählen
täten dann nur Validierte in offener Abstimmung. Aber der Entschärfung
struktureller Fehlstellen ist damit halt auch nicht gedient.

Thomas Thurner thomas at teichenberg.at 
Mit Jun 28 14:34:56 CEST 2006</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist tatsächlich nicht praktikabel. Aus genau dem Grund habe ich nach<br />
Auswegen diesbezüglich gesucht, ohne die Vorgaben zu ignorieren. Einer der<br />
Vorgaben war die Ausschreibung zur Wahl, wo definiert wird, das NUR jene<br />
die zum CG validiert sind wahlberechtigt sind. Also wirklich nicht<br />
praktikabel. Der Aufruf ist hier<br />
(<a href="http://listen.esel.at/pipermail/liste/2006-June/003940.html" rel="nofollow">http://listen.esel.at/pipermail/liste/2006-June/003940.html</a>) nachzulesen.<br />
Es ist nicht an mir diesbezüglich irgendwas auszudenken. Ich bin der<br />
Ausrichter der Wahl, jedoch nicht dessen Architekt. Ich kann nur nach dem<br />
handeln, was vorgegeben ist.</p>
<p>Ich habe insofern diesen Grundsatz schon durchbrochen, dass ich zumindest<br />
jene, die mit den validierten Gruppen zusammenhängen, auch zur Wahl<br />
zulassen möchte. Die dementsprechenden &#8220;Abers&#8221; und &#8220;Bedenken&#8221; sind ja auch<br />
in der Liste evident. Trotzdem stehe ich dazu immerhin einen geordneten<br />
Weg zur Verbreiterung der Wahlbasis vorgeschlagen zu haben. Mit den<br />
Vorschlägen von Andreas kann man da durchaus eine Wahl abhalten, die den<br />
Vorgaben des Aufrufs entspricht und zumindest einigermaßen die Basis<br />
verbreitert. Nicht Ideal (zweifelsohne) jedoch eine Lösungsmöglichkeit.<br />
Wie Du siehst, hat das Geschichte und Begründungen.</p>
<p>Ich kann&#8217;s mir auch einfach machen, und die Wahl einfach 1-zu-1 so<br />
ausrichten wie es in oben beschriebenen eMail beschrieben ist: Wählen<br />
täten dann nur Validierte in offener Abstimmung. Aber der Entschärfung<br />
struktureller Fehlstellen ist damit halt auch nicht gedient.</p>
<p>Thomas Thurner thomas at teichenberg.at<br />
Mit Jun 28 14:34:56 CEST 2006</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/comment-page-2/#comment-1290</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2006 16:08:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/#comment-1290</guid>
		<description>&gt;&gt; - Das Auswahlverfahren fördert die Bildung von Wahlkartellen (Band- 
&gt;&gt; Bus)
&gt;&gt;

Ich bin mit Juliane darüber übereingekommen, dass es sich hier um  
eine phänomenale Fehlinterpretation (&#039;Band-Bus&#039;) handelt: niemand,  
der seine 7 Sachen beisammen hat, würde auf die Idee kommen, in einem  
demokratischen Prozess das Bilden von Fraktionen - oder &#039;Bussen&#039; -  
als &#039;rechtswidrigen Tatbestand&#039; zu definieren.

Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.at 
Mit Jun 21 18:14:26 CEST 2006 in Reaktion auf die Stellungnahme der IG Kultur Österreich vom 21.06.06</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt; &#8211; Das Auswahlverfahren fördert die Bildung von Wahlkartellen (Band-<br />
&gt;&gt; Bus)<br />
&gt;&gt;</p>
<p>Ich bin mit Juliane darüber übereingekommen, dass es sich hier um<br />
eine phänomenale Fehlinterpretation (&#8217;Band-Bus&#8217;) handelt: niemand,<br />
der seine 7 Sachen beisammen hat, würde auf die Idee kommen, in einem<br />
demokratischen Prozess das Bilden von Fraktionen &#8211; oder &#8216;Bussen&#8217; &#8211;<br />
als &#8216;rechtswidrigen Tatbestand&#8217; zu definieren.</p>
<p>Stefan Lutschinger s.lutschinger at digitaldrafts.at<br />
Mit Jun 21 18:14:26 CEST 2006 in Reaktion auf die Stellungnahme der IG Kultur Österreich vom 21.06.06</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/comment-page-2/#comment-1213</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2006 20:01:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/#comment-1213</guid>
		<description>Wenn man in einer Wahl (bzw. in einem kollektiven Entscheidungsprozess) zu
einer Verteilungsfrage (darum geht’s bei netznetz letztlich) beobachtet,
dass eine Gruppe von Teilnehmern dasselbe tut kann&#039;s zwei Gründe geben:

1. sie haben halt einfach dieselben Präferenzen und Vorlieben - dagegen ist
nichts einzuwenden, denn jeder hat das Recht auf seine eigenen Reihung der
möglichen Alternativen

2. sie koordinieren sich, um im Vergleich zu den anderen Teilnehmern mehr
Gewicht zu bekommen und misrepräsentieren dabei ihre (nicht beobachtbaren)
wahren Präferenzen. Damit dieses Vorgehen sinnvoll ist müssen die
potentiellen Busmitglieder in der zu bildenden Koalition besser dran sein
als ohne diese. Dazu braucht es mehrere Voraussetzungen


a. einen Konsens innerhalb der Gruppe (d.h. die Ziele dürfen nicht völlig
rival sein)
b. die Perspektive, dass nachdem der &quot;Bär erlegt wurde&quot; nicht ein
Koalitionsmitglied das andere übern Tisch zieht
c. genug Teilnehmer außerhalb der Koalition verbleiben, die ausgebeutet
werden können

Punkt c impliziert, dass eine Koalition in ihrer Größe limitiert ist - wenn
alle drinnen sind gibt&#039;s niemanden mehr, auf dessen Kosten man sich besser
stellen kann (am besten ist die sogenannte &quot;minimum winning coalition&quot;). Der
von dir eingebrachte Wink, dass sich die gefressenen ebenfalls wieder
organisieren müssen/sollen ist klar, den Anreiz dazu haben sie. Die Frage
ist eine der Kosten und Möglickeiten. Ich denke nicht, dass alle
potentiellen Empfänger dabei auf par sind - ergo wird’s zwangsläufig welche
geben, die als &quot;Opfer&quot; der besser vernetzten herhalten werden.

Ich verwende jetzt bewusst nicht die politisch unselige Phrase mit dem Rost,
obwohl ich bemerken muss, dass manche (wie Christoph Theiler) hier dafür
geprügelt wurden, während anderen dieser sagen wir faux pas kommentarlos
nachgesehen wurde...off topic ende 

Wohlfahrtstheoretisch gesehen ist der Punkt 1 harmlos, Koalitionen, die auf
Punkt 2 basieren sind eher schlecht. Das Problem mit der Koalitionenbildung
wird man in dezentralen Entscheidungsprozessen nie ganz wegbringen, aber man
kann diese Verfahren besser oder schlechter gestalten (also etwas gegen
Kollusion immunisieren). Das Theilersche CG war in der Beziehung ein
Musterbeispiel wie man&#039;s nicht macht (das ist jetzt kein Theiler-Bashing
nach seinem Abschied, das habe ich immer schon gesagt...)

Wolfgang Höchtl wolfgang.hoechtl at uibk.ac.at 
Die Jun 6 17:40:37 CEST 2006</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man in einer Wahl (bzw. in einem kollektiven Entscheidungsprozess) zu<br />
einer Verteilungsfrage (darum geht’s bei netznetz letztlich) beobachtet,<br />
dass eine Gruppe von Teilnehmern dasselbe tut kann&#8217;s zwei Gründe geben:</p>
<p>1. sie haben halt einfach dieselben Präferenzen und Vorlieben &#8211; dagegen ist<br />
nichts einzuwenden, denn jeder hat das Recht auf seine eigenen Reihung der<br />
möglichen Alternativen</p>
<p>2. sie koordinieren sich, um im Vergleich zu den anderen Teilnehmern mehr<br />
Gewicht zu bekommen und misrepräsentieren dabei ihre (nicht beobachtbaren)<br />
wahren Präferenzen. Damit dieses Vorgehen sinnvoll ist müssen die<br />
potentiellen Busmitglieder in der zu bildenden Koalition besser dran sein<br />
als ohne diese. Dazu braucht es mehrere Voraussetzungen</p>
<p>a. einen Konsens innerhalb der Gruppe (d.h. die Ziele dürfen nicht völlig<br />
rival sein)<br />
b. die Perspektive, dass nachdem der &#8220;Bär erlegt wurde&#8221; nicht ein<br />
Koalitionsmitglied das andere übern Tisch zieht<br />
c. genug Teilnehmer außerhalb der Koalition verbleiben, die ausgebeutet<br />
werden können</p>
<p>Punkt c impliziert, dass eine Koalition in ihrer Größe limitiert ist &#8211; wenn<br />
alle drinnen sind gibt&#8217;s niemanden mehr, auf dessen Kosten man sich besser<br />
stellen kann (am besten ist die sogenannte &#8220;minimum winning coalition&#8221;). Der<br />
von dir eingebrachte Wink, dass sich die gefressenen ebenfalls wieder<br />
organisieren müssen/sollen ist klar, den Anreiz dazu haben sie. Die Frage<br />
ist eine der Kosten und Möglickeiten. Ich denke nicht, dass alle<br />
potentiellen Empfänger dabei auf par sind &#8211; ergo wird’s zwangsläufig welche<br />
geben, die als &#8220;Opfer&#8221; der besser vernetzten herhalten werden.</p>
<p>Ich verwende jetzt bewusst nicht die politisch unselige Phrase mit dem Rost,<br />
obwohl ich bemerken muss, dass manche (wie Christoph Theiler) hier dafür<br />
geprügelt wurden, während anderen dieser sagen wir faux pas kommentarlos<br />
nachgesehen wurde&#8230;off topic ende </p>
<p>Wohlfahrtstheoretisch gesehen ist der Punkt 1 harmlos, Koalitionen, die auf<br />
Punkt 2 basieren sind eher schlecht. Das Problem mit der Koalitionenbildung<br />
wird man in dezentralen Entscheidungsprozessen nie ganz wegbringen, aber man<br />
kann diese Verfahren besser oder schlechter gestalten (also etwas gegen<br />
Kollusion immunisieren). Das Theilersche CG war in der Beziehung ein<br />
Musterbeispiel wie man&#8217;s nicht macht (das ist jetzt kein Theiler-Bashing<br />
nach seinem Abschied, das habe ich immer schon gesagt&#8230;)</p>
<p>Wolfgang Höchtl wolfgang.hoechtl at uibk.ac.at<br />
Die Jun 6 17:40:37 CEST 2006</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/comment-page-2/#comment-1209</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2006 19:55:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/#comment-1209</guid>
		<description>SO viel voting theorie, und wir wissen noch nicht einmal wie die kriterien
bewertet werden sollen.

1) ist jetzt bandbus was gutes oder schlechtes?
pro/contra argumente:
pro:
* traditionelle kunst/kultur einzelkämpfer kommen zusammen und
  teilen sich untereinander ein budget auf.
contra:
* traditionelle kunst/kultur einzelkämpfer sollen nicht zusammenkommen und
  sollen die einzel-budgetaufteilung der community wahl überlassen.
contra:
* einzelkämpfer ohne mitfahrer haben wenig chancen, daher läuft das
voting system,
  in dem nur über einzelprojekte/personen entschieden wird, an der
realität vorbei,
  da die busmitfahrer nicht transparent sind.
pro:
* transparenz der busmitglieder ist auch in einer repräsentativen
demokratie, die
  uns vertraut sein dürfte, auch nicht vorhanden. dort wird das erst
nach der wahl
  ausgeschnappst, beim CG wenigstens schon vorher.

BTW: ich persönlich finde ja des bandbus phänomen positiv, und die
meisten wähler anscheinend auch, sonst hätten sie das nicht so radikal
ausgenutzt und alles joenoname gegeben.

Reini Urban rurban at x-ray.at 
Die Jun 6 15:29:43 CEST 2006</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>SO viel voting theorie, und wir wissen noch nicht einmal wie die kriterien<br />
bewertet werden sollen.</p>
<p>1) ist jetzt bandbus was gutes oder schlechtes?<br />
pro/contra argumente:<br />
pro:<br />
* traditionelle kunst/kultur einzelkämpfer kommen zusammen und<br />
  teilen sich untereinander ein budget auf.<br />
contra:<br />
* traditionelle kunst/kultur einzelkämpfer sollen nicht zusammenkommen und<br />
  sollen die einzel-budgetaufteilung der community wahl überlassen.<br />
contra:<br />
* einzelkämpfer ohne mitfahrer haben wenig chancen, daher läuft das<br />
voting system,<br />
  in dem nur über einzelprojekte/personen entschieden wird, an der<br />
realität vorbei,<br />
  da die busmitfahrer nicht transparent sind.<br />
pro:<br />
* transparenz der busmitglieder ist auch in einer repräsentativen<br />
demokratie, die<br />
  uns vertraut sein dürfte, auch nicht vorhanden. dort wird das erst<br />
nach der wahl<br />
  ausgeschnappst, beim CG wenigstens schon vorher.</p>
<p>BTW: ich persönlich finde ja des bandbus phänomen positiv, und die<br />
meisten wähler anscheinend auch, sonst hätten sie das nicht so radikal<br />
ausgenutzt und alles joenoname gegeben.</p>
<p>Reini Urban rurban at x-ray.at<br />
Die Jun 6 15:29:43 CEST 2006</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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