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	<title>Comments on: Leistungsbewertung versus Grundsicherung</title>
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	<description>Positionen zu Netzkultur und der Vergabe von Fördermitteln</description>
	<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 17:25:04 +0000</pubDate>
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		<title>By: oliver</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-2199</link>
		<dc:creator>oliver</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2007 19:47:27 +0000</pubDate>
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		<description>ich habe einen änlichen Gedankengang gehabt während ich meine Homepage begann ein zu richten...
Im kleinen Rahmen erst einmal eine Dienstleistungskooperative zu schaffen - da ja der Warenverkehr für immer weniger Arbeit sorgt....
Also Dienstleistungen immer mehr in den Vordergrund unserer gesellschaftlichen zukünftigen Arbeitsprozesse sein werden.....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich habe einen änlichen Gedankengang gehabt während ich meine Homepage begann ein zu richten&#8230;<br />
Im kleinen Rahmen erst einmal eine Dienstleistungskooperative zu schaffen - da ja der Warenverkehr für immer weniger Arbeit sorgt&#8230;.<br />
Also Dienstleistungen immer mehr in den Vordergrund unserer gesellschaftlichen zukünftigen Arbeitsprozesse sein werden&#8230;..</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-1487</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jan 2007 13:43:56 +0000</pubDate>
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		<description>das sind projektförderungen.
üblicherweise gibt es aber noch diverse andere förderungen:
jahresförderungen, arbeitsbehelfförderungen, verbreitungsförderung, 
reisekostenförderung und am allerwichtigsten stipendien.
das CG hat einfach stipendien verteilt.
und stipendien sind eben ohne projektantrag und den ganzen restlichen 
mist, der üblicherweise das leben jedeR künstlerIn zeitweilig in einen 
bürojob verwandelt.
gegen soviel unsinn und halbwahrheiten, wie üblicherweise in einem 
projektantrag stehen war das CG ja ein hort der rationalität.
meine meinung dazu ist einfach, dass stipendien oder eine generelle 
grundsicherung der einzige weg sind, wirklich freie kunst zu unterstützen.

joerg piringer joerg at piringer.net 
Sam Jul 8 23:42:38 CEST 2006</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das sind projektförderungen.<br />
üblicherweise gibt es aber noch diverse andere förderungen:<br />
jahresförderungen, arbeitsbehelfförderungen, verbreitungsförderung,<br />
reisekostenförderung und am allerwichtigsten stipendien.<br />
das CG hat einfach stipendien verteilt.<br />
und stipendien sind eben ohne projektantrag und den ganzen restlichen<br />
mist, der üblicherweise das leben jedeR künstlerIn zeitweilig in einen<br />
bürojob verwandelt.<br />
gegen soviel unsinn und halbwahrheiten, wie üblicherweise in einem<br />
projektantrag stehen war das CG ja ein hort der rationalität.<br />
meine meinung dazu ist einfach, dass stipendien oder eine generelle<br />
grundsicherung der einzige weg sind, wirklich freie kunst zu unterstützen.</p>
<p>joerg piringer joerg at piringer.net<br />
Sam Jul 8 23:42:38 CEST 2006</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-793</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 21:37:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-793</guid>
		<description>Nachdem mir meine mailbox von Mana diskussionen zugemüllt wird, und ob
jetzt wer wieviel kriegen soll und überhaupt fair und so und spielt doch
ganz lieb, will ich auch meinen senf zu der Sache mal abgeben.

Mana hat ein Grundsätzliches Problem: Geld. 

Für viele Menschen wäre es uninteressant bandbusse und ähnliche
strategien zu fahren würde nicht geld rausschauen. 

Für manche Menschen und Projekte ist es nett geld aus dem Fördertopf zu
bekommen, für andere Künstler ist wiederum das geld daraus
Lebensnotwendig. 

Was tun? Solang es Geld gibt, werden die, die nicht viel Probleme mit
geld haben auch darum ansuchen. Es darf kein Geld ausgezahlt werden, um
was es einigen Künstlern geht, ist die sicherung ihrer Existenz als
Mensch. Die Gedanken, die ich mir in den letzten Tagen gemacht habe
laufen in richtung Grundsicherung für Künstler, die nicht in Geld
sondern in Form von Wohnungen etc. zur Verfügung gestellt werden. Hier
werden sich nur Menschen bewerben, die eine solche Förderung tatsächlich
brauchen. Weiters würde eine Geographische nähe der Künstler zueinander
evtl. auch deren Vernetzung fördern, wodurch diese dann in der lage
wären eigene Bandbusse zu organisieren, falls wieder einmal jemand auf
die schnapsidee kommt geld per glücksspiel zu verteilen. 

Christoph Kummerer schreibt, er sieht den Zweck dieser Förderung nicht
darin, dass Künstler dadurch Mieten zahlen und wurschtsemmeln kaufen,
doch anscheinend sehen es manche anders, ich auch. Denn erst die deckung
der Grundbedürftnisse der Künstler ermöglicht ihnen das Arbeiten. Wenn
jemand 8h am tag arbeiten muss um sein Leben finanziell auf halbwegs
sichere Beine zu stellen, bleibt wenig zeit sich mit anderen Dingen
intensiv zu beschäftigen. Wenn wir schon innovativ mit der
fördermittelvergabe sind, warum dann nicht gleich ganz innovativ. Für
125000 Kriegt man schon was schönes über ein jahr. 

Michael Bauer mihi at lo-res.org 
Sun Apr 23 02:19:15 CEST 2006 mond-discuss</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem mir meine mailbox von Mana diskussionen zugemüllt wird, und ob<br />
jetzt wer wieviel kriegen soll und überhaupt fair und so und spielt doch<br />
ganz lieb, will ich auch meinen senf zu der Sache mal abgeben.</p>
<p>Mana hat ein Grundsätzliches Problem: Geld. </p>
<p>Für viele Menschen wäre es uninteressant bandbusse und ähnliche<br />
strategien zu fahren würde nicht geld rausschauen. </p>
<p>Für manche Menschen und Projekte ist es nett geld aus dem Fördertopf zu<br />
bekommen, für andere Künstler ist wiederum das geld daraus<br />
Lebensnotwendig. </p>
<p>Was tun? Solang es Geld gibt, werden die, die nicht viel Probleme mit<br />
geld haben auch darum ansuchen. Es darf kein Geld ausgezahlt werden, um<br />
was es einigen Künstlern geht, ist die sicherung ihrer Existenz als<br />
Mensch. Die Gedanken, die ich mir in den letzten Tagen gemacht habe<br />
laufen in richtung Grundsicherung für Künstler, die nicht in Geld<br />
sondern in Form von Wohnungen etc. zur Verfügung gestellt werden. Hier<br />
werden sich nur Menschen bewerben, die eine solche Förderung tatsächlich<br />
brauchen. Weiters würde eine Geographische nähe der Künstler zueinander<br />
evtl. auch deren Vernetzung fördern, wodurch diese dann in der lage<br />
wären eigene Bandbusse zu organisieren, falls wieder einmal jemand auf<br />
die schnapsidee kommt geld per glücksspiel zu verteilen. </p>
<p>Christoph Kummerer schreibt, er sieht den Zweck dieser Förderung nicht<br />
darin, dass Künstler dadurch Mieten zahlen und wurschtsemmeln kaufen,<br />
doch anscheinend sehen es manche anders, ich auch. Denn erst die deckung<br />
der Grundbedürftnisse der Künstler ermöglicht ihnen das Arbeiten. Wenn<br />
jemand 8h am tag arbeiten muss um sein Leben finanziell auf halbwegs<br />
sichere Beine zu stellen, bleibt wenig zeit sich mit anderen Dingen<br />
intensiv zu beschäftigen. Wenn wir schon innovativ mit der<br />
fördermittelvergabe sind, warum dann nicht gleich ganz innovativ. Für<br />
125000 Kriegt man schon was schönes über ein jahr. </p>
<p>Michael Bauer mihi at lo-res.org<br />
Sun Apr 23 02:19:15 CEST 2006 mond-discuss</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-764</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 21:04:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-764</guid>
		<description>ich persönlich fände es in diesem sinne am ehrlichsten, wir blasen das 
CG ab und geben jeder und jedem den gleichen anteil der 125000.-
das wäre unter den jetzigen voraussetzungen die gerechteste lösung.
alternativ könnten sich auch alle gewinner des CG zu einem 
grundsicherungsfonds zusammenschliessen und die über diesen anteil 
hinausgehende summe der gewinnerInnen an bedürftige auszahlen.
das würde jeden streit über verteilungsgerechtigkeit beenden

joerg piringer joerg at piringer.net 
Sat Apr 22 16:15:39 CEST 2006 mond-discuss</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich persönlich fände es in diesem sinne am ehrlichsten, wir blasen das<br />
CG ab und geben jeder und jedem den gleichen anteil der 125000.-<br />
das wäre unter den jetzigen voraussetzungen die gerechteste lösung.<br />
alternativ könnten sich auch alle gewinner des CG zu einem<br />
grundsicherungsfonds zusammenschliessen und die über diesen anteil<br />
hinausgehende summe der gewinnerInnen an bedürftige auszahlen.<br />
das würde jeden streit über verteilungsgerechtigkeit beenden</p>
<p>joerg piringer joerg at piringer.net<br />
Sat Apr 22 16:15:39 CEST 2006 mond-discuss</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-755</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 20:50:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-755</guid>
		<description>1923 - $€X fuer jede/n

es geht hier darum, neue modelle zur foerdervergabe zu entwickeln, mit der
folge, 
dass endlich "diese netzkuenstler" auf gleichen nenner gestutzt werden, 
unabsichtlich oder absichtlich, dies sei dahingestellt, 
nichzdestotrotz kann ich mir zb keinen internet anschluss leisten, 
geschweige denn eventuelle reparaturen in/an/usw - da ich nicht mal
arbeitslose vom staat erhalte, 
und da scheint es mir umso logischer, endlich das schon lange diskutierte
grundeinkommen endlich zu verwirklichen,
denn was ist fairer, als die gleiche summe fuer alle? - NICHZ!

DAS IST LOGIK!

(wahrlich denn auch in der bibel steht es schon, nehmet und esset ALLE
davon...)
so genug klerikales opiat, aber, um mal in die gegenwaertigere zeit zu
blicken, 
also ganz im sinne von bourdieu die regeln des spiels im arbeits- und
kunstfeld diskursiviert, 
d.h. die regeln bewusst hinterfragt .

also, nicht falsch verstehen, ich will keine zwietracht saeen, und keine
neue schwanzlaengen verglichen,
was ich will, ist ein modell, wo sich nacher alle mit respekt und hoeflichem
gleichmut in die augen blicken koennen,
um zu sagen, 

JA, ES WAR EIN GUTES EXPERIMENT...

thx
st. marx hafner
+error
http://pluserror.org

neues at gmx.at neues at gmx.at 
Sat Apr 22 11:07:40 CEST 2006 mond-discuss</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1923 - $€X fuer jede/n</p>
<p>es geht hier darum, neue modelle zur foerdervergabe zu entwickeln, mit der<br />
folge,<br />
dass endlich &#8220;diese netzkuenstler&#8221; auf gleichen nenner gestutzt werden,<br />
unabsichtlich oder absichtlich, dies sei dahingestellt,<br />
nichzdestotrotz kann ich mir zb keinen internet anschluss leisten,<br />
geschweige denn eventuelle reparaturen in/an/usw - da ich nicht mal<br />
arbeitslose vom staat erhalte,<br />
und da scheint es mir umso logischer, endlich das schon lange diskutierte<br />
grundeinkommen endlich zu verwirklichen,<br />
denn was ist fairer, als die gleiche summe fuer alle? - NICHZ!</p>
<p>DAS IST LOGIK!</p>
<p>(wahrlich denn auch in der bibel steht es schon, nehmet und esset ALLE<br />
davon&#8230;)<br />
so genug klerikales opiat, aber, um mal in die gegenwaertigere zeit zu<br />
blicken,<br />
also ganz im sinne von bourdieu die regeln des spiels im arbeits- und<br />
kunstfeld diskursiviert,<br />
d.h. die regeln bewusst hinterfragt .</p>
<p>also, nicht falsch verstehen, ich will keine zwietracht saeen, und keine<br />
neue schwanzlaengen verglichen,<br />
was ich will, ist ein modell, wo sich nacher alle mit respekt und hoeflichem<br />
gleichmut in die augen blicken koennen,<br />
um zu sagen, </p>
<p>JA, ES WAR EIN GUTES EXPERIMENT&#8230;</p>
<p>thx<br />
st. marx hafner<br />
+error<br />
<a href="http://pluserror.org" rel="nofollow">http://pluserror.org</a></p>
<p>neues at gmx.at neues at gmx.at<br />
Sat Apr 22 11:07:40 CEST 2006 mond-discuss</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-438</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 14:18:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-438</guid>
		<description>Also wenn ich memoriere, wie oft gestern bei der 
Veranstaltung der IG Kultur zur Verleihung des 
Innovationspreises dem grosszügigen Stifter, der 
Gemeinde Wien, gedankt wurde anstatt offensiv ein 
RECHT auf mehr Geld statt Gnadenakte und 
Wettbewerbe einzufordern, dann erübrigt sich wohl 
jede Diskussion.

Demokratie mit der Herrschaft/Dikatatur der 
Mehrheiten zu verwechseln, ist wohl das 
Grundproblem. Ein Wettbewerb kann nie 
demokratisch sen, denn es kann wohl nicht das 
reale Interesse des Volkes sein in Gewinner und 
Verlierer die leer ausgehen aufgeteilt zu werden.

Es darauf daher von vorneherein nicht die 
Beschränkung der Anzahl der geförderten Projekte 
geben, warum sollen wir nicht übereinkommen, dass 
es für alle zumindest einen kleinen Beitrag zur 
noch immer ausstehenden Grundsicherung 
(bedingungsloses Grundeinkommen + bedingungsloser 
Zugang zu kooperativ genutzten Gurndressourcen) 
geben soll.

Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at 
Fre Dez 2 15:33:08 CET 2005</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also wenn ich memoriere, wie oft gestern bei der<br />
Veranstaltung der IG Kultur zur Verleihung des<br />
Innovationspreises dem grosszügigen Stifter, der<br />
Gemeinde Wien, gedankt wurde anstatt offensiv ein<br />
RECHT auf mehr Geld statt Gnadenakte und<br />
Wettbewerbe einzufordern, dann erübrigt sich wohl<br />
jede Diskussion.</p>
<p>Demokratie mit der Herrschaft/Dikatatur der<br />
Mehrheiten zu verwechseln, ist wohl das<br />
Grundproblem. Ein Wettbewerb kann nie<br />
demokratisch sen, denn es kann wohl nicht das<br />
reale Interesse des Volkes sein in Gewinner und<br />
Verlierer die leer ausgehen aufgeteilt zu werden.</p>
<p>Es darauf daher von vorneherein nicht die<br />
Beschränkung der Anzahl der geförderten Projekte<br />
geben, warum sollen wir nicht übereinkommen, dass<br />
es für alle zumindest einen kleinen Beitrag zur<br />
noch immer ausstehenden Grundsicherung<br />
(bedingungsloses Grundeinkommen + bedingungsloser<br />
Zugang zu kooperativ genutzten Gurndressourcen)<br />
geben soll.</p>
<p>Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at<br />
Fre Dez 2 15:33:08 CET 2005</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-398</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 13:19:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-398</guid>
		<description>das ist die krux mit der subventionskultur, dass das verhältnis zwischen 
leistung und gegenleistung verschwindet.
wenn etwas zur selbstverständlichkeit wird, verliert es an stellenwert 
und die, die nicht subventioniert werden haben dann das nachsehen, da 
niemand bereit ist einen kostendeckenden preis zu bezahlen.
vorschläge zur änderung (z.b. grundeinkommen für alle und die 
dazugehörige finanzierung) sind hochwillkommen

wechselstrom - christoph theiler wechselstrom at machfeld.net 
Don Nov 24 13:23:03 CET 2005</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das ist die krux mit der subventionskultur, dass das verhältnis zwischen<br />
leistung und gegenleistung verschwindet.<br />
wenn etwas zur selbstverständlichkeit wird, verliert es an stellenwert<br />
und die, die nicht subventioniert werden haben dann das nachsehen, da<br />
niemand bereit ist einen kostendeckenden preis zu bezahlen.<br />
vorschläge zur änderung (z.b. grundeinkommen für alle und die<br />
dazugehörige finanzierung) sind hochwillkommen</p>
<p>wechselstrom - christoph theiler wechselstrom at machfeld.net<br />
Don Nov 24 13:23:03 CET 2005</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-385</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 12:58:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-385</guid>
		<description>Werkvertrag offenbar (wäre dann auch nicht so 
üppig nach Abzug von Sozialversicherung und 
Steuern (für jene, denen das viel Geld erscheint)

Es sollte schon die Möglichkeit bestehen das als 
Anstellungsverhältnis zu machen, dann dann 
erwirbt mensch sich wenigstens das Anrecht auf 
die Arbeitslose bzw. später dann Notstandshilfe, 
was eine gewisse Grundsicherung sein könnte 
(allerdings beim Gücksspiel in Sachen 
Bemessungsgrundlage(dank ex-Gewerkschafter und 
Ex-Sozialminister Hessoun von den Roten - wer im 
21. Halbjahr arbeitslos wird bei dem ist 
Bemessunggrundlage das vorletzte KALENDERJAHR, 
wer im 2. Halbjahr arbeitslos wird, bei dem ists 
das letzte Kalenderjahr - Anspruchgrundlage und 
Bemessungsgrundlage fallen also komplett 
ausseinader! (ich bin da auch schon einmal 
eingefahren :-(())  und muss vorher genau 
kalkuliert werden, was mensch dann wirklich 
bekommt

Eine Wahl ist insoferne bedenklich, als dadurch 
alte bestehende Strukturen nur erhalten werden,, 
z.B. der absolut verschwindend geringe 
Frauenanteil und MigrantInnenanteil. Das kann 
beim Votingsystem aber leider auch so bleiben. 
Das Verfahren an sich ist noch lange keine Lösung 
für alle Probleme, was dazu gehört ist wohl auch 
das politische Verständnis, und da liegen 
möglicherweise die wirklichen 
Knackpunkte/Differenzen verborgen.

Die "Szene" hier schient mir doch relativ homogen 
zu sein, und da sollten wohl die Alarmglocken 
läuten. Diversität und Abbau von Zugangsbarrieren 
ist für mich da auf jeden Fall ein wichtiges 
Thema.

Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at 
Mon Nov 14 15:08:22 CET 2005</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Werkvertrag offenbar (wäre dann auch nicht so<br />
üppig nach Abzug von Sozialversicherung und<br />
Steuern (für jene, denen das viel Geld erscheint)</p>
<p>Es sollte schon die Möglichkeit bestehen das als<br />
Anstellungsverhältnis zu machen, dann dann<br />
erwirbt mensch sich wenigstens das Anrecht auf<br />
die Arbeitslose bzw. später dann Notstandshilfe,<br />
was eine gewisse Grundsicherung sein könnte<br />
(allerdings beim Gücksspiel in Sachen<br />
Bemessungsgrundlage(dank ex-Gewerkschafter und<br />
Ex-Sozialminister Hessoun von den Roten - wer im<br />
21. Halbjahr arbeitslos wird bei dem ist<br />
Bemessunggrundlage das vorletzte KALENDERJAHR,<br />
wer im 2. Halbjahr arbeitslos wird, bei dem ists<br />
das letzte Kalenderjahr - Anspruchgrundlage und<br />
Bemessungsgrundlage fallen also komplett<br />
ausseinader! (ich bin da auch schon einmal<br />
eingefahren :-(())  und muss vorher genau<br />
kalkuliert werden, was mensch dann wirklich<br />
bekommt</p>
<p>Eine Wahl ist insoferne bedenklich, als dadurch<br />
alte bestehende Strukturen nur erhalten werden,,<br />
z.B. der absolut verschwindend geringe<br />
Frauenanteil und MigrantInnenanteil. Das kann<br />
beim Votingsystem aber leider auch so bleiben.<br />
Das Verfahren an sich ist noch lange keine Lösung<br />
für alle Probleme, was dazu gehört ist wohl auch<br />
das politische Verständnis, und da liegen<br />
möglicherweise die wirklichen<br />
Knackpunkte/Differenzen verborgen.</p>
<p>Die &#8220;Szene&#8221; hier schient mir doch relativ homogen<br />
zu sein, und da sollten wohl die Alarmglocken<br />
läuten. Diversität und Abbau von Zugangsbarrieren<br />
ist für mich da auf jeden Fall ein wichtiges<br />
Thema.</p>
<p>Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at<br />
Mon Nov 14 15:08:22 CET 2005</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-318</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 12:49:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-318</guid>
		<description>So manches was sich "Kunst" nennt ist wohl eher 
ein lässiger Schmäh um sich - völlig verständlich 
- aus dem kapitalistischen Dasein zu 
verabschieden. Dazu soll wohl die bedingungslose 
Grundsicherung, oder besser noch: Grundsicherung 
+ Wohlstandsbeteiligung für alle das sein als ein 
paar Krümmel aus der "Kunstföderung".

Ich würde prinzipiell einen Grossteil der 
"Kunstförderung" auflösen und durch die 
bedingungslose Grundsicherung für Alle (also auch 
"Nichtkünstler") + kostenloser Zugang zur 
Kunstinfrastruktur (Ausbildung, Material, 
Werkstätten/Räume, Geräte, -...) wie der Zugang 
zu den "Produktionsmitteln" allgemein zu 
ersetzen, sodass jeder Mensch der will, auch 
selbst ohne wenn und aber und Arschkriechen 
selbst kunstschaffend werden kann. Im Gegenzug 
müsste aber der/die Künstlerin, die die 
Gemeininfrastruktur nutzt, ihre "Kunst" auch 
grossteils copyleft kostenlos der Gesellschaft 
zur Verfügung stellen.

Für mich ist ein Grossteil der "Kunstszene" eine 
verlogene, elitäre, reaktionäre Partie ....

Sehr skurril finde ich immer die Berufung auf die 
"Freiheit der Kunst" wenn es eigentlich um die 
"Meinungs- bzw. Ausdrucksfreiheit" geht, die 
allen Menschen zustünde und nicht nur den 
"Künstlern". Das ist dann auch nur eine halbe 
Sache.

Es ist ja bezeichnend, dass die 
bürgerliche/kapitalistische Trennung in 
Kunstproduzenten und Kunstkonsumenten  im 
allgemeinen nicht überwunden wird und kaum echte 
Diskussionen stattfinden, wo auf kritische 
Einwürfe auch ehrlich und offen eingegangen wird.

Ich finde auch nicht unbedingt etwas schlechtes 
daran, wenn "Kunst" zu einem Gutteil eine Ware 
wie jede andere ist, wenn alle Menschen bloss 
sich diese "leisten" können. Ärgerlich finde ich 
wenn in aufgeblasenen Elaboraten so getan wird, 
als sei dies nicht der Fall, als stünde "Kunst" 
ausserhalb/über der vorherrschenden Gesellschaft.

Ich sehe wohl, dass durchaus in Detailfragen 
versucht wird "Kapitalismus" zu überwinden, aber 
selten das auch als ganzes Projekt, das allen 
Menschen offen stehen soll, deklariert wird.

Als Milderungsgrund für die Kritik möchte ich 
aber auch anmerken, dass mittlerweile es kaum 
noch möglich ist - es  wohl auch nie war - sich 
völlig aus der vorherrschenden "Gesellschaft" 
heraus zu emanzipieren. Gut möglich, dass genau 
mit dem was als "neoliberale Kunst" kritisiert 
wird, Ausstieg aus dem "Neoliberalismus" versucht 
wird., bloss dass es für andere nicht als solches 
erkennbar ist.

Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at 
Die Okt 4 00:51:10 CEST 2005</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So manches was sich &#8220;Kunst&#8221; nennt ist wohl eher<br />
ein lässiger Schmäh um sich - völlig verständlich<br />
- aus dem kapitalistischen Dasein zu<br />
verabschieden. Dazu soll wohl die bedingungslose<br />
Grundsicherung, oder besser noch: Grundsicherung<br />
+ Wohlstandsbeteiligung für alle das sein als ein<br />
paar Krümmel aus der &#8220;Kunstföderung&#8221;.</p>
<p>Ich würde prinzipiell einen Grossteil der<br />
&#8220;Kunstförderung&#8221; auflösen und durch die<br />
bedingungslose Grundsicherung für Alle (also auch<br />
&#8220;Nichtkünstler&#8221;) + kostenloser Zugang zur<br />
Kunstinfrastruktur (Ausbildung, Material,<br />
Werkstätten/Räume, Geräte, -&#8230;) wie der Zugang<br />
zu den &#8220;Produktionsmitteln&#8221; allgemein zu<br />
ersetzen, sodass jeder Mensch der will, auch<br />
selbst ohne wenn und aber und Arschkriechen<br />
selbst kunstschaffend werden kann. Im Gegenzug<br />
müsste aber der/die Künstlerin, die die<br />
Gemeininfrastruktur nutzt, ihre &#8220;Kunst&#8221; auch<br />
grossteils copyleft kostenlos der Gesellschaft<br />
zur Verfügung stellen.</p>
<p>Für mich ist ein Grossteil der &#8220;Kunstszene&#8221; eine<br />
verlogene, elitäre, reaktionäre Partie &#8230;.</p>
<p>Sehr skurril finde ich immer die Berufung auf die<br />
&#8220;Freiheit der Kunst&#8221; wenn es eigentlich um die<br />
&#8220;Meinungs- bzw. Ausdrucksfreiheit&#8221; geht, die<br />
allen Menschen zustünde und nicht nur den<br />
&#8220;Künstlern&#8221;. Das ist dann auch nur eine halbe<br />
Sache.</p>
<p>Es ist ja bezeichnend, dass die<br />
bürgerliche/kapitalistische Trennung in<br />
Kunstproduzenten und Kunstkonsumenten  im<br />
allgemeinen nicht überwunden wird und kaum echte<br />
Diskussionen stattfinden, wo auf kritische<br />
Einwürfe auch ehrlich und offen eingegangen wird.</p>
<p>Ich finde auch nicht unbedingt etwas schlechtes<br />
daran, wenn &#8220;Kunst&#8221; zu einem Gutteil eine Ware<br />
wie jede andere ist, wenn alle Menschen bloss<br />
sich diese &#8220;leisten&#8221; können. Ärgerlich finde ich<br />
wenn in aufgeblasenen Elaboraten so getan wird,<br />
als sei dies nicht der Fall, als stünde &#8220;Kunst&#8221;<br />
ausserhalb/über der vorherrschenden Gesellschaft.</p>
<p>Ich sehe wohl, dass durchaus in Detailfragen<br />
versucht wird &#8220;Kapitalismus&#8221; zu überwinden, aber<br />
selten das auch als ganzes Projekt, das allen<br />
Menschen offen stehen soll, deklariert wird.</p>
<p>Als Milderungsgrund für die Kritik möchte ich<br />
aber auch anmerken, dass mittlerweile es kaum<br />
noch möglich ist - es  wohl auch nie war - sich<br />
völlig aus der vorherrschenden &#8220;Gesellschaft&#8221;<br />
heraus zu emanzipieren. Gut möglich, dass genau<br />
mit dem was als &#8220;neoliberale Kunst&#8221; kritisiert<br />
wird, Ausstieg aus dem &#8220;Neoliberalismus&#8221; versucht<br />
wird., bloss dass es für andere nicht als solches<br />
erkennbar ist.</p>
<p>Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at<br />
Die Okt 4 00:51:10 CEST 2005</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-246</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 10:18:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/#comment-246</guid>
		<description>fairsharing.defairsharing.defairsharing.defairsharing.de-------- Original Message --------
Subject: [monochrom] http://www.fairsharing.de/
Date: Thu, 28 Jul 2005 23:16:16 +0200
From: Martin Mair 
To: bagasch at monochrom.at

gegen Kriminalisierung von Filesharing/Privatkopien
UND für eine Kulturflatrate - endlch eine
intelligentere Initiative in Sachen FileSharing

http://www.fairsharing.de/
----------------------------------------------


Das Fairsharing- Netzwerk

Wir sind ein Netzwerk verschiedener Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen. Ziel unserer gemeinsamen Arbeit ist, die 
Kulturflatrate als Alternative in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Um effektiv arbeiten zu können, haben wir zunächst eine inhaltliche Grundlage erarbeitet. Da wir außerdem unsere Arbeit 
so transparent wie möglich gestalten wollen, findet ihr hier ein Papier, in dem wir Entscheidungsregeln etc. 
festgehalten haben. (http://www.fairsharing.de/ueber-uns/basicstr.php)

http://www.fairsharing.de/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>fairsharing.defairsharing.defairsharing.defairsharing.de&#8212;&#8212;&#8211; Original Message &#8212;&#8212;&#8211;<br />
Subject: [monochrom] <a href="http://www.fairsharing.de/" rel="nofollow">http://www.fairsharing.de/</a><br />
Date: Thu, 28 Jul 2005 23:16:16 +0200<br />
From: Martin Mair<br />
To: bagasch at monochrom.at</p>
<p>gegen Kriminalisierung von Filesharing/Privatkopien<br />
UND für eine Kulturflatrate - endlch eine<br />
intelligentere Initiative in Sachen FileSharing</p>
<p><a href="http://www.fairsharing.de/" rel="nofollow">http://www.fairsharing.de/</a><br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Das Fairsharing- Netzwerk</p>
<p>Wir sind ein Netzwerk verschiedener Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen. Ziel unserer gemeinsamen Arbeit ist, die<br />
Kulturflatrate als Alternative in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.</p>
<p>Um effektiv arbeiten zu können, haben wir zunächst eine inhaltliche Grundlage erarbeitet. Da wir außerdem unsere Arbeit<br />
so transparent wie möglich gestalten wollen, findet ihr hier ein Papier, in dem wir Entscheidungsregeln etc.<br />
festgehalten haben. (http://www.fairsharing.de/ueber-uns/basicstr.php)</p>
<p><a href="http://www.fairsharing.de/" rel="nofollow">http://www.fairsharing.de/</a></p>
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