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Nachdem ich bekennender Anhänger des professionellen Dilletantismus bin,
hier mal wieder meine Meinung zu den ganzen Thema aus ökonomischer Sicht
(lang lebe Wikipedia.org). Ich habe nur ein klein wenig Marx gelesen und
was ich über Ökonomie weiß, habe ich durch meine Diskussionen mit linken
Ökonomen zum Thema gerechter Preis Freier Software erfahren.
Aber was wir für das NetzNetz Fördermodell im Kern brauchen ist ein
ökonomischer Prozess bzw. System welcher den Wert von Netzkunst bestimmt
(Wie auch immer der aussieht),
Wobei der Begriff Wert http://de.wikipedia.org/wiki/Wert vor allem in der
Ökonomie mit Geldwert gleichgesetzt wird, weshalb der Begriff Wert bzw.
Bewertung in einer abseits einer auf puren Vermarktung orientierten
Kunstszene meist ein extrem verpönter Begriff ist.
Einer der Merkwürdigkeiten einer digitalen, wissensbasierenden
Gesellschaft ist jedoch, dass sich plötzlich Dinge ohne nennenswerten
Aufwand produzieren lassen und daher die bisherigen Preis bzw.
Wertbildungsmechanismen versagen. Für Dinge wie Software, CDs, DVDs aber
z.B. auch Medikamente gibt es keine wirklichen Wertbildungsmechanismen
mehr. Es gibt nur mehr eine handvoll großer Produzenten, die von ihrer
Seite aus willkürliche Werte = Preis festsetzen und den Konsumenten nur
die Möglichkeit bieten diesen Wert zu akzeptieren oder zu boykotieren
(oder sich die Dinge illegal anzueignen).
Das führt jedoch zu einem unvollkommen nicht funktionierenden Markt, der
ständig zu kollabieren droht. Denn sobald ein Marktteilnehmer ein neues
Produkt auf den Mark bringen (z.B.: Boygroup Bands), ziehen sofort alle
andere Produzenten nach und versuchen das selbe Produkt, zum selben
willkürlichen Preis auf den Markt zu bringen (z.B. den 100sten Thake That
Clone) bis sich die Sache Pyramidenspiel mässig nicht mehr funktioniert,
bzw. es die Konsumenten so satt haben, dass sie auf ihr einziges anderes
mögliche Verhalten umsteigen: Boykott bzw. Nichtkaufen.
Einer der spannendsten Dinge bei Freier Software ist die geldunabhängige
Wertbildung. Natürlich hat Freie Software einen Nutzwert, den man dem
Entwickler direkt finanziell abgelten könnte. Die Kernidee Freier Software
ist es jedoch, dass in Summe alle von der Erhöhung des Nutzwertes
(=Funktionalität) der Software für alle und nicht durch finanzielle
Abgeltung eines einzelnen profitieren. Dementsprechend verlangt die GPL
von den Usern bzw, den Entwicklern, eine Erhöhung des Nutzwertes
(=Patches) weiterzugeben, verzichtet dafür aber auf die direkte
finanzielle Abgeltung der Leistung.
Durch den enormen Nutzwert Freier Software ensteht aber eine enormer
Markt, der es jedem und nicht nur wenigen Einzelnen erlaubt diesen Nutzen
kommerziell zu vermarkten. Nachdem diese Vermarktungsmöglichkeit aber
niemand exklusiv hat, entsteht ein relativ gut funktionierender Markt und
es gibt Marktteilnehmer, welche die Entwicklung Freier Software massiv
finanziell unterstützen, um sich gegenüber den anderen Marktteilnehmern
temporär einen Know-How Vorsprung sichern zu können, den sie aber GPL sei
Dank wieder weitergeben müssen (Man müsste einmal die Entwicklung Freier
Software mit Schwundgeld vergleichen).
Was für das NetzNetz Fördersystem bedeutet: Wir brauchen einen Markt,
welcher den Wert von Netzkunst bewertet. Wobei es vollkommen offen ist,
wie sich diese Wert definiert oder zu verstehen ist. Denn Ziel einer
Förderung sollte es sein Dinge zu ermöglichen die Sinnvoll sind, und nicht
darin bestehen ihren finanziellen Wert zu bestimmen. Dementsprechend
breitgestreit sind auch die Wert bzw. Bewertungsbegriffe, mit denen wir es
in der bisherigen Diskussion rund um das Förderungssystem zu tun gehabt
haben.
Dadurch laufen wir aber in eine philosophisch, politische und ökonomische
Grundsatzdebatte hinein: Glauben wir an funktionierende, sich selbst
regulierende vollkommene Märkte
http://de.wikipedia.org/wiki/Vollkommener_Markt im Bereich der Netzkultur
?
Wenn nicht brauchen wir, ein striktes, gut durchdachtes Bewertungssystem,
welches dem Einzelnen vorgibt wie er zu bewerten hat und ihm nur die Wahl
lässt, ob die Kriterien auf eine bestimmte Gruppe bzw. Projekt zutreffen
oder nicht. Dadurch schränken wir aber die Bewertungs und
Beteiligunsmöglichkeiten des Einzelnen massiv ein, weil der Einzelne am
eigentlichen Wert bzw. Bewertungsfindungsprozess nicht mehr teilnehmen
kann, sondern in einen autokratischen vorgegebenen Bewertungsprozess mit
vergegebenen Kriterien hineingequetscht wird.
Weshalb ich ein auf Personen und Vertrauen bezogenes Reputationssystem für
besser halten würde. Dadurch hätte jeder die Möglichkeit, sein eigenes
Bewertungssystem zu erfinden. Bzw. es würde bei der Einführung vom
MicroKuratoren (in SuperTrust nenne ich sie Trustees) die Möglichkeit
bietet, dass jeder Trustee sein persönliches Bewertungssystem präsentiert
und jeder dem Trustee sein Vertrauen aussprechen kann, dessen
Bewertungssystem er für am sinnvollsten hält.
Wir können natürlich versuchen eine Mischform aus beiden zu kreieren, ich
habe aber absolut keine Ahnung, wie dies sinnvoll gelingen könnte. Außer
wir kommen auf die Idee, ein vorgegebenes Bewertungssystem mit ein bischen
Voting behübschen zu wollen.
Andreas.Trawoeger Die Aug 2 15:00:46 CEST 2005
10 Comments so far
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So manches was sich “Kunst” nennt ist wohl eher
ein lässiger Schmäh um sich - völlig verständlich
- aus dem kapitalistischen Dasein zu
verabschieden. Dazu soll wohl die bedingungslose
Grundsicherung, oder besser noch: Grundsicherung
+ Wohlstandsbeteiligung für alle das sein als ein
paar Krümmel aus der “Kunstföderung”.
Ich würde prinzipiell einen Grossteil der
“Kunstförderung” auflösen und durch die
bedingungslose Grundsicherung für Alle (also auch
“Nichtkünstler”) + kostenloser Zugang zur
Kunstinfrastruktur (Ausbildung, Material,
Werkstätten/Räume, Geräte, -…) wie der Zugang
zu den “Produktionsmitteln” allgemein zu
ersetzen, sodass jeder Mensch der will, auch
selbst ohne wenn und aber und Arschkriechen
selbst kunstschaffend werden kann. Im Gegenzug
müsste aber der/die Künstlerin, die die
Gemeininfrastruktur nutzt, ihre “Kunst” auch
grossteils copyleft kostenlos der Gesellschaft
zur Verfügung stellen.
Für mich ist ein Grossteil der “Kunstszene” eine
verlogene, elitäre, reaktionäre Partie ….
Sehr skurril finde ich immer die Berufung auf die
“Freiheit der Kunst” wenn es eigentlich um die
“Meinungs- bzw. Ausdrucksfreiheit” geht, die
allen Menschen zustünde und nicht nur den
“Künstlern”. Das ist dann auch nur eine halbe
Sache.
Es ist ja bezeichnend, dass die
bürgerliche/kapitalistische Trennung in
Kunstproduzenten und Kunstkonsumenten im
allgemeinen nicht überwunden wird und kaum echte
Diskussionen stattfinden, wo auf kritische
Einwürfe auch ehrlich und offen eingegangen wird.
Ich finde auch nicht unbedingt etwas schlechtes
daran, wenn “Kunst” zu einem Gutteil eine Ware
wie jede andere ist, wenn alle Menschen bloss
sich diese “leisten” können. Ärgerlich finde ich
wenn in aufgeblasenen Elaboraten so getan wird,
als sei dies nicht der Fall, als stünde “Kunst”
ausserhalb/über der vorherrschenden Gesellschaft.
Ich sehe wohl, dass durchaus in Detailfragen
versucht wird “Kapitalismus” zu überwinden, aber
selten das auch als ganzes Projekt, das allen
Menschen offen stehen soll, deklariert wird.
Als Milderungsgrund für die Kritik möchte ich
aber auch anmerken, dass mittlerweile es kaum
noch möglich ist - es wohl auch nie war - sich
völlig aus der vorherrschenden “Gesellschaft”
heraus zu emanzipieren. Gut möglich, dass genau
mit dem was als “neoliberale Kunst” kritisiert
wird, Ausstieg aus dem “Neoliberalismus” versucht
wird., bloss dass es für andere nicht als solches
erkennbar ist.
Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at
Die Okt 4 00:51:10 CEST 2005
Werkvertrag offenbar (wäre dann auch nicht so
üppig nach Abzug von Sozialversicherung und
Steuern (für jene, denen das viel Geld erscheint)
Es sollte schon die Möglichkeit bestehen das als
Anstellungsverhältnis zu machen, dann dann
erwirbt mensch sich wenigstens das Anrecht auf
die Arbeitslose bzw. später dann Notstandshilfe,
was eine gewisse Grundsicherung sein könnte
(allerdings beim Gücksspiel in Sachen
Bemessungsgrundlage(dank ex-Gewerkschafter und
Ex-Sozialminister Hessoun von den Roten - wer im
21. Halbjahr arbeitslos wird bei dem ist
Bemessunggrundlage das vorletzte KALENDERJAHR,
wer im 2. Halbjahr arbeitslos wird, bei dem ists
das letzte Kalenderjahr - Anspruchgrundlage und
Bemessungsgrundlage fallen also komplett
ausseinader! (ich bin da auch schon einmal
eingefahren :-(()) und muss vorher genau
kalkuliert werden, was mensch dann wirklich
bekommt
Eine Wahl ist insoferne bedenklich, als dadurch
alte bestehende Strukturen nur erhalten werden,,
z.B. der absolut verschwindend geringe
Frauenanteil und MigrantInnenanteil. Das kann
beim Votingsystem aber leider auch so bleiben.
Das Verfahren an sich ist noch lange keine Lösung
für alle Probleme, was dazu gehört ist wohl auch
das politische Verständnis, und da liegen
möglicherweise die wirklichen
Knackpunkte/Differenzen verborgen.
Die “Szene” hier schient mir doch relativ homogen
zu sein, und da sollten wohl die Alarmglocken
läuten. Diversität und Abbau von Zugangsbarrieren
ist für mich da auf jeden Fall ein wichtiges
Thema.
Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at
Mon Nov 14 15:08:22 CET 2005
das ist die krux mit der subventionskultur, dass das verhältnis zwischen
leistung und gegenleistung verschwindet.
wenn etwas zur selbstverständlichkeit wird, verliert es an stellenwert
und die, die nicht subventioniert werden haben dann das nachsehen, da
niemand bereit ist einen kostendeckenden preis zu bezahlen.
vorschläge zur änderung (z.b. grundeinkommen für alle und die
dazugehörige finanzierung) sind hochwillkommen
wechselstrom - christoph theiler wechselstrom at machfeld.net
Don Nov 24 13:23:03 CET 2005
Also wenn ich memoriere, wie oft gestern bei der
Veranstaltung der IG Kultur zur Verleihung des
Innovationspreises dem grosszügigen Stifter, der
Gemeinde Wien, gedankt wurde anstatt offensiv ein
RECHT auf mehr Geld statt Gnadenakte und
Wettbewerbe einzufordern, dann erübrigt sich wohl
jede Diskussion.
Demokratie mit der Herrschaft/Dikatatur der
Mehrheiten zu verwechseln, ist wohl das
Grundproblem. Ein Wettbewerb kann nie
demokratisch sen, denn es kann wohl nicht das
reale Interesse des Volkes sein in Gewinner und
Verlierer die leer ausgehen aufgeteilt zu werden.
Es darauf daher von vorneherein nicht die
Beschränkung der Anzahl der geförderten Projekte
geben, warum sollen wir nicht übereinkommen, dass
es für alle zumindest einen kleinen Beitrag zur
noch immer ausstehenden Grundsicherung
(bedingungsloses Grundeinkommen + bedingungsloser
Zugang zu kooperativ genutzten Gurndressourcen)
geben soll.
Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at
Fre Dez 2 15:33:08 CET 2005
1923 - $€X fuer jede/n
es geht hier darum, neue modelle zur foerdervergabe zu entwickeln, mit der
folge,
dass endlich “diese netzkuenstler” auf gleichen nenner gestutzt werden,
unabsichtlich oder absichtlich, dies sei dahingestellt,
nichzdestotrotz kann ich mir zb keinen internet anschluss leisten,
geschweige denn eventuelle reparaturen in/an/usw - da ich nicht mal
arbeitslose vom staat erhalte,
und da scheint es mir umso logischer, endlich das schon lange diskutierte
grundeinkommen endlich zu verwirklichen,
denn was ist fairer, als die gleiche summe fuer alle? - NICHZ!
DAS IST LOGIK!
(wahrlich denn auch in der bibel steht es schon, nehmet und esset ALLE
davon…)
so genug klerikales opiat, aber, um mal in die gegenwaertigere zeit zu
blicken,
also ganz im sinne von bourdieu die regeln des spiels im arbeits- und
kunstfeld diskursiviert,
d.h. die regeln bewusst hinterfragt .
also, nicht falsch verstehen, ich will keine zwietracht saeen, und keine
neue schwanzlaengen verglichen,
was ich will, ist ein modell, wo sich nacher alle mit respekt und hoeflichem
gleichmut in die augen blicken koennen,
um zu sagen,
JA, ES WAR EIN GUTES EXPERIMENT…
thx
st. marx hafner
+error
http://pluserror.org
neues at gmx.at neues at gmx.at
Sat Apr 22 11:07:40 CEST 2006 mond-discuss
ich persönlich fände es in diesem sinne am ehrlichsten, wir blasen das
CG ab und geben jeder und jedem den gleichen anteil der 125000.-
das wäre unter den jetzigen voraussetzungen die gerechteste lösung.
alternativ könnten sich auch alle gewinner des CG zu einem
grundsicherungsfonds zusammenschliessen und die über diesen anteil
hinausgehende summe der gewinnerInnen an bedürftige auszahlen.
das würde jeden streit über verteilungsgerechtigkeit beenden
joerg piringer joerg at piringer.net
Sat Apr 22 16:15:39 CEST 2006 mond-discuss
Nachdem mir meine mailbox von Mana diskussionen zugemüllt wird, und ob
jetzt wer wieviel kriegen soll und überhaupt fair und so und spielt doch
ganz lieb, will ich auch meinen senf zu der Sache mal abgeben.
Mana hat ein Grundsätzliches Problem: Geld.
Für viele Menschen wäre es uninteressant bandbusse und ähnliche
strategien zu fahren würde nicht geld rausschauen.
Für manche Menschen und Projekte ist es nett geld aus dem Fördertopf zu
bekommen, für andere Künstler ist wiederum das geld daraus
Lebensnotwendig.
Was tun? Solang es Geld gibt, werden die, die nicht viel Probleme mit
geld haben auch darum ansuchen. Es darf kein Geld ausgezahlt werden, um
was es einigen Künstlern geht, ist die sicherung ihrer Existenz als
Mensch. Die Gedanken, die ich mir in den letzten Tagen gemacht habe
laufen in richtung Grundsicherung für Künstler, die nicht in Geld
sondern in Form von Wohnungen etc. zur Verfügung gestellt werden. Hier
werden sich nur Menschen bewerben, die eine solche Förderung tatsächlich
brauchen. Weiters würde eine Geographische nähe der Künstler zueinander
evtl. auch deren Vernetzung fördern, wodurch diese dann in der lage
wären eigene Bandbusse zu organisieren, falls wieder einmal jemand auf
die schnapsidee kommt geld per glücksspiel zu verteilen.
Christoph Kummerer schreibt, er sieht den Zweck dieser Förderung nicht
darin, dass Künstler dadurch Mieten zahlen und wurschtsemmeln kaufen,
doch anscheinend sehen es manche anders, ich auch. Denn erst die deckung
der Grundbedürftnisse der Künstler ermöglicht ihnen das Arbeiten. Wenn
jemand 8h am tag arbeiten muss um sein Leben finanziell auf halbwegs
sichere Beine zu stellen, bleibt wenig zeit sich mit anderen Dingen
intensiv zu beschäftigen. Wenn wir schon innovativ mit der
fördermittelvergabe sind, warum dann nicht gleich ganz innovativ. Für
125000 Kriegt man schon was schönes über ein jahr.
Michael Bauer mihi at lo-res.org
Sun Apr 23 02:19:15 CEST 2006 mond-discuss
das sind projektförderungen.
üblicherweise gibt es aber noch diverse andere förderungen:
jahresförderungen, arbeitsbehelfförderungen, verbreitungsförderung,
reisekostenförderung und am allerwichtigsten stipendien.
das CG hat einfach stipendien verteilt.
und stipendien sind eben ohne projektantrag und den ganzen restlichen
mist, der üblicherweise das leben jedeR künstlerIn zeitweilig in einen
bürojob verwandelt.
gegen soviel unsinn und halbwahrheiten, wie üblicherweise in einem
projektantrag stehen war das CG ja ein hort der rationalität.
meine meinung dazu ist einfach, dass stipendien oder eine generelle
grundsicherung der einzige weg sind, wirklich freie kunst zu unterstützen.
joerg piringer joerg at piringer.net
Sam Jul 8 23:42:38 CEST 2006
ich habe einen änlichen Gedankengang gehabt während ich meine Homepage begann ein zu richten…
Im kleinen Rahmen erst einmal eine Dienstleistungskooperative zu schaffen - da ja der Warenverkehr für immer weniger Arbeit sorgt….
Also Dienstleistungen immer mehr in den Vordergrund unserer gesellschaftlichen zukünftigen Arbeitsprozesse sein werden…..
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Date: Thu, 28 Jul 2005 23:16:16 +0200
From: Martin Mair
To: bagasch at monochrom.at
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Comment by kanonmedia 12.07.06 @ 11:18 am