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wer soll die zeit
opfern, um, neben einem öffentlichen auftrag, den er/sie als künstlerin
ohnehin schon zu erfüllen hat, meist fulltime und unter prekären
arbeits- und lebensverhältnissen, an einem spiel teilzunehmen?
das, unter vollem partizipativen einsatz und nur mit etwas glück,
maximal 10.000 euro im jahr bringt. das sind weniger als 1000 euro im
monat!
Stefan Lutschinger Son Aug 28 21:51:33 CEST 2005
10 Comments so far
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Ist da nicht der Aufwand aus der Unzahl von
Projekttöpferln die richtigen zu finden,
anzubohren, Projektpartner zu finden nicht schon
grösser als der Aufwand fürs Projekt?
Das Leben scheint ja bald nur noch aus der
Aufrechterhaltung des “Overhead” zu bestehen.
Erinnert mich irgendwie an den Wust an
Firmengeflechten rund ums AMS, wo
“Arbeitsmarktpolitik” simuliert wird, damit ja
nicht die Grundfrage nach den Grundorganisation
von Wirtschaft selbst bzw. der Reichtums- und
Machtverteilung gefragt wird.
Für mich wird die Forderung nach einem
ordentlichen Grundeinkommen, Vergesellschaftung
der Produktionmittel und kooperativer Nutzung der
Infrastrukturen nur dringlicher, dann brauch ich
all die Ministerien, Programmrichtlinien,
Formulare, Kuratoren, und sonstigen
Gschistigaschasti nicht mehr.
Leider ist die Einsicht in die Möglichkeiten
einer kooperativen, selbstorganisierten
Gesellschaft noch nicht sehr verbreitet.
Martin Mair mm at mediaweb.at
Don Okt 6 16:04:18 CEST 2005
na servas - Johannes! und Leo! - moechtet ihr euch als totengraeber
profilieren?
mensch muss kein googler sein, um zu wissen, dass MANA (polynes.) nach der
vorstellung der suedseeinsulaner eine geheimnisvolle, uebernatuerliche
kraft in menschen, tieren und dingen bezeichnet, die aussergewoehnliches
bewirkt.
!?!?!?
auch wenn das die frau mit dem doppelnamen hier nicht gerne liest:
soll ich mich gleich anschiffen?
das “ist wohl eher ein lässiger Schmäh um sich - völlig verständlich - aus
dem kapitalistischen Dasein zu verabschieden” - wie es Martin Mair
formulieren wuerde.
und waere genug grund fuer netTime, in wien die wiederkehr ´der
kalifornischen netzideologie´ zu orten.
von wegen: “In den letzten Wochen beschäftigten sich einige der
interessantesten US-amerikanischen Blogs im Kontext von Netzavantgarde,
Medienkunst und einer kritischen Theorie der digitalen Gegenwart mit dem
Projekt. Warum?”
auch wenns ´nur´ fuer die oeh-zeitschrift “progress” geschrieben wurde:
musstet ihr die jungen menschen so verarschen? -
und dazu noch ein schlechtes beispiel geben, wenn ihr etwa schreibt:
“… - wurde dem Stadtrat von der Community präsentiert und von diesem
akzeptiert.”
HA! - oder
“Tatsächlich gibt also der Wiener Stadtrat nun also einen Teil der Kontrolle
aus der Hand und lässt die ProduzentInnen einer Kunst- und Kulturform selbst
bestimmen - ”
HA! - mein anschiffen nimmt kein ende!
keine ahnung, welche existenziellen umstaende den Johannes G. in letzter
zeit ´so flach gemacht haben´-
aber Leo! - ich beschwoere dich - zuspruch und unterstuetzung fuer das
ganze - na klar -, aber lass dich doch nicht fuer derart ´schleimige´
formulierungen einspannen !!!
kurzum “der vieldiskutierte softwareunterstützte “Neuentwurf zur Förderung
der Netzkultur” ist nicht innovation, sondern schlichtweg eine
´anforderung´, um die vorliegende komplexitaet zu reduzieren, d.h. zu
selektieren. und zwar ungeachtet der unterschiedlichen praeferenzen und
praktiken.
netzkulturen kennen weder fachgremien noch beamten/innen mit doppemname,
die bestimmen, was ´netzkultur´ ist - ein totaler widerspruch.
Martin Mair hat es in seinem mail schon angesprochen. das eigentliche thema
hier ist die diskussion um ´grundeinkommen´.
euer schlechtes beispiel - Johannes und Leo! - ist in diesem fall, den
jungen menschen (den leserInnen der oeh-zeitung) ´den kniefall vor der
hegemonie´ als innovation und fortschritt zu verkaufen -
ohne tiefgreifend ´radikale´ forderungen! - genau das liebt die
laengst neoliberalkompatible sozialdemokratie.
FER f.e.r at sil.at
Mit Okt 5 22:15:14 CEST 2005
Als Anhänger Freier Software würde ich Geld als ein defektes Produkt
bezeichnen, welches gefixt gehört. Eines der größten Nachteile von Geld
ist, dass man es nicht beliebig verfielfältigen kann. Geld ist daher in
sich exklusiv und Exklusivität bedingt zentrale Systeme (es kann nur eine
Notenbank pro Währung geben). Man kann diese Zentralität mehrfach
zerstückeln, aber ein wirklich dezentrales System wird daraus nie eines
entstehen.
NetzNetz ist drauf und drann theoretischen Schiffbruch zu erleiden.
Anstatt uns in Ruhe zu überlegen, was NetzNetz ist und wie die Kooperation
bzw. Entscheidungsfindung innerhalb von NetzNetz erfolgt, sind wir in
einem enormen Stress geraten bis Ende des Jahres irgendein Votingsystem
auf die Beine zu stellen.
Dadurch entsteht ein 10 Negerlein Spielchen, bei dem sich immer mehr
Personen verabschieden, weil aus Zeitnot immer weniger Personen immer mehr
entscheiden und dadurch immer mehr Personen persönlich beleidigt sind,
weil sie in die Entscheidungsfindung nicht einbezogen worden sind.
Andreas.Trawoeger at wgkk.at Andreas.Trawoeger at wgkk.at
Fre Okt 14 16:22:44 CEST 2005
Ich hoffe nach diesen und folgenden Zeilen habe ich nach wie vor
Chancen auf Fördermittel aus diversen Kassen, zumal ich ja bis heute
noch nie auch nur einen Cent bekommen habe und kann mich nach wie vor
bei meinen Freunden in Wien und dem Rest von Österreich blicken lassen.
Netbase, Netznetz & die Politik.
Simon Häfele an Produzierende und Verantwortliche in und um
Wien/Österreich/EUROPE.
Sommer 2005.
Liebe NetznetzlerInnen,
Liebe KritikerInnen,
Liebe PolikterInnen,
Mit diesem Schreiben, möchte ich gerne den derzeitigen Stand meiner
persönlichen Meinung, zu dem laufenden Prozess der
Netzkulturen-Fördervergabe-System-Neu-Über-Arbeitung, bekannt geben.
Da hoffe ich, dass Sie sich beim konzentrierten Lesen nicht angegriffen
fühlen, sollte ich es mir herausnehmen, Ihren verehrten Namen zu
erwähnen. Es ist bestimmt nicht persönlich gemeint, sondern einfache
eine Notwendigkeit um Sachverhalt und Zusammenhänge zu verdeutlichen.
Zumindest seit 12 Monaten beschäftige ich mich, primär aus Interesse,
intensiv mit einem neuen Modell zur gerechten Verteilung von
Fördermitteln, für eine sich ständig in Bewegung befindende, und stark
wachsende Netzkulturen Szene in Wien.
Dank der “Stadt Wien” durfte ich das, vor zwei Wochen, sogar gegen
eine, nicht so genau berechnete Aufwandsentschädigung von etwa 3 Euro
pro Stunde tun.
Dafür möchte ich mich noch einmal ausdrücklich beim “Stadtkulturamt”
und Herrn Thomas Thurner alias Team Teichenberg bedanken! Die
Verpflegung in dem Seminarhotel war sehr gut. ( Abgesehen von der
kleinen Bauchgrippe. )
PS: Sollte sich an dieser Stelle jemand über den genannten Stundensatz
wundern, dann sei ihm gesagt, dass ein solcher Betrag, als “Bezahlung”
für Kulturschaffende, in Bereich der Netzkulturen, als auch anderen
kulturellen “Randbereichen”, bereits als hoch anzusehen ist.
Da ich in dem Seminarhotel in Reichenau, zusammen mit ca. 30 anderen
Personen, ja sozusagen im Auftrag von “Wien Kultur” an Möglichkeiten
zur elektronischen Abbildung eines neuen Förder-Modells arbeitete,
finde ich es nur fair, meine dort entstandene Meinung dazu, den
Mitgliedern des betroffenen Kulturraums zugänglich zu machen. Nach
einer demokratischen (”Deligated Voting”) Abstimmung innerhalb der
Gruppe, lautet der Arbeitstitel für das Kernmodul Fördersystems (die
“Network Grants”) jetzt “MANA.”
Um einigen kursierenden Missverständnissen entgegenzuwirken möchte ich
an dieser Stelle eine erklärende Begriffsdefinition einfuegen. Die
Gruppe, die das System erarbeitet, hat sich über eine Prozess Namens
“Netznetz” zusammen gefunden, allerdings ist “Netznetz” nicht das
Fördersystem selbst, als auch nicht die das System entwickelnde
Personengruppe. Zu “Netznetz” gehöret per Definition jeder der sich
“Netznetz” zugehörig fühlt und / oder auf der liste at netznetz.net
mitliest bzw. in dem Kollaborationswerkzeug http://netznetz.net/wiki/
mitschreibt.
MANA als auch das “neue Wiener Netzkulturen Fördermodell” als ganzes
ist separat zu betrachten und beurteilen.
Einleitend stelle ich einige mir bekannte Hintergrundinformationen
bezüglich der “Wiener Situation” dar, die die Entwicklungen der letzten
Jahre betreffen. Sollte ich mich in der bei der Darstellung der
Sachverhalte irren, so bitte ich Sie mich als auch die Liste darüber zu
informieren um die Details zu korrigieren.
Soweit mir das bekannt ist, entstanden nach den letzten Bundeswahlen,
grosse Finanzierungsprobleme in dem Sektor der Netzkunst und -kultur
(im speziellen von der Public Netbase). Nach dem Regierungswechsel und
der damit in Zusammenhang stehenden Streichung der Bundesförderung für
die (Public) Netbase aka t0 gingen die “Kunst- Kultur
Interessengemeinschaften” auf die Barrikaden.
Worüber ich keine Information habe ist, wie es anderen im
Netzkulturbereich schaffenden Gruppierungen nach dem Paradigmenwechsel
ergangen ist. Es mag viele Gründe geben, warum darüber keine
Informationen kursieren. Meiner Mutmassung nach, gab es zu jenem
Zeitpunkt keine weiteren Zusammenschlüsse mit der selben Medienpräsenz
und Politkraft, wie jenen um Herrn Konrad Becker.
Den beachtlicher Leistungen verschiedenster Netzkulturinitiativen in
Wien sei Dank erfreut sich der Kultursektor “Netzkulturen” heute stark
steigende Aufmerksamkeit. (Der Dank includiert selbstverständlich die
nach wie vor sehr wichtige (Public) Netbase.)
Aufgrund National sowie international, stetig steigenden
Besucherzahlen, auf Veranstaltungen wie z.B. der gerade bevorstehenden
Ars Electronica, kann man mit ruhigem Gewissen Netzkultur und
Medienkunst als die aufstrebendsten Sektoren im zeitgenössischen Kunst-
und Kulturschaffen betrachten. Auch in Wien interessieret sich ein
immer grösser werdender Personenkreis für das Experiment mit neuen
Medientechnologien, deren kritische Hinterfragung und Beleuchtung
gesellschaftlich Auswirkungen aktueller Informationstechnologien.
So ergab es ich im Herbst 2004, dass sich etwa 70 Initiativen aus dem
Netzkulturen Bereich fanden, um bei einer Ausstellung ihr, durch
unterschiedlichste Produktionsweisen geprägtes Schaffen, öffentlich
zugänglich zu machen.
Leider ist es derzeit so, dass dieser Kulturbereich, in Anbetracht des
steigenden Bedarfs stark unterfinanziert ist. Hinzu kommt, dass die
gemeinsame österreichische Interessenvertretung des Bereichs keinen
Bedarfsangleich mehr vornehmen kann, da das soggenannte “Konsortium
Netzkultur” a) vermutlich Aufgrund von mangelnden Ressourcen nicht mehr
auf Anfragen der produzierenden Gemeinschaft reagiert und b) es nach
meinem Gefühl seit Jahren versäumt für potenzielle neue Interessenten
Möglichkeiten des transparenten Zugangs zur schaffen.
Das “Konsortium Netzkultur” vergisst augenscheinlich darauf das EN an
das Wort Netzkultur(EN) anzuhängen.
Wenn ich darüber nachdenke wie diesen Handeln zustande kommt, komme ich
zu einem einfachen Schluss:
Wird für einen stark wachsenden Sektor kontinuierlich eher weniger als
mehr Geld zur Verfügung gestellt, so werden die Akteure automatisch
dazu gezwungen das besagte EN zu vergessen.
Die bereits Etablierten, zu Konsortien vereinten Produzenten, werden
mittels Budgetstreichungen seitens der Politik in die diese Position
gedrängt. Anstatt dass diesen erfahrenen Institutionen die Möglichkeit
geboten wird, ihr Wissen mit den aufstrebenden Mittproduzenten zu
teilen, (müssen) sie ihre Energie darauf verschwenden, sich gegenüber
neuen Initiativen zu schützen.
Allerdings ist dieser, durch verantwortliche “Stadt und
Staats-”Entwickler”" eingesetzte Mechanismus, nicht der alleinige
Grund, für den derzeit szenenintern als Prozess der “gegenseitige
Zerfleischung” bezeichneten Vorgang.
Marktwirtschaftlich bewusst eingesetzte “aktivierende / gesunde /
natürliche” Konkurrenz zwischen (eigentlich) gleichberechtigten
Unternehmungen die um einen Fördertopf und einen Marktanteil keilen
sind ein weiterer Faktor.
Gesellschaftliches Design duch Politik, daraus entstehende
selbstorganisation von Gegenbewegungen, die wiederum von den jungen
PolitikerInnen “eingkauft” werden, sind bewusste Mechanismen die von
den Machtinhabern zur Lenkung von Waehlerpotential eingesetzt werden.
Noch dazu ergibt sich der Vorteil, dass eine Gruppe von Gleichgesinnten
leichter lenkbar wird, wenn sie mehr an den inneren
Ressourcenverteilungen und Machtverhaeltnissverteilungen zu arbeiten
haben, anstatt sich nach aussen wenden zu können.
Hinzu kommt, das wienspezifisch gewachsene Probleme bestehen, die sich
durch möglicherweise zu korrigierendes agieren der Netbase ergeben
haben. Als grösstes Wiener ( in Spitzenzeiten mit bis zu 12
angestellten Mitarbeitern bestückten ) Unternehmen in diesen Sektor,
hat die Netbase jahrelang kleine Unternehmungen schlicht und einfach
geschluckt. Wenn Konrad Becker und Martin Wassermair, zusammen mit
vielen anderen, auch massgeblich daran beteiligt sein mögen dass Wien
so eine Vorreiterrolle in diesem Sektor spielt, so haben sie auch schon
vieles verunmöglicht. Ich bin mir sicher, dass das nicht so in ihrer
Absicht lag, und missbillige den stattfindenden politischen Missbrauch
durch die Stadt, Mithilfe der aktuellen Situation zu versuchen,
zwischen Netznetz und Netbase böses Blut zu schüren. Ich würde mir
wirkliche eine gemeinsame Lösung wünschen, Mithilfe der alle
beteiligten einigermassen Zufrieden in eine glorreiche Zukunft Richtung
Europa schauen können, ohne der ewigen Notwendigkeit sich ständig
gegenseitig auf den Füssen herumzutreten zu müssen. Wie sieht es aus
bei euch liebe Stadt, ihr redet doch immer von der Förderungswürdigkeit
und dem Potential der soggenannten Creative Industries. Ich arbeite in
einen Departure Projekt, es ist wirklich ein Graus diese angeblichen
Förderungen. Bitte überlegt euch mal was, damit wir da weiterkommen
können in der Netzkunst und -kultur ecke.
bIn/Sh binsh at sonance.net
Son Nov 13 20:05:07 CET 2005
ich oder ein anderer würde dich dann
> über die mailliste oder auch privat scharf fragen, “wie man so
> wahllohs seine punkte verschleudern kann” - du musst darauf nicht
> antworten — ich werde jedenfalls meine schlüsse daraus ziehen oder
> vielleicht ist es mir auch egal …
Wie genau möchtest du, dass bei 200 bis 300 Votern machen? Vor allem wen
ein Vielpunktebesitzer seine Punkte an bekannte Namen vergibst und sie noch
dazu gerecht auf diese aufteilt, was genau wirfst du ihn dann vor?
Er macht brav, dass was die MA 7 jetzt schon macht und von allen erwartet
wird: Niemanden zuviel geben, aber sich gleichzeitig darum zu kümmern, dass
diejenigen die es schon gibt in Ruhe weiterarbeiten können.
Der Hacken an der Geschichte ist nur, dass dadurch der Eindruck entsteht,
es hätten eh nur die bekannten Namen eine Chance auf Förderung, worauf die
anderen auch nur genau den bekannten Namen Punkte geben.
Andreas.Trawoeger at wgkk.at Andreas.Trawoeger at wgkk.at
Fre Dez 9 15:07:47 CET 2005
einzelen haben keine chance. das ist ein ausleseverfahren und wenn die
beteiligten untereinander keine verhandlungsbasis finden, wie das
‘gewonnene’ verteilt wird, ist die beteiligung eine rein symbolische -
beim derzeitigen spielmodus.
Stefan Nussbaumer stefan at basislager.org
Fri Apr 21 12:08:05 CEST 2006 mond-discuss
der weg für dise runde ist klar. nase zu und durch.
niemand ist wirklich glücklich damit, ich auch nicht. chris, aaron und
100% des unerwähnten rests ebensowenig. ich hab’ durchaus verständnis
für meinungen wie jene von _neues at gmx.at_, *aber*:
> =>jedem 1923 euronen
> ist doch echt die perfekte loesung,
> weil da gibz keine bevor/nachteiligung.
echt, würd’ mir im moment einen hax’n abfreuen, wenn ich das auf die
hand kriegen würde (vermutlich geht’s da vielen anderen gleich). aber
die notwendigkeit des *handelns* wäre mit einem schlag nicht mehr
gegeben - was in letzter konsequenz in bezug auf *selbstbestimmte
fördervergabe* *handlungsunfähigkeit* bedeuten würde. darin liegt der
knackpunkt: weder dürfen wir als (potentielle) spielteilenehmerInnen uns
spalten lassen durch egoistische raffgier, noch von nach
gießkannenprinzip vergebenen almosen einlullen lassen.
daher möchte ich bereits jetzt anregen das cg (oder wie immer dise farce
heißen mag) bereits für den nächsten durchgang über bord zu schmeißen.
Stefan Nussbaumer stefan at basislager.org
Fri Apr 21 12:08:05 CEST 2006 mond-discuss
Als “Realitätsverweigerer” frage ich
mich, worin das “Märtyrertum” bestehen soll, auf rund 900 Euro - also auf
gerade 75 Euro im Monat - zu verzichten?
Diese Peanuts lassen sich locker durch Einsparungen bei meinem eigenen
Konsum-Verhalten locker wett machen:
Ich habe meinen ADSL-Anschluss (habe nun einen mini mac mit WLAN
und
der amortisiert sich so in 16 Monaten und ADSL-Anschlüsse sind in
Österreich sowohl überteuert), meine Jahreskarte für die Öffis (hab ja ein
geschenktes Waffenrad und ein altes Motorrad) und mein Zeitungsabo (steht
eh fast nur uninteressantes Zeug drin) gekündigt und spare so fast 100
Euro im Monat. Und wenn ich keine Mehlspeisen (als Ersatzbefriedigung)
mehr kaufe, spare ich nochmals 20 - 40 Euro im Monat …
(ehrlich gesagt: Die Einsparungen muss ich auch so machen, und 75 Euro im
Monat bringen auch so nicht wirklich den grossen Kick nach “vorne” (oder
wohin auch immer) …)
900 Euro kann ich für Pojekte auch vermutlich anderswo zusammenschnorren,
da brauche ich dieses bescheuerte “Spiel” nicht dazu …
Viel Spass beim Kampf um die Brösel (unterm Tisch da streiten sich die
Hunde um die Abfälle, wärend oben die Herren sich das Gute nur so in sich
reinstopfen …)
Als “Realitätsverweigerer” frage ich
mich, worin das “Märtyrertum” bestehen soll, auf rund 900 Euro - also auf
gerade 75 Euro im Monat - zu verzichten?
Diese Peanuts lassen sich locker durch Einsparungen bei meinem eigenen
Konsum-Verhalten locker wett machen:
Ich habe meinen ADSL-Anschluss (habe nun einen mini mac mit WLAN
und
der amortisiert sich so in 16 Monaten und ADSL-Anschlüsse sind in
Österreich sowohl überteuert), meine Jahreskarte für die Öffis (hab ja ein
geschenktes Waffenrad und ein altes Motorrad) und mein Zeitungsabo (steht
eh fast nur uninteressantes Zeug drin) gekündigt und spare so fast 100
Euro im Monat. Und wenn ich keine Mehlspeisen (als Ersatzbefriedigung)
mehr kaufe, spare ich nochmals 20 - 40 Euro im Monat …
(ehrlich gesagt: Die Einsparungen muss ich auch so machen, und 75 Euro im
Monat bringen auch so nicht wirklich den grossen Kick nach “vorne” (oder
wohin auch immer) …)
900 Euro kann ich für Pojekte auch vermutlich anderswo zusammenschnorren,
da brauche ich dieses bescheuerte “Spiel” nicht dazu …
Viel Spass beim Kampf um die Brösel (unterm Tisch da streiten sich die
Hunde um die Abfälle, wärend oben die Herren sich das Gute nur so in sich
reinstopfen …)
Als “Realitätsverweigerer” frage ich
mich, worin das “Märtyrertum” bestehen soll, auf rund 900 Euro - also auf
gerade 75 Euro im Monat - zu verzichten?
Diese Peanuts lassen sich locker durch Einsparungen bei meinem eigenen
Konsum-Verhalten locker wett machen:
Ich habe meinen ADSL-Anschluss (habe nun einen mini mac mit WLAN
und
der amortisiert sich so in 16 Monaten und ADSL-Anschlüsse sind in
Österreich sowohl überteuert), meine Jahreskarte für die Öffis (hab ja ein
geschenktes Waffenrad und ein altes Motorrad) und mein Zeitungsabo (steht
eh fast nur uninteressantes Zeug drin) gekündigt und spare so fast 100
Euro im Monat. Und wenn ich keine Mehlspeisen (als Ersatzbefriedigung)
mehr kaufe, spare ich nochmals 20 - 40 Euro im Monat …
(ehrlich gesagt: Die Einsparungen muss ich auch so machen, und 75 Euro im
Monat bringen auch so nicht wirklich den grossen Kick nach “vorne” (oder
wohin auch immer) …)
900 Euro kann ich für Pojekte auch vermutlich anderswo zusammenschnorren,
da brauche ich dieses bescheuerte “Spiel” nicht dazu …
Viel Spass beim Kampf um die Brösel (unterm Tisch da streiten sich die
Hunde um die Abfälle, wärend oben die Herren sich das Gute nur so in sich
reinstopfen …)
Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at
Mon Apr 24 11:41:50 CEST 2006 mond-discuss
> 5 . GENAU DAS war die strategie: uns alle gegeneinander aufbringen
> damit
> wir uns vorwerfen, wir naehmen uns etwas gegenseitig weg - teile und
> herrsche! du hast aber mir nix weggenommen und ich dir auch nicht.
die strategie von wem? von denen die für dieses system gestimmt haben?
es entwickelt haben? ich denke das hier eine mischung von idealisten,
egoisten und überforderten am werk ist/war. die idealisten steigen ja
jetzt vielleicht langsam durch das es so nicht funktioniert, bei
manchen ego´s hat´s geklappt, bei anderen nicht, und die überforderten
versuchen auch irgendwie damit fertig zu werden. den effekt das nach
der geldvergabe erst recht die messer und hackebeilchen fliegen hab ich
erwartet, ganz ohne glaskugel.
susanne.schuda susanne.schuda at chello.at
Mon May 1 07:42:05 CEST 2006
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Kreative sollen gratis arbeiten,
Administrative arbeiten bezahlt.
Ist das OK?????
Wie passt das zu Open Source??
Ich denke, dass nur ein balanciertes Modell,
dass allen Serviceleistungen Return-Nutzen bringt,
adäquat ist.
Wie sehen die nächsten Schritte in dieser Richtung aus??????
Helga Köcher helga.koecher at chello.at
Comment by kanonmedia 12.07.06 @ 1:37 pmMit Sep 7 21:58:49 CEST 2005