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	<title>Comments on: giesskannenprinzip und selektion</title>
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	<description>Positionen zu Netzkultur und der Vergabe von Fördermitteln</description>
	<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 17:22:37 +0000</pubDate>
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		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-943</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Dec 2006 10:49:52 +0000</pubDate>
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		<description>&#62; 5 . GENAU DAS war die strategie: uns alle gegeneinander aufbringen 
&#62; damit
&#62; wir uns vorwerfen, wir naehmen uns etwas gegenseitig weg - teile und
&#62; herrsche! du hast aber mir nix weggenommen und ich dir auch nicht.

die strategie von wem? von denen die für dieses system gestimmt haben? 
es entwickelt haben? ich denke das hier eine mischung von idealisten, 
egoisten und überforderten am werk ist/war. die idealisten steigen ja 
jetzt vielleicht langsam durch das es so nicht funktioniert, bei 
manchen ego´s hat´s geklappt, bei anderen nicht, und die überforderten 
versuchen auch irgendwie damit fertig zu werden. den effekt das nach 
der geldvergabe erst recht die messer und hackebeilchen fliegen hab ich 
erwartet, ganz ohne glaskugel.

susanne.schuda susanne.schuda at chello.at 
Mon May 1 07:42:05 CEST 2006</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; 5 . GENAU DAS war die strategie: uns alle gegeneinander aufbringen<br />
&gt; damit<br />
&gt; wir uns vorwerfen, wir naehmen uns etwas gegenseitig weg - teile und<br />
&gt; herrsche! du hast aber mir nix weggenommen und ich dir auch nicht.</p>
<p>die strategie von wem? von denen die für dieses system gestimmt haben?<br />
es entwickelt haben? ich denke das hier eine mischung von idealisten,<br />
egoisten und überforderten am werk ist/war. die idealisten steigen ja<br />
jetzt vielleicht langsam durch das es so nicht funktioniert, bei<br />
manchen ego´s hat´s geklappt, bei anderen nicht, und die überforderten<br />
versuchen auch irgendwie damit fertig zu werden. den effekt das nach<br />
der geldvergabe erst recht die messer und hackebeilchen fliegen hab ich<br />
erwartet, ganz ohne glaskugel.</p>
<p>susanne.schuda susanne.schuda at chello.at<br />
Mon May 1 07:42:05 CEST 2006</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-831</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 22:27:51 +0000</pubDate>
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		<description>Als "Realitätsverweigerer" frage ich
mich, worin das "Märtyrertum" bestehen soll, auf rund 900 Euro - also auf
gerade 75 Euro im Monat - zu verzichten?

Diese Peanuts lassen sich locker durch Einsparungen bei meinem eigenen
Konsum-Verhalten locker wett machen:

Ich habe meinen ADSL-Anschluss (habe nun einen mini mac mit WLAN :-) und
der amortisiert sich so in 16 Monaten und ADSL-Anschlüsse sind in
Österreich sowohl überteuert), meine Jahreskarte für die Öffis (hab ja ein
geschenktes Waffenrad und ein altes Motorrad) und mein Zeitungsabo (steht
eh fast nur uninteressantes Zeug drin) gekündigt und spare so fast 100
Euro im Monat. Und wenn ich keine Mehlspeisen (als Ersatzbefriedigung)
mehr kaufe, spare ich nochmals 20 - 40 Euro im Monat ...

(ehrlich gesagt: Die Einsparungen muss ich auch so machen, und 75 Euro im
Monat bringen auch so nicht wirklich den grossen Kick nach "vorne" (oder
wohin auch immer) ...)

900 Euro kann ich für Pojekte auch vermutlich anderswo zusammenschnorren,
da brauche ich dieses bescheuerte "Spiel" nicht dazu ...

Viel Spass beim Kampf um die Brösel (unterm Tisch da streiten sich die
Hunde um die Abfälle, wärend oben die Herren sich das Gute nur so in sich
reinstopfen ...)

Als "Realitätsverweigerer" frage ich
mich, worin das "Märtyrertum" bestehen soll, auf rund 900 Euro - also auf
gerade 75 Euro im Monat - zu verzichten?

Diese Peanuts lassen sich locker durch Einsparungen bei meinem eigenen
Konsum-Verhalten locker wett machen:

Ich habe meinen ADSL-Anschluss (habe nun einen mini mac mit WLAN :-) und
der amortisiert sich so in 16 Monaten und ADSL-Anschlüsse sind in
Österreich sowohl überteuert), meine Jahreskarte für die Öffis (hab ja ein
geschenktes Waffenrad und ein altes Motorrad) und mein Zeitungsabo (steht
eh fast nur uninteressantes Zeug drin) gekündigt und spare so fast 100
Euro im Monat. Und wenn ich keine Mehlspeisen (als Ersatzbefriedigung)
mehr kaufe, spare ich nochmals 20 - 40 Euro im Monat ...

(ehrlich gesagt: Die Einsparungen muss ich auch so machen, und 75 Euro im
Monat bringen auch so nicht wirklich den grossen Kick nach "vorne" (oder
wohin auch immer) ...)

900 Euro kann ich für Pojekte auch vermutlich anderswo zusammenschnorren,
da brauche ich dieses bescheuerte "Spiel" nicht dazu ...

Viel Spass beim Kampf um die Brösel (unterm Tisch da streiten sich die
Hunde um die Abfälle, wärend oben die Herren sich das Gute nur so in sich
reinstopfen ...)

Als "Realitätsverweigerer" frage ich
mich, worin das "Märtyrertum" bestehen soll, auf rund 900 Euro - also auf
gerade 75 Euro im Monat - zu verzichten?

Diese Peanuts lassen sich locker durch Einsparungen bei meinem eigenen
Konsum-Verhalten locker wett machen:

Ich habe meinen ADSL-Anschluss (habe nun einen mini mac mit WLAN :-) und
der amortisiert sich so in 16 Monaten und ADSL-Anschlüsse sind in
Österreich sowohl überteuert), meine Jahreskarte für die Öffis (hab ja ein
geschenktes Waffenrad und ein altes Motorrad) und mein Zeitungsabo (steht
eh fast nur uninteressantes Zeug drin) gekündigt und spare so fast 100
Euro im Monat. Und wenn ich keine Mehlspeisen (als Ersatzbefriedigung)
mehr kaufe, spare ich nochmals 20 - 40 Euro im Monat ...

(ehrlich gesagt: Die Einsparungen muss ich auch so machen, und 75 Euro im
Monat bringen auch so nicht wirklich den grossen Kick nach "vorne" (oder
wohin auch immer) ...)

900 Euro kann ich für Pojekte auch vermutlich anderswo zusammenschnorren,
da brauche ich dieses bescheuerte "Spiel" nicht dazu ...

Viel Spass beim Kampf um die Brösel (unterm Tisch da streiten sich die
Hunde um die Abfälle, wärend oben die Herren sich das Gute nur so in sich
reinstopfen ...)

Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at 
Mon Apr 24 11:41:50 CEST 2006 mond-discuss</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als &#8220;Realitätsverweigerer&#8221; frage ich<br />
mich, worin das &#8220;Märtyrertum&#8221; bestehen soll, auf rund 900 Euro - also auf<br />
gerade 75 Euro im Monat - zu verzichten?</p>
<p>Diese Peanuts lassen sich locker durch Einsparungen bei meinem eigenen<br />
Konsum-Verhalten locker wett machen:</p>
<p>Ich habe meinen ADSL-Anschluss (habe nun einen mini mac mit WLAN <img src='http://kanonmedia.blogs.sonance.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> und<br />
der amortisiert sich so in 16 Monaten und ADSL-Anschlüsse sind in<br />
Österreich sowohl überteuert), meine Jahreskarte für die Öffis (hab ja ein<br />
geschenktes Waffenrad und ein altes Motorrad) und mein Zeitungsabo (steht<br />
eh fast nur uninteressantes Zeug drin) gekündigt und spare so fast 100<br />
Euro im Monat. Und wenn ich keine Mehlspeisen (als Ersatzbefriedigung)<br />
mehr kaufe, spare ich nochmals 20 - 40 Euro im Monat &#8230;</p>
<p>(ehrlich gesagt: Die Einsparungen muss ich auch so machen, und 75 Euro im<br />
Monat bringen auch so nicht wirklich den grossen Kick nach &#8220;vorne&#8221; (oder<br />
wohin auch immer) &#8230;)</p>
<p>900 Euro kann ich für Pojekte auch vermutlich anderswo zusammenschnorren,<br />
da brauche ich dieses bescheuerte &#8220;Spiel&#8221; nicht dazu &#8230;</p>
<p>Viel Spass beim Kampf um die Brösel (unterm Tisch da streiten sich die<br />
Hunde um die Abfälle, wärend oben die Herren sich das Gute nur so in sich<br />
reinstopfen &#8230;)</p>
<p>Als &#8220;Realitätsverweigerer&#8221; frage ich<br />
mich, worin das &#8220;Märtyrertum&#8221; bestehen soll, auf rund 900 Euro - also auf<br />
gerade 75 Euro im Monat - zu verzichten?</p>
<p>Diese Peanuts lassen sich locker durch Einsparungen bei meinem eigenen<br />
Konsum-Verhalten locker wett machen:</p>
<p>Ich habe meinen ADSL-Anschluss (habe nun einen mini mac mit WLAN <img src='http://kanonmedia.blogs.sonance.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> und<br />
der amortisiert sich so in 16 Monaten und ADSL-Anschlüsse sind in<br />
Österreich sowohl überteuert), meine Jahreskarte für die Öffis (hab ja ein<br />
geschenktes Waffenrad und ein altes Motorrad) und mein Zeitungsabo (steht<br />
eh fast nur uninteressantes Zeug drin) gekündigt und spare so fast 100<br />
Euro im Monat. Und wenn ich keine Mehlspeisen (als Ersatzbefriedigung)<br />
mehr kaufe, spare ich nochmals 20 - 40 Euro im Monat &#8230;</p>
<p>(ehrlich gesagt: Die Einsparungen muss ich auch so machen, und 75 Euro im<br />
Monat bringen auch so nicht wirklich den grossen Kick nach &#8220;vorne&#8221; (oder<br />
wohin auch immer) &#8230;)</p>
<p>900 Euro kann ich für Pojekte auch vermutlich anderswo zusammenschnorren,<br />
da brauche ich dieses bescheuerte &#8220;Spiel&#8221; nicht dazu &#8230;</p>
<p>Viel Spass beim Kampf um die Brösel (unterm Tisch da streiten sich die<br />
Hunde um die Abfälle, wärend oben die Herren sich das Gute nur so in sich<br />
reinstopfen &#8230;)</p>
<p>Als &#8220;Realitätsverweigerer&#8221; frage ich<br />
mich, worin das &#8220;Märtyrertum&#8221; bestehen soll, auf rund 900 Euro - also auf<br />
gerade 75 Euro im Monat - zu verzichten?</p>
<p>Diese Peanuts lassen sich locker durch Einsparungen bei meinem eigenen<br />
Konsum-Verhalten locker wett machen:</p>
<p>Ich habe meinen ADSL-Anschluss (habe nun einen mini mac mit WLAN <img src='http://kanonmedia.blogs.sonance.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> und<br />
der amortisiert sich so in 16 Monaten und ADSL-Anschlüsse sind in<br />
Österreich sowohl überteuert), meine Jahreskarte für die Öffis (hab ja ein<br />
geschenktes Waffenrad und ein altes Motorrad) und mein Zeitungsabo (steht<br />
eh fast nur uninteressantes Zeug drin) gekündigt und spare so fast 100<br />
Euro im Monat. Und wenn ich keine Mehlspeisen (als Ersatzbefriedigung)<br />
mehr kaufe, spare ich nochmals 20 - 40 Euro im Monat &#8230;</p>
<p>(ehrlich gesagt: Die Einsparungen muss ich auch so machen, und 75 Euro im<br />
Monat bringen auch so nicht wirklich den grossen Kick nach &#8220;vorne&#8221; (oder<br />
wohin auch immer) &#8230;)</p>
<p>900 Euro kann ich für Pojekte auch vermutlich anderswo zusammenschnorren,<br />
da brauche ich dieses bescheuerte &#8220;Spiel&#8221; nicht dazu &#8230;</p>
<p>Viel Spass beim Kampf um die Brösel (unterm Tisch da streiten sich die<br />
Hunde um die Abfälle, wärend oben die Herren sich das Gute nur so in sich<br />
reinstopfen &#8230;)</p>
<p>Martin Mair martin.mair at mediaaustria.at<br />
Mon Apr 24 11:41:50 CEST 2006 mond-discuss</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-730</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2006 10:35:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-730</guid>
		<description>der weg für dise runde ist klar. nase zu und durch.

niemand ist wirklich glücklich damit, ich auch nicht. chris, aaron und
100% des unerwähnten rests ebensowenig. ich hab' durchaus verständnis
für meinungen wie jene von _neues at gmx.at_, *aber*:

&#62; =&#62;jedem 1923 euronen

&#62; ist doch echt die perfekte loesung, 
&#62; weil da gibz keine bevor/nachteiligung.

echt, würd' mir im moment einen hax'n abfreuen, wenn ich das auf die 
hand kriegen würde (vermutlich geht's da vielen anderen gleich). aber 
die notwendigkeit des *handelns* wäre mit einem schlag nicht mehr 
gegeben - was in letzter konsequenz in bezug auf *selbstbestimmte 
fördervergabe* *handlungsunfähigkeit* bedeuten würde. darin liegt der 
knackpunkt: weder dürfen wir als (potentielle) spielteilenehmerInnen uns 
spalten lassen durch egoistische raffgier, noch von nach 
gießkannenprinzip vergebenen almosen einlullen lassen.

daher möchte ich bereits jetzt anregen das cg (oder wie immer dise farce 
heißen mag) bereits für den nächsten durchgang über bord zu schmeißen.

Stefan Nussbaumer stefan at basislager.org 
Fri Apr 21 12:08:05 CEST 2006 mond-discuss</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>der weg für dise runde ist klar. nase zu und durch.</p>
<p>niemand ist wirklich glücklich damit, ich auch nicht. chris, aaron und<br />
100% des unerwähnten rests ebensowenig. ich hab&#8217; durchaus verständnis<br />
für meinungen wie jene von _neues at gmx.at_, *aber*:</p>
<p>&gt; =&gt;jedem 1923 euronen</p>
<p>&gt; ist doch echt die perfekte loesung,<br />
&gt; weil da gibz keine bevor/nachteiligung.</p>
<p>echt, würd&#8217; mir im moment einen hax&#8217;n abfreuen, wenn ich das auf die<br />
hand kriegen würde (vermutlich geht&#8217;s da vielen anderen gleich). aber<br />
die notwendigkeit des *handelns* wäre mit einem schlag nicht mehr<br />
gegeben - was in letzter konsequenz in bezug auf *selbstbestimmte<br />
fördervergabe* *handlungsunfähigkeit* bedeuten würde. darin liegt der<br />
knackpunkt: weder dürfen wir als (potentielle) spielteilenehmerInnen uns<br />
spalten lassen durch egoistische raffgier, noch von nach<br />
gießkannenprinzip vergebenen almosen einlullen lassen.</p>
<p>daher möchte ich bereits jetzt anregen das cg (oder wie immer dise farce<br />
heißen mag) bereits für den nächsten durchgang über bord zu schmeißen.</p>
<p>Stefan Nussbaumer stefan at basislager.org<br />
Fri Apr 21 12:08:05 CEST 2006 mond-discuss</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-729</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2006 10:34:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-729</guid>
		<description>einzelen haben keine chance. das ist ein ausleseverfahren und wenn die
beteiligten untereinander keine verhandlungsbasis finden, wie das
'gewonnene' verteilt wird, ist die beteiligung eine rein symbolische -
beim derzeitigen spielmodus.

Stefan Nussbaumer stefan at basislager.org 
Fri Apr 21 12:08:05 CEST 2006 mond-discuss</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>einzelen haben keine chance. das ist ein ausleseverfahren und wenn die<br />
beteiligten untereinander keine verhandlungsbasis finden, wie das<br />
&#8216;gewonnene&#8217; verteilt wird, ist die beteiligung eine rein symbolische -<br />
beim derzeitigen spielmodus.</p>
<p>Stefan Nussbaumer stefan at basislager.org<br />
Fri Apr 21 12:08:05 CEST 2006 mond-discuss</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-471</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2006 09:38:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-471</guid>
		<description>ich oder ein anderer würde dich dann
&#62; über die mailliste oder auch privat scharf fragen, "wie man so
&#62; wahllohs seine punkte verschleudern kann" - du musst darauf nicht
&#62; antworten -- ich werde jedenfalls meine schlüsse daraus ziehen oder
&#62; vielleicht ist es mir auch egal ...

Wie genau möchtest du, dass bei 200 bis 300 Votern machen? Vor allem wen
ein Vielpunktebesitzer seine Punkte an bekannte Namen vergibst und sie noch
dazu gerecht auf diese aufteilt, was genau wirfst du ihn dann vor?

Er macht brav, dass was die MA 7 jetzt schon macht und von allen erwartet
wird: Niemanden zuviel geben, aber sich gleichzeitig darum zu kümmern, dass
diejenigen die es schon gibt in Ruhe weiterarbeiten können.

Der Hacken an der Geschichte ist nur, dass dadurch der Eindruck entsteht,
es hätten eh nur die bekannten Namen eine Chance auf Förderung, worauf die
anderen auch nur genau den bekannten Namen Punkte geben.

Andreas.Trawoeger at wgkk.at Andreas.Trawoeger at wgkk.at 
Fre Dez 9 15:07:47 CET 2005</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich oder ein anderer würde dich dann<br />
&gt; über die mailliste oder auch privat scharf fragen, &#8220;wie man so<br />
&gt; wahllohs seine punkte verschleudern kann&#8221; - du musst darauf nicht<br />
&gt; antworten &#8212; ich werde jedenfalls meine schlüsse daraus ziehen oder<br />
&gt; vielleicht ist es mir auch egal &#8230;</p>
<p>Wie genau möchtest du, dass bei 200 bis 300 Votern machen? Vor allem wen<br />
ein Vielpunktebesitzer seine Punkte an bekannte Namen vergibst und sie noch<br />
dazu gerecht auf diese aufteilt, was genau wirfst du ihn dann vor?</p>
<p>Er macht brav, dass was die MA 7 jetzt schon macht und von allen erwartet<br />
wird: Niemanden zuviel geben, aber sich gleichzeitig darum zu kümmern, dass<br />
diejenigen die es schon gibt in Ruhe weiterarbeiten können.</p>
<p>Der Hacken an der Geschichte ist nur, dass dadurch der Eindruck entsteht,<br />
es hätten eh nur die bekannten Namen eine Chance auf Förderung, worauf die<br />
anderen auch nur genau den bekannten Namen Punkte geben.</p>
<p>Andreas.Trawoeger at wgkk.at Andreas.Trawoeger at wgkk.at<br />
Fre Dez 9 15:07:47 CET 2005</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-389</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 13:08:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-389</guid>
		<description>Ich hoffe nach diesen und folgenden Zeilen habe ich nach wie vor 
Chancen auf Fördermittel aus diversen Kassen, zumal ich ja bis heute 
noch nie auch nur einen Cent bekommen habe und kann mich nach wie vor 
bei meinen Freunden in Wien und dem Rest von Österreich blicken lassen.

Netbase, Netznetz &#38; die Politik.
Simon Häfele an Produzierende und Verantwortliche in und um 
Wien/Österreich/EUROPE.

Sommer 2005.

Liebe NetznetzlerInnen,
Liebe KritikerInnen,
Liebe PolikterInnen,

Mit diesem Schreiben, möchte ich gerne den derzeitigen Stand meiner 
persönlichen Meinung, zu dem laufenden Prozess der 
Netzkulturen-Fördervergabe-System-Neu-Über-Arbeitung, bekannt geben.

Da hoffe ich, dass Sie sich beim konzentrierten Lesen nicht angegriffen 
fühlen, sollte ich es mir herausnehmen, Ihren verehrten Namen zu 
erwähnen. Es ist bestimmt nicht persönlich gemeint, sondern einfache 
eine Notwendigkeit um Sachverhalt und Zusammenhänge zu verdeutlichen.

Zumindest seit 12 Monaten beschäftige ich mich, primär aus Interesse, 
intensiv mit einem neuen Modell zur gerechten Verteilung von 
Fördermitteln, für eine sich ständig in Bewegung befindende, und stark 
wachsende Netzkulturen Szene in Wien.
Dank der "Stadt Wien" durfte ich das, vor zwei Wochen, sogar gegen 
eine, nicht so genau berechnete Aufwandsentschädigung von etwa 3 Euro 
pro Stunde tun.

Dafür möchte ich mich noch einmal ausdrücklich beim "Stadtkulturamt" 
und Herrn Thomas Thurner alias Team Teichenberg bedanken! Die 
Verpflegung in dem Seminarhotel war sehr gut. ( Abgesehen von der 
kleinen Bauchgrippe. )
PS: Sollte sich an dieser Stelle jemand über den genannten Stundensatz 
wundern, dann sei ihm gesagt, dass ein solcher Betrag, als "Bezahlung" 
für Kulturschaffende, in Bereich der Netzkulturen, als auch anderen 
kulturellen "Randbereichen", bereits als hoch anzusehen ist.

Da ich in dem Seminarhotel in Reichenau, zusammen mit ca. 30 anderen 
Personen, ja sozusagen im Auftrag von "Wien Kultur" an Möglichkeiten 
zur elektronischen Abbildung eines neuen Förder-Modells arbeitete, 
finde ich es nur fair, meine dort entstandene Meinung dazu, den 
Mitgliedern des betroffenen Kulturraums zugänglich zu machen. Nach 
einer demokratischen ("Deligated Voting") Abstimmung innerhalb der 
Gruppe, lautet der Arbeitstitel für das Kernmodul Fördersystems (die 
"Network Grants") jetzt "MANA."

Um einigen kursierenden Missverständnissen entgegenzuwirken möchte ich 
an dieser Stelle eine erklärende Begriffsdefinition einfuegen. Die 
Gruppe, die das System erarbeitet, hat sich über eine Prozess Namens 
"Netznetz" zusammen gefunden, allerdings ist "Netznetz" nicht das 
Fördersystem selbst, als auch nicht die das System entwickelnde 
Personengruppe. Zu "Netznetz" gehöret per Definition jeder der sich 
"Netznetz" zugehörig fühlt und / oder auf der liste at netznetz.net 
mitliest bzw. in dem Kollaborationswerkzeug http://netznetz.net/wiki/ 
mitschreibt.
MANA als auch das "neue Wiener Netzkulturen Fördermodell" als ganzes 
ist separat zu betrachten und beurteilen.

Einleitend stelle ich einige mir bekannte Hintergrundinformationen 
bezüglich der "Wiener Situation" dar, die die Entwicklungen der letzten 
Jahre betreffen. Sollte ich mich in der bei der Darstellung der 
Sachverhalte irren, so bitte ich Sie mich als auch die Liste darüber zu 
informieren um die Details zu korrigieren.

Soweit mir das bekannt ist, entstanden nach den letzten Bundeswahlen, 
grosse Finanzierungsprobleme in dem Sektor der Netzkunst und -kultur 
(im speziellen von der Public Netbase). Nach dem Regierungswechsel und 
der damit in Zusammenhang stehenden Streichung der Bundesförderung für 
die (Public) Netbase aka t0 gingen die "Kunst- Kultur 
Interessengemeinschaften" auf die Barrikaden.
Worüber ich keine Information habe ist, wie es anderen im 
Netzkulturbereich schaffenden Gruppierungen nach dem Paradigmenwechsel 
ergangen ist. Es mag viele Gründe geben, warum darüber keine 
Informationen kursieren. Meiner Mutmassung nach, gab es zu jenem 
Zeitpunkt keine weiteren Zusammenschlüsse mit der selben Medienpräsenz 
und Politkraft, wie jenen um Herrn Konrad Becker.

Den beachtlicher Leistungen verschiedenster Netzkulturinitiativen in 
Wien sei Dank erfreut sich der Kultursektor "Netzkulturen" heute stark 
steigende Aufmerksamkeit.  (Der Dank includiert selbstverständlich die 
nach wie vor sehr wichtige (Public) Netbase.)
Aufgrund National sowie international, stetig steigenden 
Besucherzahlen, auf Veranstaltungen wie z.B. der gerade bevorstehenden 
Ars Electronica, kann man mit ruhigem Gewissen Netzkultur und 
Medienkunst als die aufstrebendsten Sektoren im zeitgenössischen Kunst- 
und Kulturschaffen betrachten. Auch in Wien interessieret sich ein 
immer grösser werdender Personenkreis für das Experiment mit neuen 
Medientechnologien, deren kritische Hinterfragung und Beleuchtung 
gesellschaftlich Auswirkungen aktueller Informationstechnologien.

So ergab es ich im Herbst 2004, dass sich etwa 70 Initiativen aus dem 
Netzkulturen Bereich fanden, um bei einer Ausstellung ihr, durch 
unterschiedlichste Produktionsweisen geprägtes Schaffen, öffentlich 
zugänglich zu machen.
Leider ist es derzeit so, dass dieser Kulturbereich, in Anbetracht des 
steigenden Bedarfs stark unterfinanziert ist. Hinzu kommt, dass die 
gemeinsame österreichische Interessenvertretung des Bereichs keinen 
Bedarfsangleich mehr vornehmen kann, da das soggenannte "Konsortium 
Netzkultur" a) vermutlich Aufgrund von mangelnden Ressourcen nicht mehr 
auf Anfragen der produzierenden Gemeinschaft reagiert und b) es nach 
meinem Gefühl seit Jahren versäumt für potenzielle neue Interessenten 
Möglichkeiten des transparenten Zugangs zur schaffen.
Das "Konsortium Netzkultur" vergisst augenscheinlich darauf das EN an 
das Wort Netzkultur(EN) anzuhängen.

Wenn ich darüber nachdenke wie diesen Handeln zustande kommt, komme ich 
zu einem einfachen Schluss:

Wird für einen stark wachsenden Sektor kontinuierlich eher weniger als 
mehr Geld zur Verfügung gestellt, so werden die Akteure automatisch 
dazu gezwungen das besagte EN zu vergessen.
Die bereits Etablierten, zu Konsortien vereinten Produzenten, werden 
mittels Budgetstreichungen seitens der Politik in die diese Position 
gedrängt. Anstatt dass diesen erfahrenen Institutionen die Möglichkeit 
geboten wird, ihr Wissen mit den aufstrebenden Mittproduzenten zu 
teilen, (müssen) sie ihre Energie darauf verschwenden, sich gegenüber 
neuen Initiativen zu schützen.
Allerdings ist dieser, durch verantwortliche "Stadt und 
Staats-"Entwickler"" eingesetzte Mechanismus, nicht der alleinige 
Grund, für den derzeit szenenintern als Prozess der "gegenseitige 
Zerfleischung" bezeichneten Vorgang.
Marktwirtschaftlich bewusst eingesetzte "aktivierende / gesunde / 
natürliche" Konkurrenz zwischen (eigentlich) gleichberechtigten 
Unternehmungen die um einen Fördertopf und einen Marktanteil keilen 
sind ein weiterer Faktor.
Gesellschaftliches Design duch Politik, daraus entstehende 
selbstorganisation von Gegenbewegungen, die wiederum von den jungen 
PolitikerInnen "eingkauft" werden, sind bewusste Mechanismen die von 
den Machtinhabern zur Lenkung von Waehlerpotential eingesetzt werden. 
Noch dazu ergibt sich der Vorteil, dass eine Gruppe von Gleichgesinnten 
leichter lenkbar wird, wenn sie mehr an den inneren 
Ressourcenverteilungen und Machtverhaeltnissverteilungen zu arbeiten 
haben, anstatt sich nach aussen wenden zu können.
Hinzu kommt, das wienspezifisch gewachsene Probleme bestehen, die sich 
durch möglicherweise zu korrigierendes agieren der Netbase ergeben 
haben. Als grösstes Wiener ( in Spitzenzeiten mit bis zu 12 
angestellten Mitarbeitern bestückten ) Unternehmen in diesen Sektor, 
hat die Netbase jahrelang kleine Unternehmungen schlicht und einfach 
geschluckt. Wenn Konrad Becker und Martin Wassermair, zusammen mit 
vielen anderen, auch massgeblich daran beteiligt sein mögen dass Wien 
so eine Vorreiterrolle in diesem Sektor spielt, so haben sie auch schon 
vieles verunmöglicht. Ich bin mir sicher, dass das nicht so in ihrer 
Absicht lag, und missbillige den stattfindenden politischen Missbrauch 
durch die Stadt, Mithilfe der aktuellen Situation zu versuchen, 
zwischen Netznetz und Netbase böses Blut zu schüren. Ich würde mir 
wirkliche eine gemeinsame Lösung wünschen, Mithilfe der alle 
beteiligten einigermassen Zufrieden in eine glorreiche Zukunft Richtung 
Europa schauen können, ohne der ewigen Notwendigkeit sich ständig 
gegenseitig auf den Füssen herumzutreten zu müssen. Wie sieht es aus 
bei euch liebe Stadt, ihr redet doch immer von der Förderungswürdigkeit 
und dem Potential der soggenannten Creative Industries. Ich arbeite in 
einen Departure Projekt, es ist wirklich ein Graus diese angeblichen 
Förderungen. Bitte überlegt euch mal was, damit wir da weiterkommen 
können in der Netzkunst und -kultur ecke.

bIn/Sh binsh at sonance.net 
Son Nov 13 20:05:07 CET 2005</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe nach diesen und folgenden Zeilen habe ich nach wie vor<br />
Chancen auf Fördermittel aus diversen Kassen, zumal ich ja bis heute<br />
noch nie auch nur einen Cent bekommen habe und kann mich nach wie vor<br />
bei meinen Freunden in Wien und dem Rest von Österreich blicken lassen.</p>
<p>Netbase, Netznetz &amp; die Politik.<br />
Simon Häfele an Produzierende und Verantwortliche in und um<br />
Wien/Österreich/EUROPE.</p>
<p>Sommer 2005.</p>
<p>Liebe NetznetzlerInnen,<br />
Liebe KritikerInnen,<br />
Liebe PolikterInnen,</p>
<p>Mit diesem Schreiben, möchte ich gerne den derzeitigen Stand meiner<br />
persönlichen Meinung, zu dem laufenden Prozess der<br />
Netzkulturen-Fördervergabe-System-Neu-Über-Arbeitung, bekannt geben.</p>
<p>Da hoffe ich, dass Sie sich beim konzentrierten Lesen nicht angegriffen<br />
fühlen, sollte ich es mir herausnehmen, Ihren verehrten Namen zu<br />
erwähnen. Es ist bestimmt nicht persönlich gemeint, sondern einfache<br />
eine Notwendigkeit um Sachverhalt und Zusammenhänge zu verdeutlichen.</p>
<p>Zumindest seit 12 Monaten beschäftige ich mich, primär aus Interesse,<br />
intensiv mit einem neuen Modell zur gerechten Verteilung von<br />
Fördermitteln, für eine sich ständig in Bewegung befindende, und stark<br />
wachsende Netzkulturen Szene in Wien.<br />
Dank der &#8220;Stadt Wien&#8221; durfte ich das, vor zwei Wochen, sogar gegen<br />
eine, nicht so genau berechnete Aufwandsentschädigung von etwa 3 Euro<br />
pro Stunde tun.</p>
<p>Dafür möchte ich mich noch einmal ausdrücklich beim &#8220;Stadtkulturamt&#8221;<br />
und Herrn Thomas Thurner alias Team Teichenberg bedanken! Die<br />
Verpflegung in dem Seminarhotel war sehr gut. ( Abgesehen von der<br />
kleinen Bauchgrippe. )<br />
PS: Sollte sich an dieser Stelle jemand über den genannten Stundensatz<br />
wundern, dann sei ihm gesagt, dass ein solcher Betrag, als &#8220;Bezahlung&#8221;<br />
für Kulturschaffende, in Bereich der Netzkulturen, als auch anderen<br />
kulturellen &#8220;Randbereichen&#8221;, bereits als hoch anzusehen ist.</p>
<p>Da ich in dem Seminarhotel in Reichenau, zusammen mit ca. 30 anderen<br />
Personen, ja sozusagen im Auftrag von &#8220;Wien Kultur&#8221; an Möglichkeiten<br />
zur elektronischen Abbildung eines neuen Förder-Modells arbeitete,<br />
finde ich es nur fair, meine dort entstandene Meinung dazu, den<br />
Mitgliedern des betroffenen Kulturraums zugänglich zu machen. Nach<br />
einer demokratischen (&#8221;Deligated Voting&#8221;) Abstimmung innerhalb der<br />
Gruppe, lautet der Arbeitstitel für das Kernmodul Fördersystems (die<br />
&#8220;Network Grants&#8221;) jetzt &#8220;MANA.&#8221;</p>
<p>Um einigen kursierenden Missverständnissen entgegenzuwirken möchte ich<br />
an dieser Stelle eine erklärende Begriffsdefinition einfuegen. Die<br />
Gruppe, die das System erarbeitet, hat sich über eine Prozess Namens<br />
&#8220;Netznetz&#8221; zusammen gefunden, allerdings ist &#8220;Netznetz&#8221; nicht das<br />
Fördersystem selbst, als auch nicht die das System entwickelnde<br />
Personengruppe. Zu &#8220;Netznetz&#8221; gehöret per Definition jeder der sich<br />
&#8220;Netznetz&#8221; zugehörig fühlt und / oder auf der liste at netznetz.net<br />
mitliest bzw. in dem Kollaborationswerkzeug <a href="http://netznetz.net/wiki/" rel="nofollow">http://netznetz.net/wiki/</a><br />
mitschreibt.<br />
MANA als auch das &#8220;neue Wiener Netzkulturen Fördermodell&#8221; als ganzes<br />
ist separat zu betrachten und beurteilen.</p>
<p>Einleitend stelle ich einige mir bekannte Hintergrundinformationen<br />
bezüglich der &#8220;Wiener Situation&#8221; dar, die die Entwicklungen der letzten<br />
Jahre betreffen. Sollte ich mich in der bei der Darstellung der<br />
Sachverhalte irren, so bitte ich Sie mich als auch die Liste darüber zu<br />
informieren um die Details zu korrigieren.</p>
<p>Soweit mir das bekannt ist, entstanden nach den letzten Bundeswahlen,<br />
grosse Finanzierungsprobleme in dem Sektor der Netzkunst und -kultur<br />
(im speziellen von der Public Netbase). Nach dem Regierungswechsel und<br />
der damit in Zusammenhang stehenden Streichung der Bundesförderung für<br />
die (Public) Netbase aka t0 gingen die &#8220;Kunst- Kultur<br />
Interessengemeinschaften&#8221; auf die Barrikaden.<br />
Worüber ich keine Information habe ist, wie es anderen im<br />
Netzkulturbereich schaffenden Gruppierungen nach dem Paradigmenwechsel<br />
ergangen ist. Es mag viele Gründe geben, warum darüber keine<br />
Informationen kursieren. Meiner Mutmassung nach, gab es zu jenem<br />
Zeitpunkt keine weiteren Zusammenschlüsse mit der selben Medienpräsenz<br />
und Politkraft, wie jenen um Herrn Konrad Becker.</p>
<p>Den beachtlicher Leistungen verschiedenster Netzkulturinitiativen in<br />
Wien sei Dank erfreut sich der Kultursektor &#8220;Netzkulturen&#8221; heute stark<br />
steigende Aufmerksamkeit.  (Der Dank includiert selbstverständlich die<br />
nach wie vor sehr wichtige (Public) Netbase.)<br />
Aufgrund National sowie international, stetig steigenden<br />
Besucherzahlen, auf Veranstaltungen wie z.B. der gerade bevorstehenden<br />
Ars Electronica, kann man mit ruhigem Gewissen Netzkultur und<br />
Medienkunst als die aufstrebendsten Sektoren im zeitgenössischen Kunst-<br />
und Kulturschaffen betrachten. Auch in Wien interessieret sich ein<br />
immer grösser werdender Personenkreis für das Experiment mit neuen<br />
Medientechnologien, deren kritische Hinterfragung und Beleuchtung<br />
gesellschaftlich Auswirkungen aktueller Informationstechnologien.</p>
<p>So ergab es ich im Herbst 2004, dass sich etwa 70 Initiativen aus dem<br />
Netzkulturen Bereich fanden, um bei einer Ausstellung ihr, durch<br />
unterschiedlichste Produktionsweisen geprägtes Schaffen, öffentlich<br />
zugänglich zu machen.<br />
Leider ist es derzeit so, dass dieser Kulturbereich, in Anbetracht des<br />
steigenden Bedarfs stark unterfinanziert ist. Hinzu kommt, dass die<br />
gemeinsame österreichische Interessenvertretung des Bereichs keinen<br />
Bedarfsangleich mehr vornehmen kann, da das soggenannte &#8220;Konsortium<br />
Netzkultur&#8221; a) vermutlich Aufgrund von mangelnden Ressourcen nicht mehr<br />
auf Anfragen der produzierenden Gemeinschaft reagiert und b) es nach<br />
meinem Gefühl seit Jahren versäumt für potenzielle neue Interessenten<br />
Möglichkeiten des transparenten Zugangs zur schaffen.<br />
Das &#8220;Konsortium Netzkultur&#8221; vergisst augenscheinlich darauf das EN an<br />
das Wort Netzkultur(EN) anzuhängen.</p>
<p>Wenn ich darüber nachdenke wie diesen Handeln zustande kommt, komme ich<br />
zu einem einfachen Schluss:</p>
<p>Wird für einen stark wachsenden Sektor kontinuierlich eher weniger als<br />
mehr Geld zur Verfügung gestellt, so werden die Akteure automatisch<br />
dazu gezwungen das besagte EN zu vergessen.<br />
Die bereits Etablierten, zu Konsortien vereinten Produzenten, werden<br />
mittels Budgetstreichungen seitens der Politik in die diese Position<br />
gedrängt. Anstatt dass diesen erfahrenen Institutionen die Möglichkeit<br />
geboten wird, ihr Wissen mit den aufstrebenden Mittproduzenten zu<br />
teilen, (müssen) sie ihre Energie darauf verschwenden, sich gegenüber<br />
neuen Initiativen zu schützen.<br />
Allerdings ist dieser, durch verantwortliche &#8220;Stadt und<br />
Staats-&#8221;Entwickler&#8221;" eingesetzte Mechanismus, nicht der alleinige<br />
Grund, für den derzeit szenenintern als Prozess der &#8220;gegenseitige<br />
Zerfleischung&#8221; bezeichneten Vorgang.<br />
Marktwirtschaftlich bewusst eingesetzte &#8220;aktivierende / gesunde /<br />
natürliche&#8221; Konkurrenz zwischen (eigentlich) gleichberechtigten<br />
Unternehmungen die um einen Fördertopf und einen Marktanteil keilen<br />
sind ein weiterer Faktor.<br />
Gesellschaftliches Design duch Politik, daraus entstehende<br />
selbstorganisation von Gegenbewegungen, die wiederum von den jungen<br />
PolitikerInnen &#8220;eingkauft&#8221; werden, sind bewusste Mechanismen die von<br />
den Machtinhabern zur Lenkung von Waehlerpotential eingesetzt werden.<br />
Noch dazu ergibt sich der Vorteil, dass eine Gruppe von Gleichgesinnten<br />
leichter lenkbar wird, wenn sie mehr an den inneren<br />
Ressourcenverteilungen und Machtverhaeltnissverteilungen zu arbeiten<br />
haben, anstatt sich nach aussen wenden zu können.<br />
Hinzu kommt, das wienspezifisch gewachsene Probleme bestehen, die sich<br />
durch möglicherweise zu korrigierendes agieren der Netbase ergeben<br />
haben. Als grösstes Wiener ( in Spitzenzeiten mit bis zu 12<br />
angestellten Mitarbeitern bestückten ) Unternehmen in diesen Sektor,<br />
hat die Netbase jahrelang kleine Unternehmungen schlicht und einfach<br />
geschluckt. Wenn Konrad Becker und Martin Wassermair, zusammen mit<br />
vielen anderen, auch massgeblich daran beteiligt sein mögen dass Wien<br />
so eine Vorreiterrolle in diesem Sektor spielt, so haben sie auch schon<br />
vieles verunmöglicht. Ich bin mir sicher, dass das nicht so in ihrer<br />
Absicht lag, und missbillige den stattfindenden politischen Missbrauch<br />
durch die Stadt, Mithilfe der aktuellen Situation zu versuchen,<br />
zwischen Netznetz und Netbase böses Blut zu schüren. Ich würde mir<br />
wirkliche eine gemeinsame Lösung wünschen, Mithilfe der alle<br />
beteiligten einigermassen Zufrieden in eine glorreiche Zukunft Richtung<br />
Europa schauen können, ohne der ewigen Notwendigkeit sich ständig<br />
gegenseitig auf den Füssen herumzutreten zu müssen. Wie sieht es aus<br />
bei euch liebe Stadt, ihr redet doch immer von der Förderungswürdigkeit<br />
und dem Potential der soggenannten Creative Industries. Ich arbeite in<br />
einen Departure Projekt, es ist wirklich ein Graus diese angeblichen<br />
Förderungen. Bitte überlegt euch mal was, damit wir da weiterkommen<br />
können in der Netzkunst und -kultur ecke.</p>
<p>bIn/Sh binsh at sonance.net<br />
Son Nov 13 20:05:07 CET 2005</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-348</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 13:50:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-348</guid>
		<description>Als Anhänger Freier Software würde ich Geld als ein defektes Produkt 
bezeichnen, welches gefixt gehört. Eines der größten Nachteile von Geld 
ist, dass man es nicht beliebig verfielfältigen kann. Geld ist daher in 
sich exklusiv und Exklusivität bedingt zentrale Systeme (es kann nur eine 
Notenbank pro Währung geben). Man kann diese Zentralität mehrfach 
zerstückeln, aber ein wirklich dezentrales System wird daraus nie eines 
entstehen.

NetzNetz ist drauf und drann theoretischen Schiffbruch zu erleiden. 
Anstatt uns in Ruhe zu überlegen, was NetzNetz ist und wie die Kooperation 
bzw. Entscheidungsfindung innerhalb von NetzNetz erfolgt, sind wir in 
einem enormen Stress geraten bis Ende des Jahres irgendein Votingsystem 
auf die Beine zu stellen.

Dadurch entsteht ein 10 Negerlein Spielchen, bei dem sich immer mehr 
Personen verabschieden, weil aus Zeitnot immer weniger Personen immer mehr 
entscheiden und dadurch immer mehr Personen persönlich beleidigt sind, 
weil sie in die Entscheidungsfindung nicht einbezogen worden sind.

Andreas.Trawoeger at wgkk.at Andreas.Trawoeger at wgkk.at 
Fre Okt 14 16:22:44 CEST 2005</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Anhänger Freier Software würde ich Geld als ein defektes Produkt<br />
bezeichnen, welches gefixt gehört. Eines der größten Nachteile von Geld<br />
ist, dass man es nicht beliebig verfielfältigen kann. Geld ist daher in<br />
sich exklusiv und Exklusivität bedingt zentrale Systeme (es kann nur eine<br />
Notenbank pro Währung geben). Man kann diese Zentralität mehrfach<br />
zerstückeln, aber ein wirklich dezentrales System wird daraus nie eines<br />
entstehen.</p>
<p>NetzNetz ist drauf und drann theoretischen Schiffbruch zu erleiden.<br />
Anstatt uns in Ruhe zu überlegen, was NetzNetz ist und wie die Kooperation<br />
bzw. Entscheidungsfindung innerhalb von NetzNetz erfolgt, sind wir in<br />
einem enormen Stress geraten bis Ende des Jahres irgendein Votingsystem<br />
auf die Beine zu stellen.</p>
<p>Dadurch entsteht ein 10 Negerlein Spielchen, bei dem sich immer mehr<br />
Personen verabschieden, weil aus Zeitnot immer weniger Personen immer mehr<br />
entscheiden und dadurch immer mehr Personen persönlich beleidigt sind,<br />
weil sie in die Entscheidungsfindung nicht einbezogen worden sind.</p>
<p>Andreas.Trawoeger at wgkk.at Andreas.Trawoeger at wgkk.at<br />
Fre Okt 14 16:22:44 CEST 2005</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-328</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 13:03:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-328</guid>
		<description>na servas - Johannes! und Leo! - moechtet ihr euch als totengraeber 
profilieren?

mensch muss kein googler sein, um zu wissen, dass MANA (polynes.) nach der 
vorstellung der suedseeinsulaner eine geheimnisvolle, uebernatuerliche 
kraft in menschen, tieren und dingen bezeichnet, die aussergewoehnliches 
bewirkt.

!?!?!?

auch wenn das die frau mit dem doppelnamen hier nicht gerne liest:

soll ich mich gleich anschiffen?

das "ist wohl eher ein lässiger Schmäh um sich - völlig verständlich - aus 
dem kapitalistischen Dasein zu verabschieden" - wie es Martin Mair 
formulieren wuerde.

und waere genug grund fuer netTime, in wien die wiederkehr ´der 
kalifornischen netzideologie´ zu orten.

von wegen: "In den letzten Wochen beschäftigten sich einige der
interessantesten US-amerikanischen Blogs im Kontext von Netzavantgarde,
Medienkunst und einer kritischen Theorie der digitalen Gegenwart mit dem
Projekt. Warum?"

auch wenns ´nur´ fuer die oeh-zeitschrift "progress" geschrieben wurde: 
musstet ihr die jungen menschen so verarschen? -

und dazu noch ein schlechtes beispiel geben, wenn ihr etwa schreibt:

"... - wurde dem Stadtrat von der Community präsentiert und von diesem 
akzeptiert."

HA! - oder

"Tatsächlich gibt also der Wiener Stadtrat nun also einen Teil der Kontrolle
aus der Hand und lässt die ProduzentInnen einer Kunst- und Kulturform selbst
bestimmen - "

HA! - mein anschiffen nimmt kein ende!

keine ahnung, welche existenziellen umstaende den Johannes G. in letzter 
zeit ´so flach gemacht haben´-

aber Leo! - ich beschwoere dich - zuspruch und unterstuetzung fuer das 
ganze - na klar -, aber lass dich doch nicht fuer derart ´schleimige´ 
formulierungen einspannen !!!

kurzum "der vieldiskutierte softwareunterstützte "Neuentwurf zur Förderung 
der Netzkultur" ist nicht innovation, sondern schlichtweg eine 
´anforderung´, um die vorliegende komplexitaet zu reduzieren, d.h. zu 
selektieren. und zwar ungeachtet der unterschiedlichen praeferenzen und 
praktiken.

netzkulturen kennen weder fachgremien noch beamten/innen mit doppemname, 
die bestimmen, was ´netzkultur´ ist - ein totaler widerspruch.

Martin Mair hat es in seinem mail schon angesprochen. das eigentliche thema 
hier ist die diskussion um ´grundeinkommen´.

euer schlechtes beispiel  - Johannes und Leo! - ist in diesem fall, den 
jungen menschen (den leserInnen der oeh-zeitung) ´den kniefall vor der 
hegemonie´ als innovation und fortschritt zu verkaufen -

ohne tiefgreifend ´radikale´ forderungen! - genau das liebt die 
laengst  neoliberalkompatible sozialdemokratie.

FER f.e.r at sil.at 
Mit Okt 5 22:15:14 CEST 2005</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>na servas - Johannes! und Leo! - moechtet ihr euch als totengraeber<br />
profilieren?</p>
<p>mensch muss kein googler sein, um zu wissen, dass MANA (polynes.) nach der<br />
vorstellung der suedseeinsulaner eine geheimnisvolle, uebernatuerliche<br />
kraft in menschen, tieren und dingen bezeichnet, die aussergewoehnliches<br />
bewirkt.</p>
<p>!?!?!?</p>
<p>auch wenn das die frau mit dem doppelnamen hier nicht gerne liest:</p>
<p>soll ich mich gleich anschiffen?</p>
<p>das &#8220;ist wohl eher ein lässiger Schmäh um sich - völlig verständlich - aus<br />
dem kapitalistischen Dasein zu verabschieden&#8221; - wie es Martin Mair<br />
formulieren wuerde.</p>
<p>und waere genug grund fuer netTime, in wien die wiederkehr ´der<br />
kalifornischen netzideologie´ zu orten.</p>
<p>von wegen: &#8220;In den letzten Wochen beschäftigten sich einige der<br />
interessantesten US-amerikanischen Blogs im Kontext von Netzavantgarde,<br />
Medienkunst und einer kritischen Theorie der digitalen Gegenwart mit dem<br />
Projekt. Warum?&#8221;</p>
<p>auch wenns ´nur´ fuer die oeh-zeitschrift &#8220;progress&#8221; geschrieben wurde:<br />
musstet ihr die jungen menschen so verarschen? -</p>
<p>und dazu noch ein schlechtes beispiel geben, wenn ihr etwa schreibt:</p>
<p>&#8220;&#8230; - wurde dem Stadtrat von der Community präsentiert und von diesem<br />
akzeptiert.&#8221;</p>
<p>HA! - oder</p>
<p>&#8220;Tatsächlich gibt also der Wiener Stadtrat nun also einen Teil der Kontrolle<br />
aus der Hand und lässt die ProduzentInnen einer Kunst- und Kulturform selbst<br />
bestimmen - &#8221;</p>
<p>HA! - mein anschiffen nimmt kein ende!</p>
<p>keine ahnung, welche existenziellen umstaende den Johannes G. in letzter<br />
zeit ´so flach gemacht haben´-</p>
<p>aber Leo! - ich beschwoere dich - zuspruch und unterstuetzung fuer das<br />
ganze - na klar -, aber lass dich doch nicht fuer derart ´schleimige´<br />
formulierungen einspannen !!!</p>
<p>kurzum &#8220;der vieldiskutierte softwareunterstützte &#8220;Neuentwurf zur Förderung<br />
der Netzkultur&#8221; ist nicht innovation, sondern schlichtweg eine<br />
´anforderung´, um die vorliegende komplexitaet zu reduzieren, d.h. zu<br />
selektieren. und zwar ungeachtet der unterschiedlichen praeferenzen und<br />
praktiken.</p>
<p>netzkulturen kennen weder fachgremien noch beamten/innen mit doppemname,<br />
die bestimmen, was ´netzkultur´ ist - ein totaler widerspruch.</p>
<p>Martin Mair hat es in seinem mail schon angesprochen. das eigentliche thema<br />
hier ist die diskussion um ´grundeinkommen´.</p>
<p>euer schlechtes beispiel  - Johannes und Leo! - ist in diesem fall, den<br />
jungen menschen (den leserInnen der oeh-zeitung) ´den kniefall vor der<br />
hegemonie´ als innovation und fortschritt zu verkaufen -</p>
<p>ohne tiefgreifend ´radikale´ forderungen! - genau das liebt die<br />
laengst  neoliberalkompatible sozialdemokratie.</p>
<p>FER f.e.r at sil.at<br />
Mit Okt 5 22:15:14 CEST 2005</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-322</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 12:54:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-322</guid>
		<description>Ist da nicht der Aufwand aus der Unzahl von 
Projekttöpferln die richtigen zu finden, 
anzubohren, Projektpartner zu finden nicht schon 
grösser als der Aufwand fürs Projekt?

Das Leben scheint ja bald nur noch aus der 
Aufrechterhaltung des "Overhead"  zu bestehen.

Erinnert mich irgendwie an den Wust an 
Firmengeflechten rund ums AMS, wo 
"Arbeitsmarktpolitik" simuliert wird, damit ja 
nicht die Grundfrage nach den Grundorganisation 
von Wirtschaft selbst bzw. der Reichtums- und 
Machtverteilung gefragt wird.

Für mich wird die Forderung nach einem 
ordentlichen Grundeinkommen, Vergesellschaftung 
der Produktionmittel und kooperativer Nutzung der 
Infrastrukturen nur dringlicher, dann brauch ich 
all die Ministerien, Programmrichtlinien, 
Formulare, Kuratoren, und sonstigen 
Gschistigaschasti nicht mehr.

Leider ist die Einsicht in die Möglichkeiten 
einer kooperativen, selbstorganisierten 
Gesellschaft noch nicht sehr verbreitet.

Martin Mair mm at mediaweb.at 
Don Okt 6 16:04:18 CEST 2005</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist da nicht der Aufwand aus der Unzahl von<br />
Projekttöpferln die richtigen zu finden,<br />
anzubohren, Projektpartner zu finden nicht schon<br />
grösser als der Aufwand fürs Projekt?</p>
<p>Das Leben scheint ja bald nur noch aus der<br />
Aufrechterhaltung des &#8220;Overhead&#8221;  zu bestehen.</p>
<p>Erinnert mich irgendwie an den Wust an<br />
Firmengeflechten rund ums AMS, wo<br />
&#8220;Arbeitsmarktpolitik&#8221; simuliert wird, damit ja<br />
nicht die Grundfrage nach den Grundorganisation<br />
von Wirtschaft selbst bzw. der Reichtums- und<br />
Machtverteilung gefragt wird.</p>
<p>Für mich wird die Forderung nach einem<br />
ordentlichen Grundeinkommen, Vergesellschaftung<br />
der Produktionmittel und kooperativer Nutzung der<br />
Infrastrukturen nur dringlicher, dann brauch ich<br />
all die Ministerien, Programmrichtlinien,<br />
Formulare, Kuratoren, und sonstigen<br />
Gschistigaschasti nicht mehr.</p>
<p>Leider ist die Einsicht in die Möglichkeiten<br />
einer kooperativen, selbstorganisierten<br />
Gesellschaft noch nicht sehr verbreitet.</p>
<p>Martin Mair mm at mediaweb.at<br />
Don Okt 6 16:04:18 CEST 2005</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kanonmedia</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-315</link>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 12:37:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comment-315</guid>
		<description>Kreative sollen gratis arbeiten,
Administrative arbeiten bezahlt.
Ist das OK?????
Wie passt das zu Open Source??

Ich denke, dass nur ein balanciertes Modell,
dass allen Serviceleistungen Return-Nutzen bringt,
adäquat ist.

Wie sehen die nächsten Schritte in dieser Richtung aus??????

Helga Köcher helga.koecher at chello.at 
Mit Sep 7 21:58:49 CEST 2005</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kreative sollen gratis arbeiten,<br />
Administrative arbeiten bezahlt.<br />
Ist das OK?????<br />
Wie passt das zu Open Source??</p>
<p>Ich denke, dass nur ein balanciertes Modell,<br />
dass allen Serviceleistungen Return-Nutzen bringt,<br />
adäquat ist.</p>
<p>Wie sehen die nächsten Schritte in dieser Richtung aus??????</p>
<p>Helga Köcher helga.koecher at chello.at<br />
Mit Sep 7 21:58:49 CEST 2005</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
