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	<title>Versuch einer Anordnung - netznetz 2004-2006</title>
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	<description>Positionen zu Netzkultur und der Vergabe von Fördermitteln</description>
	<pubDate>Sat, 12 May 2007 10:46:30 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
			<item>
		<title>offenlegung von projektideen</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Dec 2006 12:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[das mit den einreichungen ist so eine sache, und meiner meinung ist das
auch der knackpunkt , den viele bis heute nicht verstanden haben:
projektideen (das meint franz ja mit einreichungen, denn weiter unten
schreibst er von budget und gereihten projekten &#8230;) haben
_eigentumscharakter_.
dieser ist zu respektieren! auch unter der voraussetzung, dass jemand
behauptet: na ja, mit deinen projekten wirst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das mit den einreichungen ist so eine sache, und meiner meinung ist das<br />
auch der knackpunkt , den viele bis heute nicht verstanden haben:<br />
projektideen (das meint franz ja mit einreichungen, denn weiter unten<br />
schreibst er von budget und gereihten projekten &#8230;) haben<br />
_eigentumscharakter_.<br />
dieser ist zu respektieren! auch unter der voraussetzung, dass jemand<br />
behauptet: na ja, mit deinen projekten wirst du eh nicht reich werden.<br />
darum geht es nicht!<br />
auch der einwand, dass herkömmlicherweise bei der ma 7 projekte<br />
einzureichen sind zieht hier nicht, denn die ma 7- beamten sind zur<br />
verschwiegenheit verpflichtet, ja darauf sogar vereidigt.<br />
dass projekte bei einer jury eingereicht werden und diese fachjury die<br />
ideen klaut (und das projekt nicht fördert) kommt ab und an vor und ist<br />
zu unterbinden.<br />
_dasss man die leute zwingt ihre projektvorhaben sozusagen öffentlich<br />
(vor 200 leuten) bekannt zu geben, halte ich für einen unzulässigen<br />
eingriff in die eigentumsrechte anderer.<br />
frag mal leute wie hans bernhard; die würden soetwas nie machen wollen,<br />
und selbst wenn, dann ist das noch kein grund eigentumsrechte aller in<br />
den dispositionsramen einer community zu stellen.<br />
ich persönlich halte das für den *reinsten wahnsinn!*_</p>
<p>wechselstrom christoph Fre Mai 5 12:22:26 CEST 2006</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>moral verschiedener arten</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/11/moral-und-moral/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Dec 2006 12:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinter der Idee &#8220;Netznetz&#8221; - dass Fördergeldbewerber die Fördervergabe selbst
in die Hand nehmen - kristallisiert sich also eine schwülstig-ideologische
Gewissensfrage heraus: Will ich jemanden Geld geben, dass ich eigentlich
selbst bitter benötige, dass aber die &#8220;Sache&#8221; (Netzkunst) als solche weiter
bringen würde?
Armin B. Wagner armin at medien.akbild.ac.at 
Son Apr 2 18:44:57 CEST 2006  
möchte aber 
(schon wieder und immer noch) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter der Idee &#8220;Netznetz&#8221; - dass Fördergeldbewerber die Fördervergabe selbst<br />
in die Hand nehmen - kristallisiert sich also eine schwülstig-ideologische<br />
Gewissensfrage heraus: Will ich jemanden Geld geben, dass ich eigentlich<br />
selbst bitter benötige, dass aber die &#8220;Sache&#8221; (Netzkunst) als solche weiter<br />
bringen würde?<br />
<strong>Armin B. Wagner </strong><script type="text/javascript"><!--
	sto_dom='netznetz.net'
	sto_user='liste'
	document.write('<a   href="mailto:' + sto_user + '@' +sto_dom + '"  title="[netznetz.net] stellungnahme_netz.kultur_foerderung">armin at medien.akbild.ac.at </a>')
//--></script><noscript><a   href="http://www.somethinkodd.com/emailshroud/emailaddress.php?domainName=netznetz.net&amp;userName=liste"  title="[netznetz.net] stellungnahme_netz.kultur_foerderung">armin at medien.akbild.ac.at </a></noscript><br />
<em>Son Apr 2 18:44:57 CEST 2006</em>  </p>
<p>möchte aber <br />
(schon wieder und immer noch) grundsätzlich fragen, wie in aller welt <br />
so ein vergabesystem (die idee eines solchen) überhaupt über den <br />
status einer trink-, drogen- oder politikerspinnerei herauskam. mir <br />
ist einfach nicht zu erklären, was ich als künstler in der situation <br />
verloren habe, für die vergabe von fördermitteln (mit)verantwortlich <br />
zu sein, gerade in anbetracht der unter anderem von karina (und im <br />
folgenden) beschriebenen effekte.</p>
<p>die intention, die vergabe von fördermitteln von einem <br />
kuratorenmodell wegzubringen, ist auf definitiv unterstützenswert. <br />
die reflexartige idee, diese entscheidungsgewalt über reales und <br />
symbolisches kapital zu demokratisieren ist im impuls erstmal <br />
nachvollziehbar, nach einigen überlegungen aber resolut zu verwerfen. <br />
denn die funktion von kuratorInnen ist jene von (betitelten) <br />
expertInnen, denen unterstellt werden können sollte, dass sie <br />
überblick und kenntnis ihres gewählten bereiches haben. das kann ich <br />
von mir und den meisten mir bekannten personen die &#8220;der community&#8221; <br />
zugerechnet werden, nicht behaupten, was die unausweichliche (oder <br />
vielmehr die vorgeschobene intention einer) bewertung – demokratisch <br />
oder nicht – ziemlich ad absurdum führt. doch ist gerade auch diese <br />
idee von expertInnentum letztlich eine problematische, da sie sich an <br />
den institutionalisierten (d.h. am kunstmarkt ausgerichteten) <br />
wertvorstellungen orientieren, die ihren teil zur normierung und <br />
kritikarmut von zeitgenössischer kunstproduktion leistet. und in der <br />
materiellen ausrichtung von mana seh ich in dieser &#8220;community&#8221; auch <br />
keine bewegung zu etwas besserem sondern vielmehr eine verstärkung <br />
der negativen auswirkungen von genannten normierungen.<br />
zusammengefasst geht es darum, sich von kuratorInnenmodellen wie auch <br />
von ideen &#8220;demokratischer&#8221; mittelverteilung zu verabschieden und eher <br />
alternative praktiken der gewichtung von interessanten <br />
beeinflussungen gesellschaftlicher entwicklungen (was kunst als in <br />
potentia immer ist) zu ermöglich und zu forcieren.</p>
<p>ein weiterer und tiefgreifenderer punkt betrifft die mit der <br />
künstlerischen ausübung verbundenen lebenspraxis. der part des <br />
kohleakquirierens könnte für die meisten von uns unter bisherigen <br />
bedingungen so ausgesehen haben, dass man ein projekt austüftelt, das <br />
konzept einreicht und dann gespannt auf den bescheid wartet. die <br />
intention dieses vorganges ist wohl eine mischung von begeisterung/<br />
interesse an themen, formalismen, &amp;c, dem wunsch etwas <br />
hervorzubringen, wie auch der notwendigkeit der finanzierung des <br />
lebens. in anbetracht des mana &#8220;community&#8221;-&#8221;games&#8221; geht es dagegen <br />
explizit ausschliesslich um das zuschanzen von geld, wobei nicht <br />
einmal erforderlich ist anzugeben, was für ein projekt damit <br />
realisiert werden soll. was allerdings unabdingbar wird – das sollte <br />
spätestens nach diesem montag allen klar sein –, ist die bildung <br />
eines &#8220;sozialen&#8221; netzwerkes mit dem primären interesse von <br />
kapitalbeschaffung (für die demonstration dieses punktes dürfen wir <br />
den leuten vom metalab dankbar sein). und das ist absolut keine <br />
grundlage auf der ich eine &#8220;community&#8221; (geschweige denn <br />
freundschaften, aber hier geht es eh um interessegeleitete <br />
bekanntschaften) gewachsen sehen möchte.</p>
<p>die verbindung beider genannten punkte ist an sich eh nix neues und <br />
unter begriffen wie &#8220;wiener kunst-inzest&#8221; (klingt eh ähnlich wie <br />
community) oder ähnlichen hinlänglich bekannt. doch (oder gerade) <br />
wenn es um die aushandlung einer neuen, anderen praxis geht – und in <br />
meinen augen muss diese ausrichtung eine zumindest abstrakte idee von <br />
verbesserung (und damit unvermeidlich der kritik von bestehendem) in <br />
sich tragen – muss man sich auch basale vergleiche anschauen und <br />
fragen, ob die implikationen von mana nicht einfach _noch mieser_ als <br />
die bisherigen verhältnisse sind?</p>
<p>das mal nur zwei/drei punkte von einigen mehr, die mir gerade am <br />
wichtigsten schienen.<br />
ich hoffe, dass auf replies verzichtet wird, die diese art von kritik <br />
als unproduktiv oder gar destruktiv abzutun versuchen. ich halte es <br />
an jedem punkt einer (vor allem so abgeschlossenen und <br />
selbstreferenziellen) entwicklung für dringend notwendig, deren <br />
grundintentionen, sowie vor allem deren methoden und die daraus <br />
resultierenden praktiken (und den in formierung begriffenen habitus) <br />
zu be- und hinterfragen.<br />
ich hoffe auch, dass niemand die erbärmliche argumentation des <br />
&#8220;sachzwanges&#8221; bemühen wird, denn wenn man zum schluss kommt, dass <br />
diese unternehmung unsere leben noch konkurrenzorientierter und <br />
bitterer macht (wem das taugt kann in die &#8220;creative industries&#8221; <br />
gehen), dann hat sie schnellstmöglich abgebrochen zu werden.</p>
<p>möge dieses trauerspiel deshalb ein baldiges ende finden.<br />
<strong>Christian Toepfner </strong><script type="text/javascript"><!--
	sto_dom='netznetz.net'
	sto_user='liste'
	document.write('<a   href="mailto:' + sto_user + '@' +sto_dom + '"  title="[netznetz.net] Liebe community, es gibt euch gar nicht ...">toepfner at gmail.com </a>')
//--></script><noscript><a   href="http://www.somethinkodd.com/emailshroud/emailaddress.php?domainName=netznetz.net&amp;userName=liste"  title="[netznetz.net] Liebe community, es gibt euch gar nicht ...">toepfner at gmail.com </a></noscript><br />
<em>Don Apr 6 03:10:40 CEST 2006</em></p>
<p>es geht um überhaupt keine Inhalte, keine Projekte, sondern nur um<br />
den Modus der Vergabe von Geld. Der ist in der Tat problematisch. Denn<br />
die Konstruktion des Spiels impliziert doch die Zielrichtung der<br />
Verteilung:</p>
<p>Wäre das Ziel &#8220;Gerechtigkeit&#8221; dann müsste es Gießkanne sein - die<br />
berühmten 1.923 €<br />
Wäre das Ziel &#8220;Qualität&#8221;, dann bräuchte es eine (szenenunabhängige) Jury</p>
<p>Wie das Spiel jetzt konstruiert ist, ist die Zielrichtung logischerweise<br />
weder das eine noch das andere, sondern die Förderung von einigen<br />
möglichst potenten (allerdings nicht zu übermächtigen) Communities. Also<br />
Bandbus-Konstruktionen. Das passiert ja nicht zufällig oder weil die<br />
beteiligten Leute so böse sind, sondern weil das Spiel so konstruiert<br />
ist. Hier sind ja keine IdiotInnen am Werk, sondern Leute, die<br />
schnallen, wie die Logik des Spiels ist.</p>
<p>Was ich nicht verstehe, ist, wieso das so spät erkannt wird und wieso<br />
das Spiel so konstruiert wurde (in einem doch sehr langen und mühevollen<br />
Prozess) wenn die Mehrzahl der Leute in der Community genau das nicht<br />
wollte.</p>
<p>Was mich betrifft, so finde ich keine der drei Zielsetzungen a priori<br />
schlecht. Jede hat ihre Qualitäten. Es hätte nur zu Beginn in der<br />
Community darüber Konsens erzielt werden sollen, für welche Zielsetzung<br />
man/frau sich entscheidet, und je nachdem hätte der Modus entwickelt<br />
werden müssen.</p>
<p>Nachdem Mana entwickelt wurde, also ein System, das größere<br />
Kooperationen von AkteurInnen belohnt, wäre es nicht nur sinnvoll,<br />
sondern notwendig gewesen, zeitgerecht eine Liste einzurichten und dazu<br />
aufzurufen, sich darauf mit den eigenen für PartnerInnen<br />
anbindungsfähigen Projekten zu präsentieren und sich dafür PartnerInnen<br />
zu Kooperationen zu suchen. Wenn das transparent geschehen wäre, wäre<br />
das durchaus ein wichtiger Schritt in der mehrmals zitierten<br />
Partizipation und Solidarität gewesen.</p>
<p>Das Schlimmste an der gegenwärtigen Situation ist, dass gegenwärtig eine<br />
Einübung in genau das passiert, was wir an der Bürokratie und der<br />
politischen Kaste so verabscheuen: Die Doppelbödigkeit, das<br />
Sich-selbst-in-den-Sack-Lügen und sich einbilden, man würde ja eh nur an<br />
die anderen denken. Genau darauf konditioniert jetzt Mana: auf die<br />
Behauptung, wir seien alle so edel und selbstlos und gleichzeitig der<br />
&#8220;Systemzwang&#8221;, hinter den Kulissen irgendwelche Verabredungen zu<br />
treffen, weil von den Leuten, die das mathematisch doch nicht erst<br />
letzte Woche sondern schon von Anfang an durchschaut haben mussten, das<br />
Spiel so konstruiert worden ist. Schon die Tatsache, dass in der<br />
Einreichung die Links zu Kooperationen offen gelegt werden sollten,<br />
beweist, dass diese Spiellogik bekannt war. Nur: Wurde dieser Faktor<br />
dann irgendwie berücksichtigt? Ist es möglich, die Links zu Outsidern<br />
positiv zu bewerten und interne Links als Abzug? Keineswegs. Wozu also<br />
dann?</p>
<p>Machen wir uns doch nichts vor! Hier sind eine Menge Leute, die<br />
natürlich von etwas leben und von etwas ihre Projekte machen wollen.<br />
Dazu haben sie sich in Mana eingeklinkt. Und jetzt gibt es einen<br />
Gruppendruck, diese ganz normale Zielsetzung als unethisch zu<br />
denunzieren. Und Mana dupliziert absurderweise die zeitgeistige Issue:<br />
Fresst Euch gegenseitig auf, dann haben wir&#8217;s ruhiger und können mit den<br />
paar Akteur(Inn)en leichter umgehen.</p>
<p><strong>Helga Köcher</strong><br />
<em>Fri Apr 21 15:10:33 CEST 2006</em> mond-discuss</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/11/moral-und-moral/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Unter- und Obergrenzen einer Förderung durch das Ressort Medienkunst/Netzkultur</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/11/unter-und-obergrenzen-einer-forderung-durch-das-ressort-medienkunstnetzkultur/</link>
		<comments>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/11/unter-und-obergrenzen-einer-forderung-durch-das-ressort-medienkunstnetzkultur/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2006 10:08:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich schließe mich dieser Meinung an bzw. habe dieselbe. Ein Voting wird
mit stetig geänderten „rules of the day” nicht besser. Die Reduktion der
Limits ist angemessen.
mond-discuss René Pfeiffer
Thu Apr 20 14:50:31 CEST 2006
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schließe mich dieser Meinung an bzw. habe dieselbe. Ein Voting wird<br />
mit stetig geänderten „rules of the day” nicht besser. Die Reduktion der<br />
Limits ist angemessen.</p>
<p>mond-discuss <strong>René Pfeiffer</strong><br />
<em>Thu Apr 20 14:50:31 CEST 2006</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>aufwand zum erhalt von fördermitteln</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/10/aufwand-zum-erhalt-von-fordermitteln/</link>
		<comments>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/10/aufwand-zum-erhalt-von-fordermitteln/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2006 16:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/10/aufwand-zum-erhalt-von-fordermitteln/</guid>
		<description><![CDATA[die flamewars sind mir relativ egal da ich mich nicht als zu netznetz 
zugehörig fühle. allerdings sitzt hier das problem: ich möchte förderungen 
beantragen und dazu wird das manatool jetzt eben verwendet. ok. warum ich 
dann allerdings auf der netznetz - community liste subskribiert sein muss 
um informationen diesbezüglich zu erlangen versteh ich einfach nicht.
(daran ändert übrigens auch ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die flamewars sind mir relativ egal da ich mich nicht als zu netznetz <br />
zugehörig fühle. allerdings sitzt hier das problem: ich möchte förderungen <br />
beantragen und dazu wird das manatool jetzt eben verwendet. ok. warum ich <br />
dann allerdings auf der netznetz - community liste subskribiert sein muss <br />
um informationen diesbezüglich zu erlangen versteh ich einfach nicht.<br />
(daran ändert übrigens auch ein vorgestelltes AC und BP im Subject auch <br />
nichts)</p>
<p>und das hat jetzt nicht mit mangelndem willen zur netzpolitischen oder <br />
-kommunikativen auseinandersetzung zu tun (was mir unterschwellig <br />
vorgeworfen wurde). diese auseinandersetzungen hier sind interessant aber <br />
halt eben nicht unbedingt mein ding. muss ich ein parteibuch haben um <br />
wählen gehen zu können?<br />
<strong>carlos katastrofsky </strong><br />
<em>Don Feb 9 11:32:02 CET 2006</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rezipienz</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/10/rezipienz/</link>
		<comments>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/10/rezipienz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2006 10:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[&#62; - dieses systhem lässt nicht die zeit sich seriös mit den 
&#62; einreichungen zu beschäftigen (bis dahinn sind alle punkte weg)
&#62;   dadurch resultiert: freunderlwirtschaft mehr den je, man wählt 
&#62; nur solche die man kennt, qualität des projekts völlig egal&#8230;
&#62; wollt ihr das wirklich?

da die projekte schon im vorhinein registriert werden ist es sehr 
wohl möglich dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;<em> - dieses systhem lässt nicht die zeit sich seriös mit den <br />
</em>&gt;<em> einreichungen zu beschäftigen (bis dahinn sind alle punkte weg)<br />
</em>&gt;<em>   dadurch resultiert: freunderlwirtschaft mehr den je, man wählt <br />
</em>&gt;<em> nur solche die man kennt, qualität des projekts völlig egal&#8230;<br />
</em>&gt;<em> wollt ihr das wirklich?<br />
</em><br />
da die projekte schon im vorhinein registriert werden ist es sehr <br />
wohl möglich dies als mechanismus einzuführen. etwa könnte man <br />
andenken dass projekte eine woche (ein monat, whatever) vor der wahl <br />
eingetragen worden sein müssen. dann bleibt genug zeit für das <br />
studieren der projekte.</p>
<p>&gt;<em> - es ist UNBEZAHLTE kurorentätigkeit (dies trift übrigens alle <br />
</em>&gt;<em> voting-systheme)<br />
</em><br />
stimmt. mit geschicktem vorgehen sollte sich sich - und wenn nur als <br />
umwegrentabilität aus dem mehr an öffentlichkeit - dennoch bezahlt <br />
machen.<br />
<strong>martin pichlmair </strong><em>Die Dez 13 11:06:02 CET 2005</em> in Antwort an machfeld</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/10/rezipienz/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>gender mainstreaming und die rolle des/der künstler/in im kontext mehrheiten/minderheiten</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/gender-mainstreaming/</link>
		<comments>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/gender-mainstreaming/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 12:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/gender-mainstreaming/</guid>
		<description><![CDATA[eine neue, bislang ungehörte stimme auf dieser liste vom 29. 08. -  hi,
wendla ackermann! - lässt ja schon erahnen, wie gross der bedarf an
LUSTvoller tauschabstraktion sein könnte:
&#62;suche schnittplatz, ende September für ca. 1 nachmittag.
&#62;material wurde mit einer HD- video kamera erstellt.
&#62;anschl. solls auf eine DVD.
&#62;entlohnung ( geld, abendessen oder was auch immer) ist bestimmt drinn.

wendla, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>eine neue, bislang ungehörte stimme auf dieser liste vom 29. 08. -  hi,<br />
wendla ackermann! - lässt ja schon erahnen, wie gross der bedarf an<br />
LUSTvoller tauschabstraktion sein könnte:<br />
&gt;<em>suche schnittplatz, ende September für ca. 1 nachmittag.<br />
</em>&gt;<em>material wurde mit einer HD- video kamera erstellt.<br />
</em>&gt;<em>anschl. solls auf eine DVD.<br />
</em>&gt;<em>entlohnung ( geld, abendessen oder was auch immer) ist bestimmt drinn.<br />
</em><br />
wendla, was mich angeht kannst du deinen schlüpfer auf den trockner hängen,<br />
den kontakt schicke ich dir offlist.<br />
<strong>Stefan Lutschinger</strong><br />
<em>Don Sep 1 14:40:41 CEST 2005</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/gender-mainstreaming/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>giesskannenprinzip und selektion</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/</link>
		<comments>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 11:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/</guid>
		<description><![CDATA[wer soll die zeit
opfern, um, neben einem öffentlichen auftrag, den er/sie als künstlerin
ohnehin schon zu erfüllen hat, meist fulltime und unter prekären
arbeits- und lebensverhältnissen, an einem spiel teilzunehmen?
das, unter vollem partizipativen einsatz und nur mit etwas glück,
maximal 10.000 euro im jahr bringt. das sind weniger als 1000 euro im
monat!
Stefan Lutschinger Son Aug 28 21:51:33 CEST [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wer soll die zeit<br />
opfern, um, neben einem öffentlichen auftrag, den er/sie als künstlerin<br />
ohnehin schon zu erfüllen hat, meist fulltime und unter prekären<br />
arbeits- und lebensverhältnissen, an einem spiel teilzunehmen?</p>
<p>das, unter vollem partizipativen einsatz und nur mit etwas glück,<br />
maximal 10.000 euro im jahr bringt. das sind weniger als 1000 euro im<br />
monat!<br />
<strong>Stefan Lutschinger</strong> <em>Son Aug 28 21:51:33 CEST 2005</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/prekaritat-und-giesskannenprinzip/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>bandbussing</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/bandbussing/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 11:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[(Wenn der user ein Netz [etwa mit 200 im Netz Integrierten] ist, oder eine
Gruppe mit 10 Künstlern [z.B. kunstlabor] entsteht die Frage, wer dann voten
darf: nur eine Stimme für alle, oder &#8220;mehrere Stimmen&#8221; für alle, oder
überhaupt alle).
Or-Om Fre Aug 12 00:13:23 CEST 2005
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Wenn der user ein Netz [etwa mit 200 im Netz Integrierten] ist, oder eine<br />
Gruppe mit 10 Künstlern [z.B. kunstlabor] entsteht die Frage, wer dann voten<br />
darf: nur eine Stimme für alle, oder &#8220;mehrere Stimmen&#8221; für alle, oder<br />
überhaupt alle).<br />
<strong>Or-Om</strong> <em>Fre Aug 12 00:13:23 CEST 2005</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>hahnenkampf und kannibalismus</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 10:54:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[im gegensatz zu leuten, die angst haben &#8220;der kannibalismus in der szene&#8221;
könne ausbrechen,
glaube ich, dass man im schlimmsten fall den real existierenden
&#8220;kannibalismus&#8221; sichbar machen könnte.
wenn also meine naive hoffnung, es könne aus dem vorherrschenden
kreativen chaos etwas neues und potentiell gutes (die
fördergerechtigkeit aus meiner subjektiven sicht optimierendes)
entstehen kann enttäuscht wird, bliebe mir immer noch die befriedigung
daran [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>im gegensatz zu leuten, die angst haben &#8220;der kannibalismus in der szene&#8221;<br />
könne ausbrechen,<br />
glaube ich, dass man im schlimmsten fall den real existierenden<br />
&#8220;kannibalismus&#8221; sichbar machen könnte.<br />
wenn also meine naive hoffnung, es könne aus dem vorherrschenden<br />
kreativen chaos etwas neues und potentiell gutes (die<br />
fördergerechtigkeit aus meiner subjektiven sicht optimierendes)<br />
entstehen kann enttäuscht wird, bliebe mir immer noch die befriedigung<br />
daran teilgehabt zu haben, den futterneid und die künstlereifersucht in<br />
einem feld transparenter zu machen &#8230;</p>
<p><strong>Magnus Wurzer</strong> <em>Fre Aug 5 15:31:58 CEST 2005</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Leistungsbewertung versus Grundsicherung</title>
		<link>http://kanonmedia.blogs.sonance.net/2006/12/07/leistungsbewertung-versus-grundsicherung/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 10:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich bekennender Anhänger des professionellen Dilletantismus bin,
hier mal wieder meine Meinung zu den ganzen Thema aus ökonomischer Sicht
(lang lebe Wikipedia.org). Ich habe nur ein klein wenig Marx gelesen und
was ich über Ökonomie weiß, habe ich durch meine Diskussionen mit linken
Ökonomen zum Thema gerechter Preis Freier Software erfahren.
 Aber was wir für das NetzNetz Fördermodell im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich bekennender Anhänger des professionellen Dilletantismus bin,<br />
hier mal wieder meine Meinung zu den ganzen Thema aus ökonomischer Sicht<br />
(lang lebe Wikipedia.org). Ich habe nur ein klein wenig Marx gelesen und<br />
was ich über Ökonomie weiß, habe ich durch meine Diskussionen mit linken<br />
Ökonomen zum Thema gerechter Preis Freier Software erfahren.</p>
<p> Aber was wir für das NetzNetz Fördermodell im Kern brauchen ist ein<br />
ökonomischer Prozess bzw. System welcher den Wert von Netzkunst bestimmt<br />
(Wie auch immer der aussieht),</p>
<p>Wobei der Begriff Wert <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wert">http://de.wikipedia.org/wiki/Wert</a>  vor allem in der<br />
Ökonomie mit Geldwert gleichgesetzt wird, weshalb der Begriff Wert bzw.<br />
Bewertung in einer abseits einer auf puren Vermarktung orientierten<br />
Kunstszene meist ein extrem verpönter Begriff ist.</p>
<p>Einer der Merkwürdigkeiten einer digitalen, wissensbasierenden<br />
Gesellschaft ist jedoch, dass  sich plötzlich Dinge ohne nennenswerten<br />
Aufwand produzieren lassen und daher die bisherigen Preis bzw.<br />
Wertbildungsmechanismen versagen. Für Dinge wie Software, CDs, DVDs aber<br />
z.B. auch Medikamente gibt es keine wirklichen Wertbildungsmechanismen<br />
mehr. Es gibt nur mehr eine handvoll großer Produzenten, die von ihrer<br />
Seite aus willkürliche Werte = Preis festsetzen und den Konsumenten nur<br />
die Möglichkeit bieten diesen Wert zu akzeptieren oder zu boykotieren<br />
(oder sich die Dinge illegal anzueignen).</p>
<p>Das führt jedoch zu einem unvollkommen nicht funktionierenden Markt, der<br />
ständig zu kollabieren droht. Denn sobald ein Marktteilnehmer ein neues<br />
Produkt auf den Mark bringen (z.B.: Boygroup Bands), ziehen sofort alle<br />
andere Produzenten nach und versuchen das selbe Produkt, zum selben<br />
willkürlichen Preis auf den Markt zu bringen (z.B. den 100sten Thake That<br />
Clone) bis sich die Sache Pyramidenspiel mässig nicht mehr funktioniert,<br />
bzw. es die Konsumenten so satt haben, dass sie auf ihr einziges anderes<br />
mögliche Verhalten umsteigen: Boykott bzw. Nichtkaufen.</p>
<p>Einer der spannendsten Dinge bei Freier Software ist die geldunabhängige<br />
Wertbildung. Natürlich hat Freie Software einen Nutzwert, den man dem<br />
Entwickler direkt finanziell abgelten könnte. Die Kernidee Freier Software<br />
ist es jedoch, dass in Summe alle von der Erhöhung des Nutzwertes<br />
(=Funktionalität) der Software für alle und nicht durch finanzielle<br />
Abgeltung eines einzelnen profitieren. Dementsprechend verlangt die GPL<br />
von den Usern bzw, den Entwicklern, eine Erhöhung des Nutzwertes<br />
(=Patches) weiterzugeben, verzichtet dafür aber auf die direkte<br />
finanzielle Abgeltung der Leistung.</p>
<p>Durch den enormen Nutzwert Freier Software ensteht aber eine enormer<br />
Markt, der es jedem und nicht nur wenigen Einzelnen erlaubt diesen Nutzen<br />
kommerziell zu vermarkten. Nachdem diese Vermarktungsmöglichkeit aber<br />
niemand exklusiv hat, entsteht ein relativ gut funktionierender Markt und<br />
es gibt Marktteilnehmer, welche die Entwicklung Freier Software massiv<br />
finanziell unterstützen, um sich gegenüber den anderen Marktteilnehmern<br />
temporär einen Know-How Vorsprung sichern zu können, den sie aber GPL sei<br />
Dank wieder weitergeben müssen (Man müsste einmal die Entwicklung Freier<br />
Software mit Schwundgeld vergleichen).</p>
<p>Was für das NetzNetz Fördersystem bedeutet: Wir brauchen einen Markt,<br />
welcher den Wert von Netzkunst bewertet. Wobei es vollkommen offen ist,<br />
wie sich diese Wert definiert oder zu verstehen ist. Denn Ziel einer<br />
Förderung sollte es sein Dinge zu ermöglichen die Sinnvoll sind, und nicht<br />
darin bestehen ihren finanziellen Wert zu bestimmen. Dementsprechend<br />
breitgestreit sind auch die Wert bzw. Bewertungsbegriffe, mit denen wir es<br />
in der bisherigen Diskussion rund um das Förderungssystem zu tun gehabt<br />
haben.</p>
<p>Dadurch laufen wir aber in eine philosophisch, politische und ökonomische<br />
Grundsatzdebatte hinein: Glauben wir an funktionierende, sich selbst<br />
regulierende vollkommene Märkte<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vollkommener_Markt">http://de.wikipedia.org/wiki/Vollkommener_Markt</a> im Bereich der Netzkultur<br />
?</p>
<p>Wenn nicht brauchen wir, ein striktes, gut durchdachtes Bewertungssystem,<br />
welches dem Einzelnen vorgibt wie er zu bewerten hat und ihm nur die Wahl<br />
lässt, ob die Kriterien auf eine bestimmte Gruppe bzw. Projekt zutreffen<br />
oder nicht. Dadurch schränken wir aber die Bewertungs und<br />
Beteiligunsmöglichkeiten des Einzelnen massiv ein, weil der Einzelne am<br />
eigentlichen Wert bzw. Bewertungsfindungsprozess nicht mehr teilnehmen<br />
kann, sondern in einen autokratischen vorgegebenen Bewertungsprozess mit<br />
vergegebenen Kriterien hineingequetscht wird.</p>
<p>Weshalb ich ein auf Personen und Vertrauen bezogenes Reputationssystem für<br />
besser halten würde. Dadurch hätte jeder die Möglichkeit, sein eigenes<br />
Bewertungssystem zu erfinden. Bzw. es würde bei der Einführung vom<br />
MicroKuratoren (in SuperTrust nenne ich sie Trustees) die Möglichkeit<br />
bietet, dass jeder Trustee sein persönliches Bewertungssystem präsentiert<br />
und jeder dem Trustee sein Vertrauen aussprechen kann, dessen<br />
Bewertungssystem er für am sinnvollsten hält.</p>
<p>Wir können natürlich versuchen eine Mischform aus beiden zu kreieren, ich<br />
habe aber absolut keine Ahnung, wie dies sinnvoll gelingen könnte. Außer<br />
wir kommen auf die Idee, ein vorgegebenes Bewertungssystem mit ein bischen<br />
Voting behübschen zu wollen.</p>
<p>Andreas.Trawoeger Die Aug 2 15:00:46 CEST 2005</p>
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